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Dritte Generation 7K1000.C (2 Platter, 2009)

Generationenvergleich: Speicherdichte bestimmt Performance
Von , Achim Roos

Die aktuelle 7K1000.C stellt die dritte Generation an Terabyte-Festplatten aus dem Hause Hitachi dar. Basierend auf der gleichen Speicherdichte mit der andere Hersteller unter Verwendung einer ähnlichen Technologie eine Kapazität von 2 TB auf 4 Platter erreichen, hat sich Hitachi dazu entschieden im Mainstream zu bleiben und die 7K1000.C auf 2 Platter und 1 TB zu beschränken. Hinsichtlich der Performance liefert die Festplatte gute Werte. Der Durchsatz liegt mittlerweile bei 135 MB/s. Das reicht zwar noch nicht ganz aus, um der Samsung Spinpoint F3-Familie mit einem maximalen Durchsatz von 150 MB/s die Stirn zu bieten, sie ist allerdings schnell genug, um die Mitbewerber in Schach zu halten. Ein Blick in unsere Desktop-Festplatten-Charts gibt hierüber weitere Auskunft.

Die neueste Generation bietet auch weiterhin Rotationsgeschwindigkeiten von 7.200 U/Min und verfügt über 32 MB Cache sowie einen SATA 3 Gbit/s-Anschluss. Die verringerte Komplexität hat jedoch eine höhere Effizienz zur Folge. Eine Leerlaufleistung von 4,6 W entspricht fast dem Niveau einer Low-Power-Festplatte, die eine geringere Rotationsgeschwindigkeit vorweist als die üblichen 7.200 U/Min. Auch im Vergleich zur 7K1000.B wirkt dies sehr ansprechend. Als Nebeneffekt ist auch die Oberflächentemperatur nicht mehr so hoch: Diese lag bei der ersten Laufwerksgeneration mit 5 Plattern bei bis zu 48°C, bei der zweiten Generation bei maximal 42°C und jetzt in dritter Generation bei 41°C. Die I/O-Performance hat ebenfalls zugenommen, was aber wohl eher an der Anpassung der Performance als am technologischen Fortschritt liegt.

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