Intel nennt Details zum ersten 10-Kern-Prozessor

Vermutlich wird der neue Prozessor dank des auf 32 nm geschrumpften Herstellungsprozesses einen noch größeren L3-Cache als die aktuellen Nehalem-EX-CPUs bekommen, die es bereits auf 24 MB bringen. Die Kerne sollen sich zehn “Scheiben” des Speichers teilen. Auf den Speicher wird über einen bidirektionalen Ring-Bus zugegriffen. Laut Intel sind bis zu fünf parallele Cache-Zugriffe je Takt möglich. Da wieder Hyper-Threading mit an Bord ist, sieht das Betriebssystem 20 Prozessoren.

Westmere-EX-Prozessoren sind mit der aktuelle Boxboro-EX-Plattform Sockel-kompatibel und ermöglichen einen direkten Upgrade-Pfad. Dank vier QPI-Links pro CPU lassen sich auch wieder Systeme mit bis zu acht Prozessoren aufbauen, die dann bis zu 160 Threads gleichzeitig verarbeiten könnten. Unbekannt bleiben leider vorerst Taktfrequenzen und andere Daten, die auf einen möglichen Geschwindigkeitszuwachs schließen ließen. Ebenso unerwähnt blieb, ob Directory Assisted Snooping (DAS) in Westmere-EX integriert sein wird.  

Allerdings behauptete Intel, dass Westmere-EX im Vergleich zu AMDs 12-Kern Magny Cours-CPU die beste Entscheidung “zwischen Performance und Marktverfügbarkeit” sei.

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