Anmelden mit
Registrieren | Anmelden

Acer TravelMate TimelineX 8372TG: Laufzeit trifft Leistung

Acer TravelMate TimelineX 8372TG: Laufzeit trifft Leistung
Von

Kein Bock auf Low Voltage? Sechs Stunden Laufzeit, das geht auch mit einem handlichen Core i3 13.3-Zoller. Und der ist mächtig stabil, kann seine Grafik abschalten, aber geizt mit Anschlüssen. Preis: 840 Euro. Ein bezahlbarer Mobility-Kollege?

Notebook-Käufer treffen heute auf eine Vielzahl handlicher Geräte, die Leistung mit Laufzeit kombinieren. Zwei herausragende Beispiele kommen von Acer und Toshiba. Der 13,3-Zoll Consumer-Kollege unseres Testgerätes, das Aspire TimelineX 3820TG, ist um die vier Stunden mobil und hat dennoch einen Core i5 nebst starker ATI HD 5650 an Bord. Der Preis von etwa 850 Euro ist ebenso kompakt und leicht wie das Gehäuse. Zweites Beispiel wäre das Toshiba Satellite R630 für knapp 1.000 Euro. Der schlanke 13,3-Zoller wiegt nur 1,4 Kilogramm und bringt trotz Core i5 450M eine fast vierstündige Laufzeit.

In dieses Umfeld schlanker, leichter und geradezu graziöser Subnotebooks, platzt Acer mit seinem TravelMate TimelineX 8372TG hinein. Mit dem Gewicht von 2,11 Kilogramm und der klobigen Form wirkt es wie ein Nutella-Glas auf einer Weight-Watchers-Party. Der 13,3-Zoller hat dabei noch nicht einmal die schnellste Hardware an Bord, sondern lediglich einen Core i3-350M nebst einer Hybrid-Grafiklösung mit GeForce 310M. Es gibt dennoch Gründe, genau zu diesem Travelmate zu greifen und nicht ein Aspire 3820TG zum gleichen Preis zu kaufen.

Gehäuse – Dicker Koloss

Das Gehäuse ist für mobiles Arbeiten passend konstruiert, allerdings nur, wenn die Aspekte Gewicht und Unauffälligkeit ignoriert werden. Klobig und eckig kommt Acers 8372TG daher und bringt 2,1 Kilogramm auf die Waage. Ein überaus hohes Gewicht für Subnotebooks, welche typischerweise 1,5 bis höchstens knapp unter 2,0 Kilogramm schwer sind. Grund für das hohe Gewicht: Ein 8-Zellen Akku mit 425 Gramm.

Dafür ist die Konstruktion aber so stabil und robust wie selten. So sehr wir an der Base-Unit biegen und drücken – hier bewegt sich nichts, was sich nicht bewegen soll. „Rugged-TravelMate“ trifft die Konsistenz in der Beschreibung am besten. Die Handauflage lässt sich an keiner Stelle eindrücken. Alle Flächen, inklusive Tastenbett, Bodenplatte und Deckel, biegen an keiner Stelle ein. Speziell am dünnen Aluminium-Deckel sind wir überrascht, welchem Druck die Fläche mittig widerstehen kann.

Der überstehende 8-Zellen Akku ragt aus dem 13,3-Zoller heraus. Standfüße sorgen für eine Anhebung der Rückseite und stellen das Subnotebook ergonomischer auf dem Schreibtisch ab. Zudem ist der Akku ein griffiger Haltepunkt beim Tragen.

Die matte Oberfläche der Arbeitsumgebung eignet sich perfekt als Arbeitsmaschine. Glänzende Flächen gibt es an keiner Stelle. Insgesamt ist die Materialhaptik in unseren Augen griffig und schlicht.

7 Kommentare anzeigen.
Auf dieser Seiten können keine Kommentare mehr abgegeben werden
Sortieren nach: Neueste zuerst | Älteste zuerst
  • noskill , 4. November 2010 09:33
    Kein HDMI? Also das ist definitiv ein *fail*, selbst mein MSI U230 hat einen HDMI Anschluss und bei der Grafikkarte, erwarte ich einfach mal einen HDMI Anschluss.
    Aber vielleicht hat sich Acer auch gedacht, dass Präsentationen eh fast immer über VGA-Kabel gehalten werden und das HDMI dann halt für Home-Entertainment in der Dockingstation ist.
  • Anonymous , 4. November 2010 09:52
    Ist zu teuer!
  • avatar_87 , 4. November 2010 16:06
    Jo. Acer ist halt billig. Irgendwo muss gespart werden, aber dass weder HDMI, Displayport noch DVI vorhanden sind, ist wirklich bitter.
  • bluray , 4. November 2010 17:07
    Für einen 13,3-Zöller echt ein Brocken, man könnte lediglich die gute Verarbeitung hier hervorheben, aber dass es auch leichter geht, hat Apple mit seinen MacBooks bewiesen, die ebenfalls eine hohe Materialgüte aufweisen. Allerdings zahlt man da auch eine ordentliche Stange Geld für.

    Die Akkulaufzeit ist aus meiner Sicht eher mau für die Akkugrösse, da können auch die einigermassen brauchbare CPU+GPU-Ausstattung nix abgewinnen.

    Schade, aber da hat ACER seinen Gedanken nicht ganz zuende gedacht, sonst wär das Gerät sicher brauchbar(er) geworden!
  • Anonymous , 5. November 2010 11:01
    Da gabs doch kürzlich große Probleme mit den Nvidia Mobilgrafikkarten.
    Oder ist das alles kein Thema mehr?
  • Desertdelphin , 8. November 2010 19:01
    Jo. Acer ist halt billig. Irgendwo muss gespart werden, aber dass weder HDMI, Displayport noch DVI vorhanden sind, ist wirklich bitter...

    Guenstig ist nicht gleich billig. Acer 1810TZ ist sehr hochwerig, 11,6 Zoll, HDMI Out, Full-HD faehig, klar ULV prozzi aber fuer mehr als office ist das teil hier auch nicht zu gebrauchen.

    Also spar dir deine dummen kommentare. Oder schreib gleich dazu "AMD ist instabiel und ATI verbraucht mehr Strom als NVidia."
  • habahnung , 11. November 2010 14:01
    Kritikpunkt Display stimmt, das Display ist wirklich etwas Dunkel - in der Sonne gehts nicht, im Raum aber voll ausreichend!
    Kritikpunkt Gewicht stimmt, das geht auch leichter, kleiner und teurer ;-)

    Ich nutze so ein Travelmate Timeline 8372 mit SSD, UMTS und i5 CPU.
    Das NB hat eine Akkuleistung von bis zu 12,5 Std. und mind. 6,5 Std. - ich kann mich über die Testaussage also nur wundern??

    Der Businessuser kann den Easyport zum Anschluss von Monitor/Tastatur/LAN und für den Strom nutzen. Dann hat man auch nicht jeden morgen Kabelsalat zu ordnen.

    Geiles Teil aber sicher nicht billig! Bessere und teurere wird es immer geben, wenn man gewillt ist mehr aus zu geben!