Sandforce-SF2000-Controller mit nicht korrigierbarem Bug

Seit mehr als einem Jahr werden SSDs mit dem Sandforce-SF2000-SSD-Controller ausgeliefert, und es fiel seither nicht auf, dass die Chips fehlerhaft sind. Dies liegt vermutlich daran, dass die Anwendungszwecke von 95% der Nutzer nicht beeinträchtigt werden, denn der Bug betrifft nur die AES-256-Verschlüsselung.

Bugs als solche sind für einen Hersteller keine sonderlich rühmliche Angelegenheit, im Fall des SF2000-Controllers ist dieser allerdings weit problematischer, denn er kann nicht mit einer neuen Firmware beseitigt werden. Dementsprechend müssen die Hersteller von Speicherlaufwerken, die den Controller verbauen nun ihre Produktbeschreibungen ändern: Bis entsprechend modifizierte Controller ausgeliefert werden, ist eine Verschlüsselung ist nur mit AES 128 möglich.

Bei Intel rechnet man voll funktionsfähigen Controllern ab dem 1. Juli. Nutzer, die eine SSD der Intel 520 Serie vor diesem Stichtag erworben haben, können diese zurückgeben.

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5 Kommentare
    Dein Kommentar
  • jehaa
    hmmm ich hab mir grad erst die 520er geholt. wofür brauch ich denn aes 256? gibt es programme die das standardmäßig nutzen?
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  • 243@guest
    nei, du brauchst es nicht
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  • mischnix@guest
    Dabei gehts um hardwareseitige Verschlüsselung der Laufwerksdaten, muss man halt nur im Bios aktivieren.. Dann sollte es aber nahezu ohne Geschwindigkeitsverluste gehen (auch auf nem C2D oder i3 ohne AES-NI).

    Wenn du nen Core i5 oder besser hast machts auch die CPU mit nem Co-Prozzi (= AES-NI).. Dann könntest du ersatzweise TrueCrypt nehmen, ist aber wohl etwas langsamer weil noch eine Abstraktionsebene dazwischen liegt.
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