
Der Mainstream-Grafikkartenmarkt wird heute von Produkten mit Nvidias GeForce, dem TNT2 Ultra, Matrox seiner G400-Serie und ATi-Rage-128-Karten dominiert. Ein Thema kam bei unseren letzten 3D-Grafiktests zu kurz: Was passiert eigentlich im OpenGL-Workstation-Bereich?
Kaum einer der oben genannten Grafikchips findet bei den Grafikprofis in der Industrie und in den Ingenieurbüros Anwendung. Schlechter Support, dürftige Treiber-Unterstützung für Highend-Anwendungen und fehlende Funktionalität taten ihr übriges zu dieser Situation. Ursache für den schlechten Support sind die Gewinnspannen, die in den letzten drei Jahren permanent abgenommen haben. Den Profit sichern sich die Hersteller im Mainstream-Segment nur noch über hohe Stückzahlen. Doch die Zeiten, als man Workstation-PCs noch für 100 000 Mark absetzen konnte, sind ebenfalls vorbei. Der Preisverfall machte selbst bei den professionellen OpenGL-Karten nicht halt. Momentan liegt der "Sweet Spot" knapp unter 1000 Dollar, also circa 2000 Mark. Zugegeben, es gibt nach wie vor sehr teure OpenGL-Rechenmonster, doch die verkauften Stückzahlen bei Produkten über 1000 Dollar sind relativ gering.
Verlangt wird für den heutigen Sweet Spot eine ordentliche Performance, Stabilität für viele Anwendungen und nicht zu vergessen ein besserer Support, als es bei Mainstream-Karten der Fall ist. Wir testen in diesem Vergleich fünf OpenGL-Karten, die laut unserer Spezifikation unter 2000 Mark kosten sollten. Wir waren anfangs überrascht, dass wir für diese Preisangabe nur die Diamond Fire GL 1 Pro, die Evans & Sutherland Lightning 1200, die Elsa Gloria II und die 3Dlabs Oxygen GVX1 bekamen. 3Dlabs bat uns, zusätzlich die GVX210 zu testen, die mit knapp 2000 Dollar weit oberhalb unserer Spezifikation lag. Aufgrund der interessanten Features entschieden wir uns, sie dennoch in den Vergleichstest aufzunehmen.
- Einleitung
- Treiberausrichtung für OpenGL-Karten
- Die Anwenderseite
- Geometry Engine und Rasterizer
- AGP 2x, 4x und der Pro-Slot
- 3Dlabs Oxygen GVX1
- 3Dlabs Oxygen GVX1 - DFP- und Stereo-Anschlüsse
- 3Dlabs Oxygen GVX1 - Anzeigeneigenschaften
- 3Dlabs Oxygen GVX1 - PowerThreads
- 3Dlabs Oxygen GVX210
- 3Dlabs Oxygen GVX210 - Anzeigeneigenschaften
- 3Dlabs Oxygen GVX210 - Dual-Monitor-Betrieb
- Diamond Fire GL1 Pro
- Diamond Fire GL1 Pro - Anzeigeneigenschaften
- Diamond Fire GL1 Pro - 3DSM Plugin
- Evans & Sutherland Lightning 1200
- E & S Lightning 1200 - Anzeigeneigenschaften
- Elsa Gloria II mit Nvidias Quadro-Chip
- Elsa Gloria II - Anzeigeneigenschaften
- Elsa und die Treiberproblematik
- Elsa-Treiber - Die schlechte Nachricht
- Qualitätsprobleme
- Ausstattungstabelle
- Die Testplattformen
- Testverfahren
- 3D Studio Max 3.1 R3 Benchmark
- 3D Studio Max 3.1 R3 Benchmark, Fortsetzung
- 3D Studio Max 3.1 R3 Benchmark, Fortsetzung
- SPECapc Solidworks 99 Benchmark
- SPECopc SPECviewperf 6.1.1
- SPECopc SPECviewperf 6.1.1, Fortsetzung
- Fogcity
- Empfehlungen und Fazit
- Vor- und Nachteile
- Gedanken am Schluss: Rambus-Pentium gegen SDRAM-Athlon