Samsung nimmt 14-nm-LPP-Fertigung in Betrieb

Samsung wollte vor allen anderen Auftragsfertigern ein 14-nm-Fertigungsverfahren anbieten können und begann schon Anfang letzten Jahres mit der Produktion im Low-Power-Early-Prozess (LPE), der allerdings noch einiges an Optimierungspotenzial bot.

Das zeigte sich nicht zuletzt bei den Apple-A9-SoCs: Die von dem Hersteller gefertigten Prozessoren wiesen einen signifikant höheren Energiebedarf auf.

Schon im Oktober deutete der Hersteller daher an, in diesem Jahr auf ein neues Verfahren setzen zu wollen, das als Low Power Plus bezeichnet wird. Dabei bleibt zwar die eigentliche Strukturbreite unangetastet bei 14 nm, allerdings sollen die damit gefertigten Chips im Vergleich zum vorangegangenen LPE-Verfahren einen um 15 Prozent geringeren Energiebedarf und gleichzeitig eine um 15 Prozent gesteigerte Performance aufweisen.

Das Verfahren wird nicht nur dem hauseigenen Exynos Octa 8 zugute kommen, sondern auch bei Qualcomms Snapdragon 820 eingesetzt werden, der in diesem Frühling in eine ganze Reihe von High-End-Smartphones - darunter vermutlich auch das Samsung Galaxy S7 - einziehen wird.

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