Samsung will 2018 die Produktion von 7-nm-Chips starten

Wie TSMC scheint auch Samsung derzeit noch mit Schwierigkeiten bei der Fertigung von SoCs mit einer Strukturbreite von zehn Nanometern zu kämpfen.

Dennoch gibt sich der Hersteller bereits optimistisch, was die nächste Verkleinerungsstufe anbelangt: Gegenüber der koreanischen Ausgabe von ZDnet erklärt der auch als Auftragsfertiger agierende Fabrikant, dass Anfang 2018 die Serienfertigung von Chips mit einer Strukturbreite von sieben Nanometern anlaufen soll.

Zudem wurde bestätigt, dass dabei mit der EUV-Lithografie ein neues Fertigungsverfahren eingesetzt werden soll.

Unklar ist jedoch, welche Art von Chips mit Hilfe des neuen Verfahrens gefertigt werden sollen. Es könnte sich dabei "nur" um Speicherchips handeln, die über vergleichsweise einfache Strukturen verfügen, während die komplexeren SoCs erst zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Im Rennen um die kleinsten Chips ist auch TSMC nicht mehr weit von Strukturbreiten von sieben Nanometern entfernt: Der Auftragsfertiger hat bereits angedeutet, noch im zweiten Quartal erste Testsamples fertigen zu wollen. Allerdings wird hier noch auf die Immersionslithografie mit Argonfluorid-Excimerlasern gesetzt.

Samsung hofft, durch den Einsatz des EUV-Verfahrens die Erfahrungen zu gewinnen, die für einen schnelleren Umstieg auf die darauffolgenden Prozessoren mit einer Strukturbreite von fünf Nanometern nötig sind. Dann führt auch bei der Konkurrenz kein Weg am Umstieg auf diese Fertigungsmethode vorbei.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar