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AMD: 2008 wird alles besser, vor allem das Gehalt des Chefs

von - quelle: Tom's Hardware DE

Letzte Woche hatte AMD einen schweren Tag, den »2007 Financial Analyst Day«. Vor Finanzanalysten wurde nochmals erklärt, dass 2007 ein schwarzes Jahr war. 2008 kann es in den Augen des Chip-Herstellers nur bergauf gehen.

Einmal jährlich lädt AMD Finanz-Analysten und Pressevertreter zum »Financial Analyst Day« ein, um technische und finanzielle Ziele und Pläne zu erläutern. Fazit des Treffens aus technischer Sicht: AMD hat bestätigt, dass die Barcelona-Chipproduktion für die generelle Verwendung nicht geeignet ist. »Die breite Serienproduktion kann erst nach dem Redesign anlaufen, was Ende des ersten Quartals 2008 der Fall sein wird«, so AMD-Vize Mario Rivas. In finanzieller Hinsicht einigte man sich darauf, dass der Chiphersteller 2007 erst in der zweiten Jahreshälfte 2008 wieder profitabel arbeiten wird. Bis erneut ein Nettogewinn ins Haus steht, wird noch mehr Zeit vergehen, denn immer noch belasten Abschreibungen im Zusammenhang mit ATi-Übernahme 2006 das Ergebnis — ungeachtet der rund 1,6 Milliarden Dollar Verlust, die AMD allein in den ersten neun Monaten diesen Jahres verbuchte.

Nachdem AMD die Karten auf den Tisch gelegt hatte, fiel die Aktie des Unternehmens Ende letzter Woche erneut in ein Minus von 1,45 Prozent (8,84 US-Dollar) — so tief wie seit 2003 nicht mehr. Zum Vergleich: Noch Anfang 2006 hatte die Aktie ihren bisherigen Höchststand von 42 Dollar erreicht.

So heißt es also für das nächst Jahr: Die Fehler nicht wiederholen und vor allem — sparen: Um 2008 den versprochenen Sprung in die Gewinnzone zu schaffen, will AMD seine Ausgaben um satte 35 Prozent auf 1,1 Mrd. Dollar senken. AMD-CEO Hector Ruiz blickt nach eigenen Angaben zuversichtlich ins kommende Jahr. Warum auch nicht, denn sparen müssen vor allem die anderen: Ruiz hat von AMD just am Financial Analyst Day für das abgelaufene Jahr eine satte Gehalterhöhung genehmigt bekommen. 2005 strich er nach Angaben der US-Börsenaufsicht 1,05 Millionen Dollar »Basisgehalt« ein, für 2006 sollen es nun mit 7,4 Prozent mehr etwa 1,12 Millionen US-Dollar sein. Das ist nicht schlecht für einen CEO, der wochenlang mit Rücktritts-Gerüchten konfrontiert wurde. Zudem hat er sein Jahresgehalt eigentlich gar nicht nötig: Insgesamt verdiente der AMD-Chef bereits 2006 inklusive Aktienoptionen und »Zusatzeinnahmen« rund 12,85 Millionen US-Dollar. Peanuts, sozusagen.

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Child3k 17/12/2007 23:47
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-0+

Schon längst dementiert und einfach - falsch. Also der Teil mit der Gehaltserhöhung.

TecTurtle 17/12/2007 23:48
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Diese Geldscheffelei finde ich zu k*tz*n!

Zu AMD: Sie haben es vernünftigerweise eingesehen, dass die CPUs so nicht laufen können.

Und auch die Einsicht, dass das Jahr 2007 nicht wirklich glanzreich war ist angekommen.

Wer Aktien kaufen möchte sollte auf AMD setzen. es kann wirklich nur noch hoch gehen. *g*

Denn die Basis (Plattformkonzept usw.) ist vorhanden.

Hans Kloss 18/12/2007 08:05
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Wieder das Lieblingsthema der Deutschen - DER NEID

Ich finde es völlig in Ordnung dass bestimmte Personen (Konzernvorstände, Fussballspieler, Schauspieler) so viele Millionen verdienen. Schließlich kann es jeder tun wen er es will und kann...Den deutschen Bürgern sollte man wirklich den Mund zunähen und die Benzinpreise verfünffachen :)

LtDenn 18/12/2007 10:42
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Eben, schon längst nicht mehr aktuell die Meldung. Dennoch hat auch Hector Ruiz seinen Teil für den Erfolg von AMD beigetragen. Das sollte man nicht vergessen. Auch wenn es zur Zeit nicht so richtig läuft.

@TecTutle
Da hast Du Recht. Ich denke auch AMD hat nicht nur eine sehr gute Basis, sondern auch das Potential (nicht zuletzt dank ATI) wieder ganz oben mitzuspielen.

Schugy 18/12/2007 13:06
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Also ich finde es besser, wenn jemand mit 100000 € bei der Stange gehalten statt mit 5 Mio. in Rente geschickt wird.
Mal davon abgesehen, dass die Meldung eh falsch ist

fretnoise 21/12/2007 08:31
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@Hans

"Schließlich kann es jeder tun wenn er es will und kann" - das trifft auch für Autodiebe und Bankräuber zu.

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