Samsung beginnt mit Serienfertigung von 10-nm-SoCs im LPP-Verfahren


Die Fertigung von Prozessoren mit einer Strukturbreite von zehn Nanometern erreicht eine neue Entwicklungsstufe bei Samsung: Die Koreaner haben bekannt gegeben, dass die zweite Generation des Verfahrens nun in der Serienfertigung eingesetzt werden kann. Damit folgt auf den LPE-Prozess (Low Power Early) nun das 10-nm-LPP-Verfahren (Low Power Plus), das eine Optimierung des ersten darstellt und zu 10-nm-Chips führen soll, die einen um 15 Prozent niedrigeren Energieverbrauch und eine um 10 Prozent gesteigerte Performance im Vergleich zur vorangegangenen Generation aufweist.

Das erste 10-nm-SoC, bei dem der LPP-Prozess zum Tragen kommen soll, wird nach Angaben des Herstellers ein Exynos-SoC aus der eigenen Entwicklung werden, das Anfang kommenden Jahres im neuen Galaxy S9 verbaut werden könnte. Außerdem lässt Samsung wissen, das die Modernisierung der S3-Produktionsstätte abgeschlossen wurde, die im südkoreanischen Hwaseong zu finden ist. Es ist die dritte Samsung-Anlage, mit der Chips mit Strukturbreiten von zehn Nanometern und weniger fertigen können.

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