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2.1-Lautsprecher: Fünf Modelle für den Gabentisch

2.1-Lautsprecher: Fünf Modelle für den Gabentisch
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Lautsprecher-Systeme mit fünf und mehr Komponenten sind nicht Jedermanns Sache. Die guten alten Stereo-Kombis mit zwei Satelliten und einem Bass-Subwoofer (2.1-Systeme) erfreuen sich dank des geringen Verkabelungsaufwandes nach wie vor großer Beliebtheit. Beim Musikhören am PC reichen sie für die Bedürfnisse der meisten aus. THG testet deshalb 2.1-Modelle, die zum einen wenig Platz benötigen und weniger als 100 Euro kosten.

Testverfahren

In diesem Vergleichstest verwenden wir eine neue Methode, um die maximal mögliche Lautstärke zu messen. Sie ist genauer und realistischer als früher. Die gemessenen Pegel über das Frequenzspektrum liegen ausschließlich im subjektiv hörbaren Bereich. Zumindest gilt diese Aussage für die meisten Musikarten, denn die maximale Lautstärke ohne hörbare Verzerrungen hängt natürlich von der Art der Musik ab, insbesondere von ihrem Tonumfang und ihrer Dynamik.

Unsere neue Methode setzt dasselbe Messsignal ein wie die frühere, ein gefiltertes rosa Rauschen, das wir umgewandelt haben, sodass es einem Musiksignal ähnelt. Als Klangquelle benutzen wir jetzt eine Creative Sound Blaster X-Fi Elite Pro Soundkarte, die im Audio Creation-Modus betrieben wird, sodass wir das Signal auf alle verfügbaren Kanäle des getesteten Sets leiten können. Sämtliche Einstellungen des Audio-Systems stehen auf neutral (oder mittlere oder auch Standard-Position, je nach den vorhandenen Möglichkeiten).

Die Messung im eigentlichen Sinne wird mit Hilfe eines integrierten Audio-Analyse-Tools durchgeführt, der die Berechnung des äquivalenten Dauerschallpegels Leq ermöglicht. Die für diese Messung gewählte Dauer beträgt 10 Sekunden. Die Messbedingungen sind ein normales Wohnzimmer, eine typische Installation des getesteten Sets und eine Entfernung von 1 m zu den vorderen Lautsprechern.

Screenshot vom Messgerät Neutrik ML1

Wir machen die gemessenen Pegel mit einer entsprechenden PC-Software sichtbar. Anomalien sind so leicht zu orten.


Leq-Messung: Beispiel für die gesammelten Pegel-Daten

Unsere Messungen sind linear (ohne Gewichtungsfilter, so dass alle hörbaren Frequenzen gleichermaßen zum Ergebnis beitragen). Ein direkter Vergleich zum dBA-Verfahren ist deshalb nur eingeschränkt möglich, da hier nicht der Gewichtungsfilter "A" nicht zum Tragen kommt. Dieser dämpft insbesondere die tiefen Frequenzen.


Korrigierte Kurve, wie sie durch einen Gewichtungsfilter A erzeugt wird: Man sieht, dass die 100 Hz bereits um 20 dB gedämpft werden!
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