Sony Vaio VPC-S13X9E/B: Mobiles Multi-Tool

Was macht ein gutes Subnotebook aus? Man entferne unnötigen Ballast wie die Grafik, nehme einen moderaten Prozessor, investiere in eine stabile Konstruktion und entspiegelt das Display. Hat Sony bei seinem 13,3-Zoll Business-Mini alles richtig gemacht?

Wer viel unterwegs ist und ein Docking fähiges Subnotebook braucht, der wird nicht nur bei HP (ProBook, EliteBook) und Lenovo (ThinkPad) fündig. Es lohnt sich aus preislichen Gesichtspunkten auch ein Blick zu Sony. Der Hersteller hat mit seiner S-Serie handliche 13,3-Zoller, ausgerüstet mit Qualcomm Gobi 2000 3G-Modul (HSDPA), im Programm.

Unser Testgerät Vaio VPC-S13X9E/B mit Core i3-370M (2 x 2,40GHz) ist fast die kleinste Konfiguration der Familie und kostet im freien Handel 1.100 Euro. Sony hat auch i5-520M- bzw. 460M-Prozessoren in petto, um leistungshungrigen Anwendern gerecht zu werden. Wir haben uns für den kleinen Core i3-370M entschieden, der in Zusammenarbeit mit seiner integrierten Intel HD für einen geringen Energiebedarf und beste Laufzeiten sorgen soll. Der Hersteller spricht von fünf Stunden, was in Anbetracht der Akkukapazität von 5.000 mAh realistisch erscheint.

Erfahren Sie, wie viel Mobilität für 1.119 Euro drin ist. Ist der Core i3-Prozessor sparsam genug für lange Reisen? Ist das Displaypanel tauglich für die gemütliche Sitzung auf der Terrasse? Alle Antworten gibt es in diesem Test.

Gehäuse – Kompakt und steif

Während Vaio-Laptops oftmals zu bunten Prinzessinnen herausgeputzt werden (optisch), geht das S13 einen ganz anderen Weg. Sony hat auf glänzende Flächen jeder Art, sowie auf verschiedene Farben verzichtet. Der mausgraue Look mit den matten Oberflächen wird nur durch die silberne Vaio-Taste sowie den zylinderartigen Power-Schalter (rechts) bzw. Netzstecker (links) aufgelockert. Für die Büro-Ambitionen des 13,3-Zollers ist der unempfindliche Look genau das Richtige.

Das Gehäuse aus einer Magnesium-Legierung ist sehr stabil und verwindungsfest. Die Kunststoff-Handballenauflage, mit kleiner quadratischer Musterung darauf, überzeugt uns durch eine hohe Festigkeit und lässt sich nur auf der rechten Seite ein wenig eindellen. Die Tastatur sitzt fest auf und biegt an keiner Stelle ein, auch nicht über dem optischen Laufwerk.

Weiter geht es am lackierten Alu-Deckel. Der hat eine flache Bauform, kann sich aber vorbildlich gegen Verwindungsversuche wehren. Leichter Druck auf die Deckel-Fläche provoziert allerdings deutliches Eindellen. Die beiden Gelenke halten die Anzeige straff, was jedoch ein leichtes Nachwippen bei Erschütterungen nicht verhindert.

Ein Leichtgewicht ist der 13,3-Zoller mit seinen 1.971 Gramm allerdings nicht. Mit dem 65 Watt Netzteil kommen noch 224 Gramm dazu.

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7 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Bignon
    1100 € fuer ein core i3, DVD und nicht BlueRay, Intel HD und nicht Nvidia/AMD. Er hat ein HDMI port, aber fuer was? fuer eine FULL HD Diashow auf einem 40 Zoll Fernseher?
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  • fffcmad
    @Bignon: Zum Arbeiten!

    Das Einzige was mir jetzt auf den ersten Blick auffaellt ist das Displayscharnier. Bei solchen Geraeten ist es eigentlich ueblich, das man das Display um 180Grad nach hinten kippen kann.
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  • Anonymous
    Von fast 1200€ auch kein Pappenstiel!
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  • avaka
    Die Sonyteile sind seit jeher zwar gut aber schweineteuer. Ein bisschen so wie Apple nur ohne das OS dabei und mit mehr Plastik.
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  • fffcmad
    Seit wann sind die denn gut?
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  • hados
    1200 ? wow, mein acer travelmate hat ungefähr die gleichen features, kostete mit OS aber nur 800,,,,,, ach ja: Modell TM8372TG-354G32Mnbb

    so long Sony!
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  • fffcmad
    Sehr schoen. Lustigerweise sollte man bei Notebooks nicht nur auf CPU und Grafikkarte schaun. Das Teil sollte schliesslich auch benutzbar sein...
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