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Wir bessern nach

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An diesem Punkt haben wir wohl hinreichend bewiesen, dass wir durchaus auch mal unsere Test-Hardware riskieren, um auf Gefahren hinzuweisen. Selbstverständlich wissen wir auch, wie man von vornherein hätte verhindern können, dass sich an einer so empfindlichen Stelle Kondenswasser sammelt. Beispielsweise kann man das gesamte Board mit einem nichtleitenden Lack versiegeln, den Bereich um die CPU mit einem Material wie Knetgummi bedecken und den LGA mit einer dielektrischen Paste ausfüllen. Leider lassen sich die meisten dieser Methoden aber nicht, nur schwer oder nur unvollständig rückgängig machen. Unser System musste immer nur 12 Stunden am Stück laufen, doch wer seinen Rechner länger betreibt, sollte auf jeden Fall eine der beschriebenen Vorkehrungen treffen.

Der eine Tropfen Wasser, der das System zum Stillstand brachte, hinterließ eine Spur, die vom Verdampfer durch den Ausschnitt in der oberen Isolierschaumschicht führte. Von dort ging es über die Seite des CPU-Sockels weiter, direkt in das Land Grid Array (LGA). Wir füllten die Lücke zwischen dem Heatspreader der CPU und der Halteklammer des Sockels mit dem besagten Knetgummi aus.

Eine neue Schicht Klebeband sorgt für eine dichte Verbindung zwischen CPU und den zugeschnittenen Schaumstofflagen. Darüber wird nun wieder die Schaumstoffschicht mit dem Loch gelegt.

Auch am Kühlblock bessern wir nach und füllen den Bereich zwischen dem Kupferkopf und dem umliegenden Schaumstoff auf. Mit diesen Änderungen lief das System immerhin acht Stunden, bevor wir zum Handtuch greifen und es abtrocknen mussten. Die versprochenen 12 konnten wir aber noch nicht erreichen.

Als wir die CPU nach einem achtstündigen Test entfernten, konnten wir auf jedem der 1366 Kontakte kleine Kondenströpfchen ausmachen. Das Problem war, dass immer noch Luft unter der CPU zirkulierte. Dieses Problem lässt sich wie bereits beschrieben lösen, indem man den LGA mit einer dielektrischen Paste füllt. Solange man mit vergleichsweise moderaten Temperaturen arbeitet, wie sie bei einem Kompressorkühler wie diesem auftreten, macht sich beispielsweise Vaseline recht gut.

Eine weitere Möglichkeit zu verhindern, dass Luft unter den CPU-Sockel gelangt besteht darin, den gesamten Bereich um den CPU-Sockel mit Knetgummi abzudichten. Im Bild demonstriert einer unserer Teilnehmer an der Overdrive Overclocking Competition 2008 diese Technik. In unserem Fall war das leider keine Option, dass die Drosselspulen in unmittelbarer Nähe der CPU dabei im Weg gewesen wären.

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bluray 20/07/2010 10:04
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-1+

Interessant wäre nun der Vergleich mit einem 1090T, welcher ohne HT auskommen muss und wie weit er mit der Kompressorkühlung übertaktet werden kann.

Die Gegenüberstellung mit dem 980X wäre dann ebenfalls interessant, denn aus meiner Sicht heraus erhascht sich der 980X den klaren Vorteil aus seiner HT-Technik. Dass diese aber ihren Tribut fordert, hat euer OC-Projekt eindrucksvoll bewiesen.

thomas19482 20/07/2010 10:05
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-1+

Ein interessanter und ausführlicher Test. Danke! Aber könnte man das gleiche Spiel vielleicht nochmal mit einem 6-Kern AMD machen (wenn ihr die Kompressorkühlung jetzt eh entstaubt habt).

OK, deren Strukturbreite ist zwar noch nicht bei 32 nm und es gibt kein Hyperthreading, aber mit der getesteten Kühllösung wäre es bestimmt einen Versuch Wert.

aarfy 20/07/2010 10:52
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-2+

Endlich mal wieder ein Artikel in der Tradition von THG *thumbs up* -> sowas habt Ihr lang genug vermissen lassen…

Klar ein paar Details könnte man immer verbessern aber im Großen und Ganzen SEHR interessant – vor allem weil es mal was ist was nicht jeder mal kurz zu Hause selbst ausprobieren kann… und für die Freaks unter uns(die so was tatsäcjlich mal selber bauen wollen) nebenbei noch ein paar gute Denkanstöße um teure Hardwaredefekte von vornherein zu vermeiden.

So etwas würde ich mir von euch öfter wünschen – was interessiert mich das Buffallo den 100.000sten USB Hub auf den Markt gebracht hat – der diesmal allerdings rote statt blaue LED hat.
Wie wäre es mal mit einer Modding Ecke – wo man so was wie Voltmods von Grakas u.Ä. mal am konkreten Beispiel genau zeigt – vielleicht mal die Berechnung und sonstigen Grundlagen zur Bestimmung der Wiederstände anschneidet o.Ä. – evtl. Umbau von Routern usw. usf.
Sowas hattet ihr mal eine Zeit lang im Programm und damit seid ihr groß geworden…

Vielleicht besinnt man sich mal wieder auf alte Werte (die Hoffnung stirbt zuletzt)

klomax 20/07/2010 12:46
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-1+

100% mehr Watt bei maximal 50% mehr Effizienz. - Ei, ei... :D

Ich glaub, beim Enkodieren könnte ich gerne mal eins zwei Minütche länger warte. ^^

Beeindruckend ist das Experiment aber trotzdem!

Bitte den Phenom 2 1090T nochmal unter diesen Bedingungen auf die Folter spannen. :)

anonymous 20/07/2010 13:41
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-0+

Es werden immer mehr Kerne, irgend wann muß doch schluß sein. Gibt es da ein Maximum.. 8..10..12 usw., wäre mal interessant das zu erfahren.

Scavi 20/07/2010 13:57
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-0+

Ich glaube mich zu erinnern, dass es auf CB mal News zu einem Test-CPU von Intel mit 42 Kernen gab.

klomax 20/07/2010 15:04
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-0+

doll-by-doll :
Es werden immer mehr Kerne, irgend wann muß doch schluß sein. Gibt es da ein Maximum.. 8..10..12 usw., wäre mal interessant das zu erfahren.



Auch eine Melone kann nicht unendlich viele Kerne haben.:D

Vielleicht bietet die Natur doch gewisse Vorbilder und Indizien für begrenzten Fortschritt.

Techniker Freak 20/07/2010 20:34
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-1+

doll-by-doll :
Es werden immer mehr Kerne, irgend wann muß doch schluß sein. Gibt es da ein Maximum.. 8..10..12 usw., wäre mal interessant das zu erfahren.


Für den normalen Anwender wird wohl bei 16 Kernen Schluss sein falls sich im Bereich der Software nicht einiges ändert, zumindest nach diesem Artikel hier.

@TH Ich wünsche mir auch so einen Test mit dem 1090T, wenn dann müssen schon beide antreten :D

anonymous 21/07/2010 10:36
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-0+

ich glaube die anzahl der kerne wird nur durch die DIE-fläche/stromverbrauch und fertigungsprozess (limit bei ein paar nm, das technisch machbare ende ist nicht mehr so weit weg) begrenzt werden. man quetscht halt immer so viel kerne auf das DIE wie es dessen fläche und der stromverbrauch zulässt und verkauft dem kunden das dann, egal ob er damit was anfangen kann oder nicht.

Mal abgesehen davon wird euer Prozessor bei 1,7Volt nur ein kurzes Leben haben. Egal wie gut gekühlt.

anonymous 22/07/2010 16:24
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-0+

Wenn der Prozzi probleme mit der Temperatur hat, wäre doch ein Stickstofftest mit dem alten Kühler auch sehr interessant - dann müßte doch die 5-er Marke locker zu schaffen sein :-)

anonymous 24/07/2010 00:24
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-0+

Ja, muss ich auch sagen, THG war lange Zeit für mich quasi tot. Das interessante und informative Technikfreak Portal mit Beiträgen zum staunen hatte sich in eine Werbefinanzierte 0815 Wüste verwandelt. Genauso spannend wie den Briefkasten leeren und die Werbung zu lesen... Endlich mal ein wenig alter THG Spirit, weshalb ich THG mal wirklich mochte... Also weiter so... bin mir sicher hier finden einige Leute gefallen dran. Vielleicht nochmal so ein knaller, mit einer "THG hats geschafft!" Meldung... die für den User wirklich was bringt... und den rest der Mags blaß aussehen läßt, und dann feiern wir euer Come Back!

derwolf92 24/07/2010 00:28
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-0+

Ich muss zugeben, dass dieser Artikel das beste ist was ich hier seit langem gelesen habe. Liegt gleichauf mit dem Selbstbau tutorial von FormatC.

anonymous 30/07/2010 18:12
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-0+

Sehr geiler Artikel. Schade dass es im Endeffekt fehlgeschlagen ist.
Aber mit ein bisschen Optimierung am Kühleraufbau vllt ja bald möglich und auf jeden Fall endlich mal wieder ein gelungener Artikel auf THG. War lange Zeit echt nichts interessantes hier zu lesen.
Lasst mal wieder sehen dass ihr mehr von der Hardware versteht als die anderen und nicht nur eure Standardtests mit den Komponenten durchlauft :-)

ttopyla 05/08/2010 10:27
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-0+

5 GHz, NetBurst - mit Wasser gekühlt. (-:

http://valid.canardpc.com/show_oc.php?id=897781

Viele Grüße
Tobias Topyla

RSchulz 16/08/2010 17:11
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-0+

Vorab. Netter Test bzw. Spielerei :) Ich möchte auch garnicht kritisieren, sondern viel mehr darauf hinweisen...
Ich finde den Test vor allem für den Spielebereich unzureichend. Das Problem ist doch wohl eher, dass man höhere Taktraten braucht, damit die GPU oder MultiGPU-Plattform besser zur Geltung kommt bzw. nicht begrenzt wird. Ich hätte mir von daher schon einen Test gewünscht, mit z.B. 3*GTX480 um zu sehen, ob die Skalierung der Grafikkarten evtl. besser bei höherem Takt ist.

Aber ansonsten nette Idee. Alltagstauglich würde ich es nicht nennen, aber witzig in jedem Fall und wer gerne bastelt und genügend Geld hat, der bekommt bestimmt auch Spaß daran.

sireristof1332 25/12/2010 21:26
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-0+

Schon krass wie unterschiedlich der stromverbrauch wegen 2 ghz sich verändert.
Naja ich bleib bei meinem q6600 mit 3,2 Ghz ;)

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