Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

2K kontingentiert Spieletests zu Mafia II und schließt Medienpartner aus

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 23 kommentare
Tags :

2K kontingentiert erstmals strikt die vorab vergebenen Musterexemplare des Spiels und schließt damit auch größere Medienpartner bewusst von einem zeitnahen Test aus. Aus Angst vor einer möglichen kritischen Beurteilung oder aus wirtschaftlichen Zwängen?

Eigentlich hatten wir uns für Ende August auf einen interessanten Spieltest zu Mafia II gefreut. Nach mehrmaligen Rückfragen wurden neben anderen Seiten jedoch auch wir von den Tests zu Mafia II ausgeschlossen, ein aus unserer Sicht ein wenig eigenartiges Verhalten - lebt die Branche doch auch über die indirekte Werbung über Spieltests auf Seiten wie unserer. Selbst wenn der eine oder andere Artikel auch einmal eine objektive Kritik enthält.

Wir haben die verfügbare Demo bereits eingehend getestet und hatten auch den eigentlichen Testaufbau bereits fest eingeplant. Natürlich werfen Frameraten von reichlich 20 fps bei auf nur mittlerem Level aktiviertem PhysX auf einem HighEnd-System mit einem auf 4GHz übertakteten Sixcore und einer auf 950 MHz übertakteten HD5870 auch interessante Fragen auf, solange man mangels Nvidia-Grafikkarte nur Software-PhysX über die CPU nutzen kann. Bei vollem PhysX-Einsatz über die CPU war die Demo dann mit 12-14 fps sogar unspielbar. PhysX auf höchster Stufe mit einer GTX285 und ca. 30 fps machte auch nicht wirklich glücklich. Wir sind uns nicht sicher, ob hier im Vorfeld Diskussionen wie bei Batman Arkham Asylum oder Cryostasis ausgeschlossen werden sollen oder ob es sich wirklich um wirtschafliche Zwänge handelt, die eine Bemusterung der wichtigsten Medienpartner unmöglich machen. Fakt ist, dass das Spiel wohl wiederum nicht mit Software-PhysX spielbar sein wird, solange nicht eine aktuelle Nvidia-Grafikkarte im System steckt.

Wir werden, trotz der Absage durch den Publisher, natürlich einen ausgiebigen Test durchführen, der sich auch mit dieser Thematik auseinandersetzen wird. Leider wird sich der Artikel durch das Verhalten von 2K etwas verzögern, aber wir bleiben dran.

Update 12.08.2010

Mafia II legt vielleicht doch keinen so guten Start hin wie erwartet. PC Zone bewertet das Spiel nur mit 80% und kritisiert zudem die Linearität. Am schlechtesten kommt Mafia II jedoch beim englischen OXM (Official XBOX Magazine) mit ganzen 7/10 Punkten weg. Natürlich sind dies nur zwei bisher veröffentlichte Tests und damit auch noch keine absolut aussagefähige Bewertung. Aber es könnte sich bereits ein Trend abzeichnen, der den doch sehr zurückhaltenden Umgang mit Presseexemplaren durchaus erklären könnte.

 

Kommentarbereich
Alle 23 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • fffcmad , 11. August 2010 17:02
    Ohne Extra-Grafikkarte, die PhysX schmeisst, wirds wohl uebel aussehen.
    Ich kann froh sein, das ich an dem SPiel kein Interesse habe. Theoretisch haette ich aber eine herstelleruebertaktete GTX280 im Schrank, um sie bei soclhen Gelegenheiten zu der 480iger hinzuzusetzen. Bei Mirrors Edge hats Wunder gewirkt.

    Ich frage mich allerdings auch, warum die da so abgehen. Wahrscheinlich haben sie Angst, das sie wegen ihrer Nvidia-Abhaengigkeit des Spiels eins auf den Deckel bekommen.
  • Anonymous , 11. August 2010 17:04
    HASS AUF 2K :) 
  • Deathdrep , 11. August 2010 17:09
    diese nVidia-Abhängigkeit hat ja auch Batman: Arkham Asylum bei mir das Genick gebrochen ... ein FPS-Limiter für non-nVidia-Karten ist einfach eine sauerei ohne gleichen.

    PhysX entwickelt sich langsam, in meinen Ohren, zu einem Unwort. Havok macht auch schöne Effekte (auch wenn sie physikalisch vll. nicht korrekt sind, oder man nicht myarden von Partikeln machen kann) und solange Physik kein spiel-entscheidentes Kriterium ist, sehe ich in Havok einfach die bessere Lösung.
    Havok läuft stabil, die Effekte sind ansehlich und die Performance absolut okay, zumal Havok sowohl auf nVidia, ATi, AMD oder Intel läuft ...
  • fffcmad , 11. August 2010 17:11
    Ich schaetze mal, das Mafia 2 laut den Anforderungen nach nicht mal bei einer einzelnden GTx480 auf hoechsten Details anstaendige Ergebnisse liefern wird.
  • noskill , 11. August 2010 17:25
    Schade, ich schaue mir trotzdem die Demo noch an, aber eine Nvidia oder überhaupt eine neue Grafikkarte werde ich mir in nächster Zeit aber nicht holen.
    Für ein einzelnes Spiel sowieso nicht.
  • borizb , 11. August 2010 21:21
    Sauerei sowas. Punkt.
  • borizb , 11. August 2010 21:27
    Link zum Thema

    Das mit der Physx Performance in Mafia 2 ist ein Bug, den Nvidia bereits korrigiert hat. Just for your information :D 
    Zitat :
    Aus diesem Grund hat Nvidia nun ein Update für die PhysX-Software veröffentlicht, mit dem dieser Fehler beseitigt wird. Die neue Versionsnummer lautet 9.10.0513.

  • FormatC , 11. August 2010 21:31
    Nein. Software-PhysX läuft nicht wirklich.
  • Jack67 , 11. August 2010 22:47
    ich glaube das physx auf dem noch nicht nvidia gepimten ageia physx läuft ,anders kann mann es eigentlich nicht erklären, mafia 2 war schon lange seeeehr lange in arbeit

    wenn sowas passiert wirds gefixt oder runter gespielt

    ich finde trotz nichtfunktion des physx
    ist das spiel klasse
  • DHAmoKK , 12. August 2010 03:41
    Moin

    Also, die Demo läuft bei mir mit einer GTX285 zwischen 20 und 40 FPS mit hohem PhysX, meist aber unter 30FPS, flüssig ist etwas anderes. Hier gibt es die Systemanforderungen, mit und ohne PhysX. Für das, was ich gesehen habe, ist das eine Frechheit, so als ob man 3-way-SLI für die Aero-Oberfläche bräuchte. Als empfohlene Konfiguration meine Karte rein als PhysX-Karte einsetzen? Hackts?
    Es gibt wieder mal nur Millionen zusätzliche Partikel, für Druckwellen braucht es kein PhysX und Holz splittert mit Havok genau so schön, dafür aber flüssiger.

    Wie dem auch sei, das Spiel an sich verspricht sehr gut zu werden. Die Dialoge sind passend, die Stimmen ebenso, die Grafik sieht auch ohne PhysX bereits gut aus, nur die Autos reagieren mir einen Tick zu nervös. Auch mein XBox-Pad wird, auch wenn mitten im Spiel erst eingeschaltet, sofort erkannt, der Wechsel zwischen Autofahren (Pad) und Rumlaufen/-schießen (Tastatur&Maus) funktioniert prima.
  • FormatC , 12. August 2010 06:11
    Ich würde da etwas weniger Euphorie mitbringen, mein Cordless von Logitech mag das Spiel überhaupt nicht. Im Test des englischen OXM ist das Spiel mit einer Wertung von 7/10 geradezu abgestraft worden. PC Zone vergab mit Hängen und Würgen 80% und kritisiert die Linearität - trotz freier Welt. Ohne PhysX läuft das Spiel bei mir mit knapp 60 fps, sieht aber dementsprechen komisch aus. Da kommt selbst Havok noch futuristischer rüber.

    Zitat OXM:
    "Die Handlungsträger sind bestenfalls langweilige Tpyen, zuweilen kindische und frauenfeindliche Idioten”. Actioneinlagen und Verfolgungsjagden wiederholen sich und sind auf Schlaftabletten-Niveau

    Pro & Kontra laut OXM:

    + interessante und detaillierte Spielwelt
    + guter Soundtrack
    + abwechslungsreiche Missionen

    - langweilige Charaktere
    - Action und Verfolgungsjagden auf Schlaftabletten-Niveau
    - nachdem Vito die Schulden seiner Familie abgezahlt hat, gäbe es keinen Grund mehr in der Mafia zu bleiben, die Story verliert den Zusammenhang
  • Derpet , 12. August 2010 08:31
    FormatCIch würde da etwas weniger Euphorie mitbringen, mein Cordless von Logitech mag das Spiel überhaupt nicht.
    Das Problem habe ich bei vielen aktuellen Spielen. Wenn man keinen zertifizierten Microsoft-Controller sein eigen nennt, gehen Spiele wie Fallout 3 oder Metro 2033 nicht per Joypad zu steuern (jedenfalls unter XP, bei Win7 hab ich das noch nicht getestet).
  • FormatC , 12. August 2010 08:48
    Naja, dafür gibts Gott sei Dank XPadder. Bei GTA IV ging auch schon nichts. Ist und bleibt nun mal Konsolendreck. Leider werden die Controller nur noch stiefmütterlich behandelt. Absolutes Manko.
  • bluray , 12. August 2010 09:31
    Tja... eine Person oder Abteilung wird sich bei ausbleibenden, hohen Verkaufszahlen verantworten müssen: Entweder der Chef des ladens mit seinem Entscheid, etliche Spielemagazine von einem Vorabtest auszuschliessen oder die PR-Abteilung.

    Auf jeden Fall rückt sich der Hersteller mit so einer Haltung wohl kaum ins rechte Licht!

    Dass herstellerabhängige Spiele nicht immer der Hit sind, zeigen einige Testartikel, aber diese Spiele verfügen meist nicht über einen künstlich erzwunngenen Frame-Limiter.
    Das, was sich da 2K rausnimmt, grenzt schon an Erpressung: Entweder hast Du eine NVidia oder Du spielst in Zeitlupe. Und so schlecht kann eine 5870 gegenüber einer 480GTX nicht wirklich sein...

    Das Problem von ATI ist einfach, dass sie zwar etwas, wie PhysX im Portfolio haben, sie bewerben es einfach nur nicht so aggressiv, wie NVidia. Daher haven viele Spielehersteller auch keine Ambition, ATI's Physikberechnungs-Engine zu unterstützen. Heraus kommen dann Spiele mit Intro, die ein NVidia-Logo zeigen, das halt aussagt, dass das Spiel mit einer solchen eben am besten läuft/aussieht.

    Ich, für meinen Teil warte auf unabhängige Tests von Zeitschriften. Das Gute daran, dass die Tester, auch hier, das Spiel selbst kaufen, ist, dass eine unveränderte Version getestet wird. Es soll schon vorgekommen sein, dass EA an Testzeitschriften ein besonders modifiziertes Exemplar eines Spiels verschickt hat, welches um Einiges stabiler lief, als die Endkundenversionen. Das brachte enormen Frust auf.

    Naja, vielleicht kommt von FormatC dann ein ziemlich aufklärender und detaillierter Bericht und ein Vergleich zwischen ATI und NVidia-Karten.
    Da THG mittlerweile auch zu einem sehr oft gelesenen Testmagazin gehört, könnte dies für 2K ggf. eine bittere Pille werden, so hochnäsig abzulehnen!
  • FormatC , 12. August 2010 09:51
    Man sollte seine Außenwirkung als Autor und den Einfluss einer Seite wie TH definitiv nicht überbewerten, denn es ist so, dass ein normaler Spieltest als einer von vielen keinen großen Wirbel verursacht. Egal ob positiv oder negativ, denn die Leser informieren sich aus vielen Quellen. Damit ergibt sich ein recht geglättetes Bild aus verschiedensten Meinungen. Wenn man sie denn zulässt.

    Interessant und viel mehr beachtet sind dann allerdings Artikel, die sich, aus einer gewissen Not heraus geboren, auf eine abweichende Art und Weise mit einem Spiel beschäftigen (müssen). Man braucht als Autor im Nachhinein nämlich keine Mühen mehr aufwenden, um nun als gemaßregelter Nachzügler den 1001. oder 1003. Artikel zu schreiben, wenn dies die bevorzugten Jubelperser schon getan haben. Das lohnt den Aufwand nicht und lesen wird es wohl auch niemand mehr. Bleibt also nur das Festbeißen an Ecken und Kanten einer Spieleumsetzung und das Analysieren technischer Details. Dies nämlich lässt sich im Nachhinein nach dem breitem Test durch die Spielergemeinde nach dem Release recht eindrucksvoll gestalten und hat auch nichts mit beleidigtem Nachtreten unsererseits zu tun. Ich will den Artikel, also schreibe ich ihn auch. So oder so.

    Fakt ist, dass PhysX selbst auf einem Sechskerner mal wieder nur auf einem Kern läuft. PhysX ist jedoch definitiv auch auf CPUs multicorefähig. Wenn man es denn zuließe. Da wird es einiges zu testen geben. Auch der Einsatz einer GTX260/285 zusammen mit einer HD5870 könnte ein nettes Lehrstück werden, denn unter DX9 räumen die neuen Fermi-Karten kaum einen Käsekrümel vom Teller. Wie gesagt - man muss seine Inhalte neu ausrichten und oft genug kommt was Interessanteres raus, als hätte man sich entgegenkommend dem üblichen Spieletestszenario gebeugt. Ich zahle lieber ein sogenanntes Spiel aus eigener Tasche, als mich zu verbiegen. Soweit käme es wohl noch...
  • bluray , 12. August 2010 14:53
    Das ist doch echt mal wieder hinterwäldlerisch. Die Entwickler von PhysX wissen doch, dass es seit gut 2 Jahren mittlerweile 4-Kerner gibt, die genügend Dampf haben, PhysX ordentlich zu rendern. Was soll denn der Mist, das auf einen Core zu massregeln? Dadurch wird der ambitionierte Gamer sich wohl keinesfalls ein SLI-Gespann reinhämmern, nur weil PhysX das so verlangt. Die CPUs werden aus meiner Sicht von den GraKa-Herstellern nämlich deutlich unterbewertet. Heutige CPUs sind auch in der Lage effizient Physikberechnungen durchzuführen, wenn auch nicht in der übermässigen Zahl, wie das eine Grafikkarte schafft. Die Frage ist, ob die TFlops einer GraKa wirklich für eine Physikbeschleunigung ausschlaggebend sind. Vielleicht liege ich ja falsch, aber die meiste Rechenpower dürfte immer noch die 3D-Darstellung und Tesselation verbraten...
  • DHAmoKK , 12. August 2010 15:09
    Moin

    Ich finde Havok eindrucksvoller als PhysX. http://www.youtube.com/watch?v=a06hAe747Do
    Bei 1:13 sieht man, wie ein kleines Gewicht auf ein Brett hinabfällt, welches nur auf einer Seite befestigt ist. Es federt ab, das Gewicht fällt weiter, aber die Konstruktion bleibt stehen. Natürlich leistet sich auch Havok ein paar Patzer, zB kurz vorher bei 1:05, wenn die linke Konstruktion demoliert wird. So ein 5cm dickes Brett bricht nicht vom Eigengewicht ^^

    Wie man am Anfang auch sehen kann, wird ein Schadensmodell benötigt, die Software berechnet dann "nur" noch, ob das Objekt als Ganzes erhalten bleibt oder die Einwirkungen stark genug sind, um die Brüche auszulösen. Dafür fliegen aber auch nur die Teile herum, aus denen das zerbrochene Objekt auch besteht, bei PhysX habe ich immer den Eindruck, da entstehen plötzlich tausende Trümmer aus dem Nichts und die die eigentlichen Bruchstücke verschwinden ...
  • fffcmad , 12. August 2010 15:50
    Zitat :
    Moin

    Ich finde Havok eindrucksvoller als PhysX. http://www.youtube.com/watch?v=a06hAe747Do
    Bei 1:13 sieht man, wie ein kleines Gewicht auf ein Brett hinabfällt, welches nur auf einer Seite befestigt ist. Es federt ab, das Gewicht fällt weiter, aber die Konstruktion bleibt stehen. Natürlich leistet sich auch Havok ein paar Patzer, zB kurz vorher bei 1:05, wenn die linke Konstruktion demoliert wird. So ein 5cm dickes Brett bricht nicht vom Eigengewicht ^^

    Wie man am Anfang auch sehen kann, wird ein Schadensmodell benötigt, die Software berechnet dann "nur" noch, ob das Objekt als Ganzes erhalten bleibt oder die Einwirkungen stark genug sind, um die Brüche auszulösen. Dafür fliegen aber auch nur die Teile herum, aus denen das zerbrochene Objekt auch besteht, bei PhysX habe ich immer den Eindruck, da entstehen plötzlich tausende Trümmer aus dem Nichts und die die eigentlichen Bruchstücke verschwinden ...


    Hier kommts auch darauf an, wie man die Physik-Engine nutzt.
  • DHAmoKK , 12. August 2010 16:16
    Moin

    @fffcmad
    Das ist sicherlich ein Punkt. PhysX ist irgendwie so auf Effekte gehyped, dass quasi nur diese verwendet werden, während Havok zB in HL2 auch für Physikrätsel (Wippe mit Gewichten beschweren) verwendet wird. Dazu kann man PhysX sicherlich auch nutzen, wie Havok auch für Partikeleffekte zu gebrauchen ist.

    Dennoch sieht für mich das, was in Spielen mit Havok durch die Gegend fliegt, realistischer aus, als in solchen mit PhysX.
  • fffcmad , 12. August 2010 16:21
    Ich glaube nicht, das sich die Engines da was nehmen.

    Das Spiel bekommt von beiden Phsik-Engines nur Rohdaten geliefert. Wie es im Endeffekt aussieht und was gemacht wird, ist rein dem Spielehersteller ueberlassen.

    Hast du dir schon einmal die PhysX-Demo "Great Kulu" oder wie die heist angeschaut?
    Auch die PhysX-Demo mit dem Raketenstuhl von Nvidia macht einiges her.

    Havok-Physik hat mich auch beeindruckt. Wer Half-Life Episode 2 gespielt hat, duerfte wissen was ich meine.
Alle Kommentare anzeigen