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AMD und ARM werden Partner bei OpenCL

von - quelle: Tom's Hardware US

Auf der Fusion Software Developer Conference vereinbaren die beiden Unternehmen die stärkere Nutzung von OpenCL voranzutreiben

Eigentlich hatte man von AMD auf der Fusion Software Developer Conference in Seattle bezüglich ARM mehr erwartet: Im Vorfeld hielten sich hartnäckig Gerüchte, dass AMD die ARM-Architektur lizensieren und so den Einstieg in die Mobile-Welt versuchen könnte. Doch stattdessen verkündeten die beiden Unternehmen eine Partnerschaft, die für mehr Schwung in die Entwicklung von GPU beschleunigten Anwendungen durch OpenCL bringen soll.

Auf der Konferenz kündigte AMD an, eine Reihe neuer OpenCL-Entwicklerwerkzeuge herauszubringen, die speziell auf die Fähigkeiten der Fusion APUs zugeschnitten sind. Interessant an der Ankündigung war aber weniger der Inhalt als solcher, sondern vielmehr der Überbringer der Botschaft: Manju Hedge, der als stellvertretender Chef des AMD Fusion Programms fungiert und einst Gründer und CEO von Ageia war, dem Unternehmen, das den PhysiX-Chip entwickelte. Ageia wurde Anfang 2008 von Nvidia aufgekauft und Hedge versucht nun die OpenCL-Unterstützung bei AMD, einem direkten Konkurrenzprodukt zu Nvidias CUDA, voranzutreiben.

Jem Davies von ARM  skizzierte in seinem Beitrag den Ansatz für einen Hybridprozessor, bei denen mehrere CPU-Kerne, die speziellen Funktionen zugeordnet sind, zusammenarbeiten. Dies würde nach entsprechender Software verlangen, die parallel mit mehreren Kernen umgehen kann und dann zum Beispiel in OpenCL geschrieben sein könnte.

Obwohl beide Konzerne zukünftige CPUs mit mehreren Kernen sehen, war der Auftritt von ARM bei einem Hersteller von x86-Prozessoren ungewöhnlich, wohl auch deshalb betonte Davies auch, dass die beiden CPU-Architekturen die einzigen noch relevanten sind. Dennoch blieb der Nutzen für die Entwickler sehr begrenzt. Vielleicht wollte AMD mit der Einladung an ARM auch einfach nur Intel ärgern, denn der Konkurrent versucht keine Gelegenheit auszulassen, um die Unzulänglichkeiten der ARM-Prozessoren zu betonen.

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