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Llano-APUs: AMD korrigiert Transistoranzahl nach unten

Von - Quelle: Bright Side of News | B 2 kommentare

Bildquelle: Bright Side of NewsBildquelle: Bright Side of News

Als der Bulldozer gelauncht wurde, gab AMDs Marketingabteilung ursprünglich an, dass der Prozessor zwei Milliarden Transistoren integrieren würde. Diese Zahl wurde dann recht kleinlaut auf 1,2 Milliarden korrigiert – das ist ja auch nur eine Differenz von 40 Prozent.

Etwas ähnliches ist nun auch bei den Llano-Fusion-APUs passiert: Bright Side of News fiel auf, dass hier offensichtlich auch mit zwei verschiedenen Transistor-Counts gearbeitet wurde.

Während AMD auf der Hot Chips 2011 Conference im August 2011 (und auch beim Launch selbst) für Llano noch eine Zahl von 1,45 Milliarden Transistoren bei 227 mm² Die-Fläche angab, tauchen jetzt im Rahmen von Trinity-Launch-Artikeln (Trinity: zweite Llano-APU-Generation mit 1,3 Mrd. Transistoren) auf einmal Angaben von 1,178 Mrd. Transistoren auf – eine Differenz von 272 Millionen Transistoren, knapp 20 Prozent.

Jedenfalls klingt es realistischer, denn so liegt die Llano-Packungsdichte (228 mm²) bei 5,17 Mio. Transistoren pro Quadratmillimeter, während Trinity (246 mm²) auf 5,30 Mio./mm² kommt. AMDs APUs liegt somit in etwa auf einem Niveau mit Intel Sandy-Bridge- (5,37 Mio./mm² => 1,16 Mrd. bei 216 mm²) und Sandy Bridge-E-CPUs (5,22 Mio./mm² => 2,27 Mrd. bei 435 mm²).

Während AMD beim Bulldozer-Fehler aber aktiv auf die Presse zuging, steht zur aktuell entdeckten Diskrepanz noch ein offizielles AMD-Statement aus.

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  • aarfy , 28. Mai 2012 12:26
    Ich wüsste gerade keine Zahl in den Propagandaschlachten die irrelevanter wäre als die Transistoranzahl.. somit "Who matters?"
  • Macho@guest , 28. Mai 2012 12:49
    Ja, das stimmt. Es kommt nicht auf die Grösse an. Besonders, wenn auch die real (wenn der untergeordneter "vorhanden_sein"-Wert mit einem geeigneten Verfahren gemessen wird) auf 20-40% in Richtung "kleiner" abweicht.
    Die positive Bombe wäre es, wenn "man" in dieser Angabe in anderem Richtung sich irrt, und wann es so wie so auf die Gesamtfunktion kommt, die grösser ist, als bei grösseren. Dann hätte die anderen nur die Grösse, wen es interessiert, als Vorteil nennen können.
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