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SSD-Vergleich Frühjahr 2010 - Teil 2

SSD-Vergleich Frühjahr 2010 - Teil 2
Von , Achim Roos

Im zweiten Teil unseres SSD-Tests gehen wir nochmals kurz auf die bislang erzielten Ergebnisse ein und widmen uns dann den neuesten SSDs von Crucial, Kingston und Western Digital.

Auf dem SSD-Markt geht es zweifellos heiß her: Zum ersten Mal hat man uns ein Laufwerk zur Verfügung gestellt, das den schnelleren SATA 6GB/s-Standard unterstützt, aber dennoch zuweilen unzuverlässig bei der Performance ist.  Zudem hat sich einer der traditionellen Festplattenhersteller dazu entschieden, den SSD-Markt mit einem brandneuen Produkt zu betreten.

Im ersten Teil unseres SSD-Tests haben wir bereits Flash-Laufwerke von Crucial, Intel, OCZ, Solidata und Toshiba verglichen. Nun widmen wir uns weiteren Neulingen, die wir einem Test anhand unserer Benchmark-Suite unterziehen. Mit Windows 7 und einem SATA 6Gb/s-Controller von Highpoint (der auf einer Marvell-Lösung basiert) sind wir für alle neuen Laufwerke gewappnet, die für einen Durchsatz von 300 MB/s und mehr konzipiert sind. Eines dieser neuen Laufwerke, das Crucial RealSSD C300, erreicht diese beeindruckende Performance bereits. Das Interface und der hohe Lesedurchsatz machen dieses Produkt allerdings nicht automatisch zum Spitzenreiter unter den SSD-Produkten.

Wir freuen uns zudem, unseren Lesern zwei weitere Produkte vorstellen zu können: Das SSD-V von Kingston, ein Upgrade-Kit bei dem nicht nur das Laufwerk geliefert wird, und das funkelnagelneue Flash-Laufwerk von Westen Digital – das SiliconEdge Blue. Sofern man mit dem Festplatten-Portfolio von Western Digital vertraut ist, wird man sich eventuell ins Gedächtnis rufen, dass Blue-Edition Festplatten für den Mainstream bezeichnet. Gleiches gilt auch für die erste Flash-SSD-Generation von WD.

Werfen wir einen Blick auf die neuen Laufwerke und finden heraus, wer das Rennen für sich entscheiden kann.

Alle 20 Kommentare anzeigen.
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  • checkmate , 19. April 2010 14:33
    Zitat :
    Sofern das Intel X25-M bei Schreibvorgängen das gleiche Niveau wie bei seiner Lese-Performance aufrechterhalten könnte, wäre diese SSD der unangefochtene Sieger dieses Tests. Allerdings ist das Laufwerk dazu nicht in der Lage. Intel bleibt beim sequentiellen Lesedurchsatz zwischen 82 und 104 MB/s


    1. ist sicherlich der sequentiellen SCHREIBdurchsatz gemeint und

    2. ist eine vordere Platzierung in diesem Benchmark völlig nebensächlich. Denn die I/Os machen eine SSD wirklich flott. Keine (vernünftiger) Mensch wird vorzugsweise die SSD mit großen Dateien zumüllen. Wenn doch, dann eben nur mit 100MB/s, was immer noch mehr sind als 50MB/s bei einer 5400er Platte.

    Die Intel wird nur von der C300 geschlagen, leistungsmäßig. Aber nicht was P/L betrifft, da ist sie inkl. der G1 seit 1 Jahr Erste.
  • mbinder , 19. April 2010 16:42
    Zitat :
    [...] 1. ist sicherlich der sequentiellen SCHREIBdurchsatz gemeint [...]
    Danke für den Hinweis. Habe es korrigiert.
  • Headyman , 19. April 2010 17:55
    Was ist denn nun los mit den neuen Controllern?
    Sandforce mit neuer Firmware und JMicron patzen ordentlich beim Schreiben.

    Die wievielte Generation ist das jetzt?
    Wie lange dauerts denn nun noch, bis die Kinderkrankheiten überwunden sind? Oder wird in Zukunft nur noch gelesen???

    Das blanke Grauen, ich bleib vorerst bei meinen Raptoren...
  • DHAmoKK , 19. April 2010 21:26
    Moin

    Die RealSSD von Crucial sieht ja gar nicht so schlecht aus. Die mieserable Schreibleistung resultiert vielleicht nur aus einer Inkompatibilität mit dem Highpoint Controller und lässt sich mit einem Firmwareupdate beheben. Der 890GX-Chipsatz (respektive die zugehörige Southbridge SB850) von AMD kann doch nativ SATA3(6G), vielleicht könnt ihr da "kurz" einen Testlauf starten?

    Von den JMicron-Controllern habe ich ehrlich gesagt nichts anderes erwartet.
  • derGhostrider , 20. April 2010 00:12
    Zitat :
    Die neuen JMicron-Laufwerke variieren trotz TRIM-Unterstützung, was an dem von uns verwendeten Highpoint/Marvell SATA 6Gb/s-Controller liegen könnte.
    Wie auch schon in den Kommentaren beim ersten Teil bemängelt wurde: Warum wurde es dann nicht mal am onboard-Controller nochmal getestet? Zumindest stichprobenartig die Auffälligsten Laufwerke, also die mit den größten Schwankungen, den stärksten Einbrüchen, ebnso wie das langsamste und das schnellste Laufwerk.

    Wenn es bereits beim ersten Teil des Tests etwas merkwürdig war, HighPoint auch nicht unbedingt ein Paradebeispiel für hochqualitative Produkte ist und zusätzlich bereits der Autor selbst die Vermutung aufstellt, daß es an diesem Controller liegen könnte, dann muß man doch regelrecht mal am onboard Controller einen Vergleichstest durchführen. Natürlich mit dem Hinweis, daß SATA-II dann der Flaschenhals sein könnte, aber den Vergleich wäre es doch offensichtlich wert.

    Zitat :
    Dieser dürfte dennoch keine allzu große Rolle spielen. Denn der Controller kommt mit TRIM gut zurecht, da die Indilinx-Laufwerke auf beeindruckende Art und Weise zeigen, dass es letztlich auf effektive Performance ankommt.
    Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln. Mal ganz abgesehen davon, daß der Punkt vor dem "Denn" ein Komma sein sollte...
    Die Vermutung, daß es ein Problem mit dem Controller geben könnte bleibt bestehen, unabhängig davon, ob andere Laufwerke weniger stark davon betroffen sind.

    Bitte testet zumindest ein paar der SSDs nochmal am onboard Controller!

    ---

    Die RealSSD hat ein enormes Potential. Wenn die jetzigen Schwächen jedoch nur auf Kosten der sonstigen Leistung ausgebügelt werden können, wäre das sehr Schade. Die IO-Leistung stimmt, die Transferraten sind sehr hoch. Wenn nun die Einbrüche beim Schreiben ausgemerzt würden, wäre das ein sehr Interessantes Produkt.
    Mit den Schwächen kann ich die Empfehlung aus dem Artikel nur nochmal unterstreichen: In diesem Zustand sollte man vom Kauf leider absehen.

    Schöne Fortsetzung, wenn man von der Controller-Wahl mal absieht, die doch etwas merkwürdig anmutet.
  • jesterfox , 20. April 2010 09:36
    Hm, gibt es eine Erklärung für das schlechte Abschneiden der Toshiba bei der Leistungsaufnahme bei Workstation I/O? Ich mein, dass die da mit 3W derart aus der Reihe schlägt ist doch setsam, oder?

    Ich bin derzeit auf der Suche nach einer SSD fürs Subnotebook, da wäre die Leitungsaufnahme durchaus interessant...
  • bensen , 20. April 2010 15:00
    Die Controllerwahl ist sehr unglücklich. Viele Test haben doch schon gezeigt, das er nicht grad der Leistungsfähigste ist.
    Warum nicht einfach den ICH10 nehmen und SATA 6Gbps Geräte zusätzlich noch mit dem Marvell-Controller testen?
  • wz19 , 20. April 2010 15:22
    Hallo!

    also Euren Vergleich möchte ich doch mal etwas anzweifeln!
    Die Kollegen von hardwareluxx haben z.B. für das Kingston-Teil was anderes gefunden:
    http://www.hardwareluxx.de/index.php/artikel/hardware/storage/14881-kingston-ssdnow-v-g2-128-gb-im-test-die-rueckkehr-von-jmicron.html?start=2

    Ich habe das Teil an einer AMD 850 Southbridge auch im Einsatz. Ich komme etwa auf die Werte von hardwareluxx.

    Nur mal so zum Nachdenken....

    Viele Grüße

    wz19
  • hrahn , 20. April 2010 16:01
    Bitte schaut euch mal diese Info von Anandtech an:
    http://anandtech.com/show/3661/understanding-sandforces-sf1200-sf1500-not-all-drives-are-equal

    Nun die Frage: Inwieweit sind die getesteten SSDs hiervon betroffen? Wäre doch doof, wenn die Kunden nach einem Firmwareupdate merken, dass ihre SSD langsamer geworden ist und als Antwort nur bekommen: Ja, wissen wir, aber die jetzige Leistung ist die, die das Laufwerk eigentlich haben sollte, also kein Grund zur Panik.
  • tarx , 20. April 2010 22:56
    hrahn

    die hier getestete ist die V+

    ojej, merk ich das meine v+ jetzt soo viel langsamer ist beim windows arbeiten als die anderen ? soll ich sie wieder verkaufen ?

    nochmal zur info:

    hier kamewn andere werte raus :

    http://www.xbitlabs.com/articles/storage/display/ssd-roundup_15.html
  • Anonymous , 21. April 2010 21:53
    also die bilder sagen mir das die hier getestet Kingston net die V+ ist oder???
  • emtolya , 22. April 2010 09:39
    Wenn man hier auch SLC mit MLC (Birnen und faulen Äpfel?) vergleicht, sollte als Referenz die Intel-X25 E nicht fehlen!
  • Anonymous , 22. April 2010 18:14
    Hier wär auch eine Angabe zur jeweiligen Leistungsaufnahme gut gewesen.
  • firejohn , 8. Mai 2010 07:32
    Bei mir lädt BF2 - Dalian Plant auch 30 Sekunden und wenn die Shader noch berechnet werden müssen sind es 1:45 Minuten.
    Mussten die Shader bei Eurem Test jetzt noch berechnet werden?

    Ich hab 2 mal 7200er Platten im Raid 0 und ne Nvidia GTX260².

    Eigentlich wollte ich mir ne SSD primär für schnelles Laden von solchen Dingen anlegen, Windowsstart ist mir jetzt nicht so wichtig.

    Trotzdem will ich mir in naher Zukunft eine SSD zulegen und der Link von wz19 (hardwareluxx), wo es um das Kingston Drive (die Bezeichnung will ich eigentlich nicht benutzen :)  geht, ermutigt mich mehr dazu, da es ein günstiges "Laufwerk" ist.

    Gruß
    firejohn
  • firejohn , 8. Mai 2010 08:04
    Ups sry, damit es nicht zu Verwirrungen kommt, der BF2 Test war bei hardwareluxx - der Link von wz19.
  • Harry_zz , 7. Juni 2010 18:00
    Wo bleibt die Gegenprobe an AMD 850 Southbridge?
  • Anonymous , 2. September 2010 19:28
    Wo sind Corsair Force F240, G.Skill Phoenix Pro, OCZ Vertex2, OCZ Agility2, Patriot Inferno oder Super Talent TeraDrive?

    Ich hoffe mal es gibt nen Teil 2 mit aktuellen SSDs.
  • rmudder , 2. September 2010 20:55
    Auch wenn ich sonst eure test nicht schlecht finde und sie gerne
    verfolge gibt es hier doch viel zu kritisieren!

    1. Warum wird nicht wie jeder normale User zuhause hat mit dem onboard controller getestet?
    2. Wenn man schon die Vertex testet dann doch bitte gleich die aktuelle
    die vertex 2 mit sandforce Controller
    3. Wo bleiben die üblichen Bench für SSD wie z.B.
    CrystalDiskMark, ATTO oder AS SSD?
    4. Paar praxisnahe tests wie das beliebte "Windows Boottime"
    wären sicher auch nicht falsch gewesen.

    Ich weiß das da viel arbeit reingesteckt wird,
    aber denoch bleiben die kleinen Kritikpunkte übrig.

    PS. Habe die Corsair Force F80
  • chrissgrolm , 2. September 2010 21:27
    Interesant,

    Hab mir vor kurzem die OCZ Vertex 2 mit 60GB zugelegt, und bin absolut begeister. 140 € für 60 Gig sind zwar nicht gerade günsitg, aber ich hab noch nie so einen Performance Schub bei einen Upgrade bemerkt, wie duch die SSD. Boottime 17s, und Win7 ist komplett geladen, inkl. aller böser Hintergund geschichten... nichtmal ein Willkommen kommt noch ;-).
    Wer wirklich Geschwindigkeit erleben will, kommt um eine SSD nicht mehr herum, und die ungewohnte Ruhe, auch wenn der Rechner sich gerade nen Wolf rendert ;-)... einfach nur herlich.
  • rmudder , 2. September 2010 21:45
    @chrissgrolm

    geb dir vollkommen recht,
    ne ssd ist der hammer was der geschwindigkeitsschub ausmacht!
    Wie von nem Polo auf nen porsche umzusteigen :-)
    Bei mir ist win7 auch nach ca 16s ready,
    netzwerksuche dauert schon fast länger als booten.
    das ist schon der hammer