Gigabyte GA-MA785GT-UD3H: Features und Hardware

Gigabyte schickt mit dem GA-MA785GT-UD3H einen Kandidaten im Full-ATX-Format ins Rennen. Das UD3H im Namen weist darauf hin, dass das Board in den Genuss von Gigabytes Ultra Durable 3 Suite kommt, also über japanische Kondensatoren mit einer Lebenserwartung von 50.000 Stunden verfügt, das DualBios-Feature mitbringt und seine innere Lage 2 Unzen Kupfer enthält. Außerdem verträgt dieses Modell auch 140-Watt-CPUs. Das Einzige, was diesem Board fehlt, ist der dedizierte Grafikspeicher, alias SidePort Memory, den nur das Schwestermodell GA-MA785GPMT-UD2H an Bord hat.
Da es sich wie bei den anderen Prüflingen auch bei Gigabytes Hauptplatine um ein Budget-Modell handelt, findet man nur ein recht kleines Bundle vor. In diesem Fall liegen ein Handbuch, eine Treiber-CD, die ATX-Blende, zwei SATA-Kabel und ein IDE-Kabel bei. Überraschungen gibt es also keine, aber für das Nötigste ist gesorgt.
An weiteren Features hat das Board noch den Easy Energy Saver zum Abschalten nicht benötigter Phasen der Spannungsversorgung im Leerlauf und Gigabytes Overclocking-und Hardware-Monitoring-Tool EasyTune6 zu bieten.

Wenn es um Anschlussmöglichkeiten und Erweiterbarkeit geht, hat das GA-MA785GPMT-UD3H in diesem Testfeld die Nase eindeutig vorn. Das Mainboard trägt zwei x16-PCIe-Slots, von denen der obere über die 16 Lanes der Northbridge verfügt und der untere nur über 4 Lanes angebunden ist. In CrossFire-Konstellationen zieht das einen Performance-Nachteil nach sich. Desweiteren finden sich auf ihm drei x1-Slots, zwei konventionelle PCI-Slots, zwei Firewire Anschlüsse (einer davon intern), Pfostenleisten für eine serielle und eine parallele Schnittstelle, je einen IDE- und einen Floppy-Anschluss und sechs SATA-Ports. Der Audio-Codec kann sich ebenfalls sehen lassen, denn Gigabyte hat sich bei diesem Modell für Realteks ALC889A entschieden.
Beim Layout ist es Gigabyte gelungen, die Vielzahl der Anschlüsse und Steckplätze so auf dem Board zu verteilen, dass sie alle gut erreichbar sind. Der 24-Pin-ATX-Stromanschluss ist gut platziert, ebenso der IDE-Anschluss und die SATA-Ports, die alle zur Gehäuseseite zeigen. Steckt im zweiten PEG-Slot allerdings eine lange (Grafik-)Karte, werden möglicherweise zwei der SATA-Ports verdeckt.
Anschlussoptionen wie die serielle und die parallele Schnittstelle, die bei Nutzern selten zum Einsatz kommen, sind an der unteren Boardkante untergebracht, wo sie den beliebteren Interfaces nicht in die Quere kommen. Unpraktisch ist aber die Platzierung der USB-Header, denn sie sitzen direkt über dem zweiten PEG-Slot. Ist dort eine zweite Karte installiert, kann das die Kabelführung erschweren.
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Hallo!
Wieso wird nichts über Hybrid Crossfire berichtet? Ich denke da müssten auch Unterschiede auftauchen.
Wollte auf AM3 mit mATX umsteigen und hatte die MSI im Visier, vielen Dank für den Berichte, werde mit die MSI sicher Kaufen.
Grüsse,
MrSushi
Die Hybridversionen von Crossfire und SLi sind schon lange tot bzw. haben noch nie wirklich gelebt. In Zeiten in denen selbst gewatlige Brocken wie die 5870 mit sagenhaften 20 Watt im Idle schnurrt ist das auch ein ziemlich sinnfreies Feature geworden.
-Doppelpost gelöscht
Na ja,
wenn die Hersteller damit ihre Produkte bewerben und es ist einen Teil davon. Dann müsste dieses Bericht auch darüber informieren.
Ich meine es wird über die Mainboards berichtet, oder?
Interessant würde sein die Hybrid CrossfireX in zussamenhang mit einer ATI Radeon 5850 zu sehen, ob da etwas mehr Leistung angezeigt wird oder nicht.
VG,
MrSushi
Zynismus AN: Ich sehe die brilliante Flexibität vom (allerbesten ;-) LOL Klingonenboard alsbald in steigenden Nachfragen ob gestörten Boards und ziemlich unzufriedenen Threaderstellern wieder auf unsere Beraterkollegen zukommen.
Oh große Götter der PC Technik: Steht den Noobs bei! Brillianz gehört hier in die Birne und nicht auf's Brett. Daher, liebe Götter, lasst sie nichts kaufen, was sie langdauernd zu bereuen haben!
So um die 90Watt im Idle?
Das finde ich aber schon recht viel, bzw. zu viel. Hatte gehofft mit einem 785G und einem Stromsparprozessor von AMD doch deutlich niedriger zu kommen. Immerhin würde ein solches System mal locker 5EUR/Monat an Strom kosten (bei mind. 8h/Tag Betrieb).
Schade. Also doch nochmal den ION näher ansehen, wobei ich hier Bedenken wegen der Rechenleistung habe.
Und eine Frage an die Experten:
Welche Video Codecs (H264) unterstützen decoding auf diesem AMD Chipsatz?
Von Nvidia weiß ich das manche Codecs die CUDA Schnittstelle benutzen, gibt es sowas in der Art auch von AMD?
Hintergrund-->Suche nach einem optimalen HTPC
Gruß
Stefan
Blöde CPU Wahl der 705 ist zwar nur mit 65 Watt angegeben aber der 550be doch mit glatten 80 Watt.Mit einer 45 Watt CPU könnt man schon noch was drücken auch in Punkt Kühlung (Lärm) beim letzten messen meines Systems "790G" hatte ich was mit über 50er Watt im idle.
Grüße
Ich hab' mir grade ein M4A785D-M PRO für meinen HTPC bestellt, wird hoffentlich genauso taugen wie das EVO (nur kleiner)
ist die HD4200 onboard besser wie eine PCIe X1650Pro oder kann man das nicht vergleicen?
Keiner eine Idee bezüglich Codec Unterstützung?
ATI 785G oder doch besser eine NVidia Palttform?
öhm.... der 785G ist von nVidia, hat allerdings eine ATi-Grafikeinheit
Und eine Frage an die Experten:Welche Video Codecs (H264) unterstützen decoding auf diesem AMD Chipsatz?Von Nvidia weiß ich das manche Codecs die CUDA Schnittstelle benutzen, gibt es sowas in der Art auch von AMD?Hintergrund-->Suche nach einem optimalen HTPCGrußStefan
Wenn ich dich richtig verstehe, stellst du mehrere Fragen.
1 - Welche Codecs kann der 785G bzw. der integrierte HD4200 in Hardware dekodieren?
Der HD 4200 enthält den UVD2-Decoder und kann damit H.264/MPEG-4 AVC und VC-1 dekodieren. Mehr dazu findest du beispielsweise unseren Artikel AMD 780G: Full-HD ohne dicken Prozessor (zum Vorgänger) oder hier.Außerdem beherrscht der 785G noch Bild-in-Bild-Wiedergabe zweier paralleler Videoströme bei Blu-rays.
2 - Welche Codecs werden von Stream bzw. CUDA unterstützt?
Das hängt weniger vom Codec als vom Programm ab, das den Codec nutzt. Badaboom (nur nVidia) unterstützt beschleunigtes H.264, Cyberlink MediaShow Espresso und Power Director je nach Grafikkarte verschiedene Formate.
Als Lesestoff eine kleine Auswahl:
Badaboom: Filme mit der Grafikkarte konvertiert
Profi-Videos mit Turboschnitt: LoiLoScope und CUDA
ATI Stream: Der CUDA-Konkurrent
Ich hoffe, das hilft ein wenig?
öhm.... der 785G ist von nVidia, hat allerdings eine ATi-Grafikeinheit
Lol, genau. Und AMD ist eigentlich eine Tochterfirma von Intel.
Der 785G stammt von AMD und enthält eine Radeon HD4200 genannte Grafikeinheit.
Damit versteht sie kein CUDA oder PhysX, aber Stream und OpenCL.
Zusammen mit einem Strom sparenden Athlon II X2 mit Doppelkern stellt der Chipsatz eine hervorragende Plattform für einen HTPC dar. (Einfach mal in unseren Launch Artikel "Evolution am Werk: AMDs 785G-Chipsatz" schauen.
@benkraft:
Ist nicht so, dass der Codec die Fähigkeit der Chips direkt nutzen muss?
Der Player nutzt doch dann lediglich den Codec.
Ich habe beispielsweise eine Radeon2600, die bereits in der Lage sein sollte H.264 zu dekodieren.
Trotzdem habe ich bei jedem Player den ich bisher testen konnte eine hohe CPU Load wenn ich HD Material abspiele.
Wenn ich mir beispielsweise einen 785G basierten Rechner mit kleiner CPU baue, was muss ich an Software installieren um die Vorteile des Grafikchips nutzen zu können?
Oder beim ION, wo die ATOM CPU sicher nicht schnell genug ist für H264 dekodierung?
Im Player (oder wo?) muss ich doch auch auswählen können welcher aller installierten Codecs für die Wiedergabe genutzt wird.
Nehmen wir mal PowerDVD als Beispiel. Dort kann man in den Einstellungen vorgeben, ob die Hardware-Beschleunigung des Grafikchips genutzt werden soll. Ist da das Häkchen aktiviert, solltest du - aktuelle Treiber vorausgesetzt - eigentlich im Prozessmanager auch eine geringere CPU-Belastung sehen. Die meisten aktuellen Programme aktivieren die GPU-Unterstützung von sich aus.
Noch eine Anmerkung zum Atom/ION: Ich verstehe, dass dich die Low-Power-Plattform reizt, würde dir aber empfehlen, vorher doch noch mal zu schauen, ob du damit wirklich auf Dauer glücklich wirst. Die Rechenleistung wird schon arg schnell knapp.
Anders sieht es mit einer Core 2/ION-Kombi aus: Zotac GeForce 9300 ITX WiFi (für Intel)
Und zum Thema "Atom ist effizienter / reicht aus" noch ein paar Links:
Prüfstand Intel Atom: Reicht 4-Watt-CPU fürs Büro?
Effizienz: Core 2 schlägt Atom
Atom Core: Bringt der Dual Core doppelte Effizienz?
Athlon schlägt Atom: Duell der Stromsparer
Ich hab' mir grade ein M4A785D-M PRO für meinen HTPC bestellt, wird hoffentlich genauso taugen wie das EVO (nur kleiner)
Gesagt getan hab' ich mir so ein Ding gleich mal gekauft - allerdings verhält es sich etwas uncool mit einer MSI Radeon 3870: http://www.tomshardware.com/de/for [...] -3870-bild
Habe heute eine Kiste mit GA-MA785GMT-UD2H und einem Athlon II X4 620 zusammengeschraubt (keine Sorge, die Kiste wird nie ein Spiel auch nur von weitem sehen...). Stromverbrauch im Leerlauf beträgt 66 Watt, und das obwohl die Kiste auf 3250MHz übertaktet ist und 2 Festplatten drin hat. Ist allerdings auch nur ein 350watt Billigheimer drin, mit nem besseren Netzteil wäre wahrscheinlich noch geringerer Verbrauch möglich. Ich denke das 1200 Watt Netzteil hier im Test ist nicht besonders passend gewählt, das kommt im Leerlauf ja nichtmal auf 10% Last und selbst gute 80+ Netzteile werden erst ab 20% aufwärts wirklich effizient. Aber man nimmt halt was man hat...
Das einzige was mich am Gigabyte Board wirklich stört, ist dass ich keine Zieltemperatur für die Lüftersteuerung eingeben kann. Unter Last wird der Rechner jetzt unnötig Laut, weil die Kerne auf maximal 41° gehalten werden und der Lüfter dementsprechend aufdreht. Da finde ich mein altes AM2-Board von Biostar deutlich angenehmer.
@Stefan
Hast ja schon diverse passende Links gekriegt, aber hier mal schnell meine ganz kurzen Erfahrung mit der Kombination. Ich habe grade den MPC-HC (Freeware) draufgezogen und ein paar H264 Videos in 1080p abgespielt, mit aktiver Hardwarebeschleunigung (Standardmäßig im Player aktiviert) ist die CPU-Last nie über 10% gegangen, auch nicht bei actionlastigen Szenen.
Hallo Hinagiku
irgendwie versteh ich das nicht.
Welchen Codec verwendest du beim 'Media Player Classic Home Cinema'?
Ich habe hier ein mkv File in 1080p. Aktuell spielt der DivX Decoder das ab wenn ich MPC-HC nutze.
Mein System hier ist ein Q9450 QuadCore und eine ATI Radeon 4650.
Die Systemlast liegt auf diesem schnellen Prozessor schon bei 20-25%.
Und wo kann man einstellen das Hardwarebeschleunigung aktiv sein soll, bin ich denn so blind?
Ich hab es noch nirgendwo gesehen das HD Videos mit so wenig Rechenleistung (CPU) abgespielt werden, ich lese nur immer davon.
Frustriert...
@stefan
Meine ersten Fragen wären jetzt: Betriebssystem? DirectX-Version? Catalyst Treiber-Version? Die können alle Einfluss auf die Hardware-Beschleunigung haben...