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Toshiba Portégé R700-172: Core-i7-Mobilist

Toshiba Portégé R700-172: Core-i7-Mobilist
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Wenig Gewicht herumschleppen und dennoch maximale Performance haben. Das R700 kombiniert einen Core i7 mit der Schnelligkeit einer SSD und setzt einen dicken 93Wh Akku darunter. Die Laufzeit von sechs bis zehn Stunden ist beachtlich.

Im Hochpreis-Segment leistungsstarker 12- und 13-Zoller ist ab 1.500 Euro die Vielfalt der Modelle gering. Hier tummeln sich ein HP EliteBook 2540p (12,1-Zoll, 1100-1900 Euro), ein Lenovo ThinkPad X201 (12,1-Zoll, 1400-2050 Euro) oder auch ein  Sony Vaio VPCZ12 (13,1-Zoll, 1750-2300 Euro). Alle diese Subnotebooks haben eines gemeinsam: Sie versuchen mit Standard- (z. B. Core i5-540M) oder Low-Voltage-HighEnd-Prozessoren (z. B: Core i7-640LM) inklusive einem SSD-Speicher Mobilität und Leistung zu vereinen.

In diesem Marktumfeld darf Toshiba mit seiner Premium-Serie Portégé nicht fehlen. War in der Vergangenheit ein extrem geringes Gewicht das Ziel aller Anstrengungen (Portégé R500 = 900 Gramm), so geht es heute wie bei der Konkurrenz um Leistung und Laufzeit.

Wir haben uns das HighEnd-Modell des Toshiba Portégé R700 in die Redaktion geholt. Dieses kostet stolze 1.949 Euro (günstigster Marktpreis). Es gibt auch Varianten für deutlich weniger Geld: R700-174 mit Core i5-460M; R700-173 mit Core i3-370M; R700-1CQ mit Core i5-560M; sowie R700-19H mit Core i5-520M. Alle genannten R700 haben eine 320 GB HDD, nur das teure Model R700-172, wie wir es im Test haben, hat eine SSD.

Mit Core i7-620M und 128 GB SSD versucht das Portégé R700-172 die anspruchsvollsten Kunden zufrieden zu stellen. Das geringe Gewicht von 1,53 Kilogramm, das entspiegelte Display und die zielsichere Eingabe sollen den R700 im mobilen Betrieb und an der Docking-Station im Büro zum mobilen aber bei Bedarf performanten Business-Begleiter machen.

Kann so ein kleines und leichtes Chassis die Leistung eines Core i7 kühlen? Wie schafft es der Hersteller, dem Gerät eine anständige Subnotebook-Laufzeit zu verpassen? Wird sich die SSD als Turbo für die Arbeitsgeschwindigkeit erweisen? Wenn dem nicht so ist, dann könnten alle Kunden ja auch zu den günstigeren HDD-Versionen greifen.

Gehäuse – Nicht steif aber solide

Das R700 basiert auf einem Magnesiumgehäuse mit integrierter Wabenstruktur. Diese Struktur sorgt zumindest ansatzweise dafür, dass die dünnen weil leichten Flächen wirksam stabilisiert werden. Dennoch, die Stabilität des leichten Magnesium-Kunststoff-Verbundes ist im Vergleich zu Aluminium bewährten Notebooks geringer, aber angesichts des niedrigen Gewichts sehr gut.

Das Gewicht liegt bei 1,53 Kilogramm, woran aber der starke 93-Wattstunden-Akku schuld ist. Der Akkumulator bringt allein 450 Gramm auf die Waage. Die Flächen der Handauflage und der Tastatur geben nirgends nach. Die Handauflage ist zur Schaffung einer rauen Oberfläche leicht gebürstet worden. Gleiches Verfahren hat der Hersteller für die matte Fläche des Deckels angewandt.

Ein Vergleich: Der deutlich günstigere 13,3-Zoller Acer Aspire TimelineX 3820TG wiegt 2,11 Kilogramm. Die Aluminium-Flächen auf Deckel und Arbeitsumgebung bringen dem Consumer-Subnotebook eine höhere Stabilität ein. Haptik und Optik des R700 sind hingegen nüchterner und schlichter. Doch genau das wird der Stil sein, den Business-Profis oder anspruchsvolle Konsumenten suchen.

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  • bigreval , 18. November 2010 08:29
    Nicht übel das Teil. Ordentlich Leistung und lange Akkulaufzeit... Jedoch würde ich mir in der Preisklasse eine zweite Graka als Switchlösung wünschen. Dann wäre das Teil wirklich fast perfekt...
  • Bignon , 18. November 2010 10:12
    Zitat :
    In der Variante R700-173 ist es mit zirka 1.300 Euro (Core i3, HDD 320 GB) aber auch deutlich günstiger zu haben.


    1300€ O.o und alle Vorteile von wegen ssd und i7 weg!! Was bleibt dann noch um 1300€ zu verlangen?

    @bigreval Ja finde ich auch, dann sollte man lieber das DVD Laufwerg weglassen.
  • Anonymous , 18. November 2010 10:55
    Toshiba war immer etwas teurer aber fast 2000€ ist viel Geld!
  • Anonymous , 18. November 2010 14:58
    http://www.amazon.de/Acer-TimelineX-Diavolo-Notebook-schwarz/dp/B003U63BVQ/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=computers&qid=1290088469&sr=8-2

    1.300 euronen für ein acer timeline produkt mit i7, anständiger 5650er ati switchlösung und dvd laufwerk in 14 zoll format oder ihr kauft euch das vor kurzem getestete 850 euronen acer timeline im 13,3 zoll format und rüstet das hoch.... immer noch günstiger als das toshiba teil.
  • brosch-24 , 18. November 2010 17:50
    Hi,
    Acer, Bitte!
    Finde den Bericht gut. Denke das Gerät wird in den nächsten Monaten, auf der Strasse, um 400-500€ günstiger sein.
    Gruß