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Sandy Bridge - Prozessoren im Überblick

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Dieser Artikel handelt ausschließlich von Desktop-Prozessoren, da das Testen mobiler Modelle etwas komplexer ist und mehr Zeit in Anspruch nimmt. Da wir in unserem ersten Artikel bereits auf sämtliche Details des Sandy Bridge eingegangen sind, hier noch einmal die wichtigsten Aspekte.

Prozessoren:

Derzeit gibt es nur ein paar reguläre Desktop-CPUs, die man sich leicht merken kann.

Der Core i3 wird von uns durch die fehlende AES-NI-Unterstützung, der Funktion für schnellere Verschlüsselung, auch weiterhin nicht bevorzugt; zudem unterstützt der Core i3 kein Turbo Boost. Der i3-2100 läuft mit 2,93 GHz, der i3-2120 mit 3,3 GHz. Bei beiden CPUs handelt es sich um Doppelkern-Modelle mit 65 W und 3 MB L3 Cache. Ein Core i5 sollte es nach Möglichkeit schon sein.

Alle Core i5-Prozessoren verfügen über vier physische Kerne, 6 MB L3 Cache, AES-NI und Turbo Boost und sollten sich dadurch für die meisten Anwender am besten eignen.

Core i5-2300: 2,8 GHz (3,1 GHz Turbo), 95 W.

Core i5-2400: 3,1 GHz (3,4 GHz Turbo), 95 W.

Core i5-2500: 3,3 GHz (3,7 GHz Turbo), 95 W.

Core i5-2500K: wie der 2500, allerdings mit offenen Multiplikatoren fürs Übertakten.

Der Core i7 ist dem Core i5 sehr ähnlich, bietet allerdings 8 MB L3 Cache und 8 Threads bei 4 Kernen.

Es gibt lediglich den Core i7-2600 mit 3,4 GHz (3,8 GHz Turbo) und einer TDP von 95 W. Die K-Edition ist die offene Version fürs Übertakten per Multiplikator.

Unsere Core i5-2500K- und Core i7-2600K-Testexemplare.

Chipsätze:

Intel bietet mit dem B65, Q65, Q67, H67 und dem P67 fünf Desktop-Chipsätze der 6er-Serie, die im Vergleich zur 5er-Serie mit H.264 und MPEG2-Encoding, verbesserter Videonachbearbeitung, HDMI 1.4-Support sowie die Unterstützung von DirectX 10.1 und OpenGL 3.0 aufwarten können. Der B65 ist eine Small-Business-Edition, der Q65 bietet mehr Management und der Q67 ist die vollausgestattete Business-Version. Der H67 unterstützt die integrierte HD-Grafik von Intel oder eine x16 PCIe-Lösung. Der P67 kommt vor allem für duale x8 PCIe-Grafikkonfigurationen in Betracht. Weder der H67 noch der P67 unterstützen allerdings 32-bit PCI. Entsprechende Motherboard-Tests werden folgen.

H67-Lösungen wie der DH67BL von Intel reichen für Mainstream-User aus, eignen sich für Gamer aufgrund des einzelnen x16 PCI Express-Steckplatzes für die Grafik allerdings nicht.

Empfehlungen:

Gamer sollten sich vor allem das P67-Motherboard wegen seiner Fähigkeiten, mit einer Dual-Grafikkarten-Konfiguration betrieben zu werden, genauer ansehen. Anwender, die mit Gaming wenig am Hut haben, und die auch sonst keine 3D-intensiven Arbeiten erledigen, sollten beim H67 bleiben. Wir würden auch für den Prozessor keine Unsumme ausgeben – es sei denn, man hat Pläne zu Übertakten oder führt anspruchsvolle Anwendungen aus.

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fffcmad 04/01/2011 11:17
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-0+

Dann fehlt nur noch der x68 Chipset :) Die Sandy Bridge liest sich wie ein Effizienz-Wunder. Langsam frage ich mich wirklich, wie AMD das noch einholen will. Schon 4 Jahre haengen sie Intel massiv hinterher.

Derfnam 04/01/2011 11:30
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-0+

Yup, sehe ich ähnlich. Zugzwang, Baby, zumal ja etwa n halbes Jahr später Ivy Bridge noch kommt. Wenn Bulldozer nix wird, können sie gleich mit einem das ganze Zeugs plätten :D
Was ich übrigens etwas irritierend finde: auf Seite 2 unten findet sich die Empfehlung, Gamer sollen sich Boards mit p67-Chipsatz genauer ansehen wegen des Betriebs zweier Grafikkarten.
Gut unterrichtete Greise munkeln zum einen, daß man auch echt ganz prima mit einer Karte zocken kann und zum anderen, daß es auch Gamer geben soll, die zur Nutzung von Quick Sync sogar die Karte auszubauen bereit wären, oder utopiere ich da grade vor mich hin? Ich würde das jedenfalls tun.

anonymous 04/01/2011 11:30
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-0+

Sehr schöner Test.
Was ich jedoch nicht verstehe, warum nehmt ihr ein 750W Netzteil für die integrierte Grafiklösung? Gerade für SB und Idle-Werten von 30W schmälert das doch den Vergleich? Ich kenne mich leider nicht mit der Effizienz solcher Netzteile im Niedrigenergieaufnahmebereich aus.

anonymous 04/01/2011 11:37
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-1+

Naja ich würde nicht alles zum Himmel jubbeln. Gerade was Features angeht, hat AMD glücklicherweise noch die Nase vorne.
Was für eine sinnfreie Strategie, nur die Spitzenmodelle mit der HD3000 auszustatten; Gängelung vom Feinsten.
Weiterhin sind nur 2 von 6 SATA Plätzen für SATA3 ausgelegt. USB3.0 gibt es auch nicht nativ.
Man muss es mal so sehen. Viele werden sich durch Sandy Bridge ein komplett neuen PC zusammenschustern (mich inkludiert!)
Das Ding wird nicht billig, soll aber (für mich) mind. 4 Jahre halten. Genügend Rechneleistung für den Otto-Normali gab es schon vor 2 Jahren, bzw. kann jetzt auch sehr sehr günstig bei AMD erstanden werden.
Was für mich dann noch übrig bleibt? Richtig, weitere zukunftstaugliche Technik wir USB3.0, SATA3 und und und.
Und wo bleibt da Intel? Die Boards sind auf den Stand von etwa 1156. Die Prozessoren sind komplett neu und einfach nur spitze! Aber für eine Gesamtsystem, dass neu ist, ist eben im Endeffekt nur die CPU (technisch) wirklich neu!
Da bekomme ich bei AMD mehr für mein Geldl.
Problem: Ich brauche jetzt ein PC für die nächsten 4 Jahre und kann nicht auf Bulldozer warten. Andererseits sind mir die alten AMDs zu stromhungrig!
Summa Summarum bleibt mir nur die Sandige übrig!

1Hz 04/01/2011 14:12
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-0+

Ich hätte mir hier im Effiziezvergleich eher eine 1366-Plattform gewünscht. Bei einer Neuanschaffung dürfte zum Beispiel der Griff nach 1156 eher nicht in Betracht kommen - aber die Frage zwischen 1155 und 1366 ist ggf. schon eher relevant.

FormatC 04/01/2011 15:30
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-1+

@gudrunwillswissen:
Die 8er Chipsätze von AMD sind auch nicht der Fortschritt in Tüten. Mit dem 7ern geht der Trim-Befehl für SSDs mit dem AMD-Treibern nicht usw. und so fort. Ich bin mit 3 AMD-Systemen, davon zwei mit X6 gestraft genug, das endlich einzusehen. Wobei ein System am Tag vor Neujahr samt CPU die Hufe hochgerissen hat, dem Mainboard sei Dank. So gesehen ist dies zumindest ein wirkliches Argument für einen Plattformwechsel. Denn jetzt noch auf den mausetoten AM3-Sockel zu setzen wäre Nonsens. Und für AM3+ gibts noch nichts.

anonymous 04/01/2011 16:31
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-0+

Zitat : Langsam frage ich mich wirklich, wie AMD das noch einholen will

32nm wird das meiste richten. Struktur vs Architektur. Zumindest in Sachen Strukturgröße ziehen sie bald gleich auf, das sollte locker langen um wieder konkurrenzfähig dazustehen.
Zugegeben die Sandy Bridge CPU ist beeindruckend. Dass die GPU softwareseitig schrott ist, kann man da verzeihen.

fffcmad 04/01/2011 16:40
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-0+

32nm wird gar nichts richten. Intel hat die Pentium 3-CPU jetzt mehrmals hintereinander in jeder Hinsicht auf den Kopf gestellt und optimiert. Seit Core 2 ist sie sehr ausgefeilt. Die aktuellen Phenoms koennen sich gerade so von den in Zwischen graubaertigen Core2Quads absetzen. Und jetzt werden sie von der aktuellen Mittelklasse von Intel nahezu boesartigst in der Luft zerfetzt. Wer sich jetzt noch einen AMD kauft um in der Mittelklasse rumzuschwimmen hat den Schuss nicht gehoert. AMD kommt ja bald mit einer neuen Architektur fuer das Mittelfeld. Ich bin sehr gespannt, aber nicht zuversichtlich.

anonymous 04/01/2011 18:20
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-0+

Zitat :32nm wird gar nichts richten.

Warum? Wie wärs mal mit Argumentation?
Ein chip der von 45nm auf 32nm geshrinkt wird, nimmt nur noch 50% der Fläche ein => halbe Kosten.
und laut nem ht4u-Test ist bei Intel mit ein und der selben Architektur bei der CPU der Stromverbrauch unter Last allein durch den Shrink um 35% gesunken.
Beinahe halbe Kosten und 35% weniger Verbrauch. Da zu sagen, das wird nichts richten... naja.

Ein Shrink hat in aller Regel mehr Einfluss als eine neue Architektur.

titan1981 04/01/2011 18:38
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-0+

netter test muss ich sagen mal sehen wie es nächsten monat aussieht bis es noch mehr gibt

anonymous 04/01/2011 18:38
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-0+

Naja, wird ich nicht so sehen. Shrink ist die eine Sache, aber mit der Energie Haushalten die andere. Es geht ja auch um Rechenleistung/Watt. Was nützt mir da Stromsparen, wenn ich es durch eine beschi**ene Architektur wieder wegschmeisse? Intel ist und wird da immer Vorreiter sein.
Aber AMD geht den richtigen Weg. Dort wird keine Pseudografik eingebaut! (Es geht hier nicht um dieses CPU Pfui GPU Hui Llanos Mist!)
Trotzdem denke ich nicht, dass AMD durch Bulldozer Land bei Energieeffizienz oder mehr Rechenleistung gegenüber Intel gewinnen kann. Die Preisgestaltungs wird's wohl dann eher wieder richten müssen.

anonymous 04/01/2011 19:17
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-0+

Also ich warte bis Feb. 2011. Dann werden die ersten Test für die Bulldöschen eindruddeln und ich bin schlauer=). Dann wird entschieden, denn dann ist die Kohle auch am Start;)

Jack67 05/01/2011 02:06
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-0+

???

Derfnam 05/01/2011 04:44
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-1+

War schon echt spät, wa, Jack, oder schreibst du immer son pulp?

FormatC 05/01/2011 07:45
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-0+

Ich bin jedes mal verwirrt, weil die Avatare von nForce und Jack gleich sind.
Ok, der Text ist es offensichtlich nicht :D

fffcmad 05/01/2011 08:10
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-0+

Zitat :

Zitat :32nm wird gar nichts richten.

Warum? Wie wärs mal mit Argumentation?
Ein chip der von 45nm auf 32nm geshrinkt wird, nimmt nur noch 50% der Fläche ein => halbe Kosten.
und laut nem ht4u-Test ist bei Intel mit ein und der selben Architektur bei der CPU der Stromverbrauch unter Last allein durch den Shrink um 35% gesunken.
Beinahe halbe Kosten und 35% weniger Verbrauch. Da zu sagen, das wird nichts richten... naja.

Ein Shrink hat in aller Regel mehr Einfluss als eine neue Architektur.





50%? Wie kommst du darauf? Die 32nm werden nichts richten, weil Intel schon auf dem Bock sitzt. Intel hat nicht nur die Strukturgroeßen verkleinert, sondern auch massiv an Energiesparmechanismen gearbeitet. Und das nicht das erste Mal. Die AMDs brueten schon seit Jahren vor sich hin, wenn man vom Heruntertakten einzelnder Kerne absieht. Dafuer brauchst du aber den passenden Sockel und das Glueck, das das Mainboard mitspielt.

anonymous 05/01/2011 09:45
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--1+

32^2/45^2 =0.5.
Das manche hier noch nicht einmal simple Mathematik beherrschen. Traurig!

fffcmad 05/01/2011 10:10
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-0+

50% weniger Die-Flaeche sind unbedingt auch gleich die Haelfte an Kosten. Und zudem heist eine Reduzierung auf 50% der Strukturgroeße nicht, das die DIE-Flaeche automatisch nur noch 50% der urspruenglichen Flaeche einnimmt. So einfach ist das nicht. Deine "Formel" ist fuer mich nichts neues.

seeigel 05/01/2011 10:16
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-0+

Und was soll die Mathematik richten?
Beherrscht AMD inzwischen C&Q ohne extra Programm in Windows nur übers Bios? (Ich habe nur AM2)
Wie weit kann ich einen AMD übertakten?
E8400 -> @3500 @ normal vcore (ich weis das ist schlecht)
E6320 -> @3200 @ normal vcore

Wie weit gehen die AMD @ normal cvore?
Ist da auch bis 75% OC drin?

Ich denke hier im Forum wird eher was übertaktet als bei Bild.de
Dort kann die Mathematik siegen , aber wie ist es hier?

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