Mehr Details zu AMDs Puma-Plattform
AMDs neue Notebookplattform Puma teilt der Hersteller je nach Einsatzbereich in drei Segmente ein: Es wird »At Home«-, »At Play«- und »At Work«-Notebooks geben.
Bei einem »At Home«-Puma-Mobil-PC etwa stehen Multimediafähigkeit und ruckelfreie HD-Wiedergabe im Vordergrund. Unschwer zu erraten, für was »At Play« steht: für gute Spieleperformance. Notebooks der dritten Kategorie schließlich heißen »At Work« und sollen durch hohe Prozessor-Leistung und lange Akku-Laufzeiten überzeugen.
Bei At-Home-Notebooks liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen Entertainment und Multimedia. Demnach steht erster Stelle der integrierten Hard- und Software eine leistungsfähige Grafikkarte der HD-3200-Serie, die auch Blu-ray-Medien ohne Ruckeln abspielen kann. Unterstützt wird die Wiedergabe durch die ATis Avivo HD-Technologie. Erst an dritter Stelle der Wichtigkeits-Skala steht die CPU. Hier wird ein AMD Turion X2 Ultra vorausgesetzt. Als besonderes Highlight im Entertainment- und Wiedergabebereich kommt auch der AMD Live! Explorer zum Einsatz. Dabei handelt es sich um eine Art Multimedia-Zentrale, vergleichbar mit dem Windows Media Center, die Bilder, Sounds und Videos unter einer 3D-Optik sammelt und wiedergibt. Der Live! Explorer ist kostenlos und kann bei AMD Live heruntergeladen werden. Voraussetzung ist jedoch eine AMD-CPU. Beim Einsatz eines Intel-Prozessors schlägt die Installation fehl.
Bei einem At-Play-Gerät ist logischerweise die Grafik die stärkste Komponente: Mit der gebündelten Kraft der GPU und der Onboard-Grafik, bei AMD CrossFireX genannt, will AMD/ATI eine neue Dimension bei der Notebook-Grafikperformance erreichen. Mit DirectX-10.1-Unterstützung sollen Spiele demnach mit noch höheren Frameraten laufen. Auch hier liegt der Turion-X2-Ultra-Prozessor auf der Liste der Puma-Ausstattung erst an der dritten Stelle.
Ganz oben steht der Hauptprozesser natürlich bei At-Work-Geräten: Demzufolge ist hier die Radeon-HD-Grafik am unwichtigsten. Die Features Sicherheit und Wireless-Kommunikation sowie Möglichkeiten zum Sparen von Energie — etwa beim Display — sind für AMD viel wichtiger. Mit Vari-Bright sollen die Hintergrundbeleuchtung von Puma-Notebooks automatisch angepasst und somit auch die Akkulaufzeit deutlich erhöht werden. Energie sparen soll auch der Turion X2, der einzelne CPU-Kerne abschaltet beziehungsweise auf die Hälfte oder ein Viertel der Leistung herunterfahren kann. Wird keine oder nur minimale CPU-Power benötigt, begeben sich beide Cores in eine Art Dämmerschlaf und ziehen nur extrem wenig Energie.
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...Ich bin ein totaler AMD Fan, aber mein Notebook trägt ein Intel Herz, weil bisher nichts an das MacBook ran kommt.