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Effizienz im Fokus: Drei spannende Netzteil-Nachzügler im Mini-Roundup

Effizienz im Fokus: Drei spannende Netzteil-Nachzügler im Mini-Roundup
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Immer wieder erreichen uns Testgeräte nach der Einsendefrist und fallen dann oftmals unter den Tisch. Besonders spannende Geräte erhalten eine zweite Chance. Diesmal haben wir drei hocheffiziente Geräte von Antec, FSP und High Power unter den Nachzüglern.

Glaubt man den Aussagen der Netzteilhersteller, dann geht es beim Kauf eines Netzteils fast nur noch um die Effizienz. Geräte, die nicht mindestens den Gold-Standard in Sachen Wirkungsgrad erreichen, haben im Zubehörmarkt angeblich schlechte Karten. Klar ist auf der anderen Seite auch: Die Hersteller wollen verkaufen und treiben daher regelmäßig eine neue Sau durch’s Dorf. Aktuell heißt die eben Wirkungsgrad.

Wie dem auch sei. Oft sind die Netzteile mit hohen Wattzahlen und entsprechendem Wirkungsgrad halt auch die spannendsten. Und genau drei solcher Geräte haben es in den letzten Monaten nicht rechtzeitig zu den entsprechenden Roundups geschafft. Da es sich aber um interessante Netzteile handelt, haben wir ihnen einen eigenen Roundup geschaffen. Da die drei nicht ganz derselben Klasse angehören, handelt es sich nicht um einen klassischen Vergleichstest. Vielmehr wollen wir einfach die spezifischen Vor- und Nachteile der Geräte herausstellen. 


Folgende Netzteile sind bei uns zum Nachsitzen angetreten: Das Antec High Current Pro 850 (HCP-850 Platinum) bietet maximal 850 Watt Leistung und trägt das Platinum-Logo. Ebenfalls Platinum-zertifiziert ist das High Power Astro PT 700W APT-700, das – wie der Name vermuten lässt – mit 700 Watt Leistung aufwartet. Mit 850 Watt exakt so stark wie das Antec HCP-850 ist das FSP Aurum Pro AU-850PRO. Das italienische Wort Aurum weist allerdings klar auf den Gold-Standard hin.

Preislich bewegen sich die drei Probanden ebenfalls in der Oberklasse. Das FSP Aurum Pro 850 gibt es online ab rund 160 Euro, das genauso starke Platinum-Gerät von Antec schlägt mit mindestens 170 Euro zu Buche. Als Schnäppchen könnte sich das High Power Astro 700PT erweisen. In den USA ist das Platinum-Netzteil bereits ab 150 Dollar zu haben. In Deutschland soll es jedoch erst in den kommenden Wochen auf den Markt kommen.

Alle 4 Kommentare anzeigen.
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  • Jolly91 , 14. November 2013 11:01
    Guter Testbericht.

    An und für sich gefällt mir das Antec trotz des hohen Preises am besten, zumal man eine sehr lange Garantie hat, und vom Betriebsgeräusch macht es von den Drei Netzteilen den besten Eindruck.

    Die Kabellänge ist zwar schön und gut, aber ob es auch für einen Big Tower ausreicht? Ich meine, die PCI-E Kabel sind zwar lange, aber die meisten werden das Netzteil unten verbauen, da wären längere EPS12V Kabel für die CPU besser. Die EPS12V Kabel meines Seasonic X-560 haben auch 65cm, aber das geht sich knapp aus, bei 60cm hätte ich da keine Chance mehr.
  • Derfnam , 14. November 2013 23:16
    Ich finde ja die Art der Lautstärkemessung falsch: drei Netzteile, eines mit 700W, zwei mit 850 Watt, aber die anliegenden Lastwerte sind immer identisch. Beim 700er wird eine Last von über 80% gemessen, einem Wert also, bei dem viele Lüfter (zB die von Sea Sonic) warum auch immer so gesteuert werden, dass sie schnell drehen und somit lauter werden, derweil die 850W-Geräte dort mit knapp über 70% belastet werden.
    Konsequenterweise müßten die beiden wattstärkeren Netzteile mit etwa 700W belastet werden, damit hier ein wirklicher Vergleich geboten wird.
    Das gilt natürlich auch für die anderen Lastzustände, wenngleich dort seltenst laute Lüfter zu bemängeln sind.
  • derGhostrider , 17. November 2013 10:45
    Aurum ist laut Artikel ein italienisches Wort... Auhauaha... Italienisch für "Gold" ist "oro", "aurico", oder auch "aureo".
    Aurum ist Latein!
    Da kräuseln sich mir die Fußnägel hoch - bis zum Knie!

    --

    Auch wenn ich sonst ein Freund von FSP bin, muss ich in diesem Test neidlos anerkennen, dass das Antec-Netzteil wohl die erste Wahl darstellen würde.

    Was mir aber überhaupt nicht gefällt, ist das krampfhafte Schönreden der Ripple & Noise Messungen.
    Wenn man die Überschreitung der Grenzwerte in blumigen Sätzen schönredet und für die Bewertung ignoriert, dann kann man sich die Messung schon fast sparen!
    Hier sollte deutlicher und in klaren Sätzen bemängelt werden, dass die Hersteller keien sauber geglätteten Spannungen liefern.
  • paul schultz , 26. November 2013 15:08
    an der Marke kann man so oder so nicht meckern. Baue da zwar auf marken wie be quiet und Xilence, aber das ist jedem selbst überlassen.
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