Neuer Dual-Core von AMD?
Laut unbestätigten Gerüchten bringt Prozessor-Hersteller AMD im zweiten Quartal neue Dual-Core-CPUs auf den Markt. Es soll sich um einen abgespeckten Quad-Core-Phenom handeln.
Nach Mutmaßungen auf diversen asiatischen Sites, beispielsweise bei Hexun, arbeitet AMD an einem Dual-Core-Prozessor namens »Callisto«. Er soll über 6 MByte Level-3-Cache verfügen. Das Die ist 258 Quadratmillimeter groß. Daraus folgern Brancheninsider, dass Callisto aus der Phenom-II-Fertigung stammt. Demnach werden bei der Quad-Core-CPU zwei Kerne abgeschaltet – so wie es AMD bereits bei seinen Triple-Core-CPUs mit einem Kern gemacht hat (siehe unter anderem »Intel erklärt AMDs Triple-Core-CPU«). Dafür spricht auch, dass die L3-Cache-Größe mit 6 MByte ebenfalls den »Deneb«-Quadcores gleicht.
Die 45-Nanometer-CPU soll einen TDP-Wert von 95 Watt haben. Eine Preisvorstellung haben Beobachter auch schon: Callisto soll günstiger werden als die Phenoms mit drei Kernen, die Rede ist von unter 100 Euro.
Callisto-Bild: library.thinkquest.org
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also, wenn das stimmt mit der TDP von 95 Watt, wäre es ein Witz. Fast alle heutigen 2 Kerner haben einen TDP von 65 oder niedriger. Bis jetzt war ein Hauptargument der AMD CPU´s die geringe Leistungsaufnahme. Ich glaube nicht, das die Leistung der neuen CPU´s eine sohe hohe Leistungsaufnahme rechtfertigt. Aber solange es sich nur um Mutmaßungen handelt habe ich Hoffnung, das die Angaben nicht der Wirklichkeit entsprechen.
Ich hoffe für AMD daß sei irgendwann auch mal ein wirklich neues Produkt auf den Markt bringen welches Intel paroli bieten kann!
Es wird Zeit!!
wenn 4 kerne 95 tdp haben und 3 kerne sogar 64 werden die zwei kerne bestimmt keine 95 tdp haben
Die TDP wäre wirklich nicht mehr zeitgemäß. Aber "Abwarten" heißt die Devise. AMD ist immer für eine Überraschung gut.
wenn 4 kerne 95 tdp haben und 3 kerne sogar 64 werden die zwei kerne bestimmt keine 95 tdp haben
Da es AMD offensichtlich nicht gelungen ist, die defekten Kerne komplett abzuschalten (cutten geht ja nicht), wird auch dort Strom verblasen, der effektiv überhaupt nichts bringt. Die X3 sind derzeit deshalb mit 95 Watt angegeben, weil der Cache (der ja immer noch die größte Fläche auf dem Die ausmacht) im Gegensatz zum X4 mit 125 Watt um ein Drittel reduziert ist und nicht allein deswegen, weil ein Kern aus der Verbrauchsrechnung rausfällt. Kommt der Zweikerner wirklich mit den vollen 6 MB L3-Cache, dann sind weniger Watt wohl einfach nicht drin. Dann muss es das neue Stepping richten.
ist aber effektiv egal, weil die chipsätze weniger brauchen. siehe CB-tests. intel- und amd-systeme brauchen im gesamten genau gleichviel. get more for your money
naja, man nehme die besten zwei kerne aus dem quadcore und takte sie möglichst hoch. dann schraube man die spannung noch ein wenig hoch damit eine noch höhere taktfrequenz möglich ist. irgendwann braucht das ding dann halt 95W. ich hoffe daß es so ist und nicht anders. ansonsten würde das ding wirklich kein mensch brauchen. schließlich gibts ja immer noch 45W dualcores.
Die X3 sind derzeit deshalb mit 95 Watt angegeben, weil der Cache (der ja immer noch die größte Fläche auf dem Die ausmacht) im Gegensatz zum X4 mit 125 Watt um ein Drittel reduziert ist und nicht allein deswegen, weil ein Kern aus der Verbrauchsrechnung rausfällt.
Wie kommst du auf das schmal Brett? Der L3 Cache ist überhaupt nicht angerührt worden beim X3 720. mal davon ab das SRAM nicht grad viel Strom frisst.
An alle Wissenden: Warum verbraucht ein Prozessor überhaupt Strom? Nehmen wir mal an unser Prozessor ist aus einem Supraleiter gefertigt, dann hat dieser ja null Verlustleistung. Und da dieser ja nicht wie z.B. ein Elektromotor elektrische Energie in mechanische Energie umwandelt, müsste der Verbrauch gleich null sein. Ist das so Korrekt?
Ich habe zwar (noch) nicht so viel Ahnung von Physik, aber so weit ich informiert bin, gibt es kein Material, welches bei Raumtemperatur oder darüber tatsächlich überhaupt keinen Widerstand hat.
Aetius
Was hat AMD davon, wenn zwei Kerne eines Prozessors deaktiviert werden? Die Produktionskosten bleiben doch gleich, wieso sollte man ihn dannn für die Hälfte verkaufen?
Und könnte man mit einem Bios-Hack oder so die anderen beiden Kerne wieder aktivieren?
Der Protz wir ja sehr heiß, d.h. es wird viel Energie in Wärme umgewandelt. Das liegt sicher an dem Widerstand der Leitungen, die ja eben alles Andere als Supraleiter sind.
@hansdewurst: Die schalten die ja nicht freiwillig ab. Wenn bei der Fertigung nicht alles glatt läuft, passiert es halt schonmal dass ein Kern nicht funkioniert(Drei-Kern-CPU). Wenn dann zwei kaputt sind stampft man sie eben nicht ein, sondern verkauf sie als Dual-Core-CPU.
@bumbabu: Warum braucht ein Prozessor Strom? Tja, trotz idealer Supraleitung wird er immer Strom brauchen. Wie kommt das? Thermodynamik von Wedler lesen, aber auch Wiki tuts. Ein Prozessor verrichtet Arbeit, wenn auch kaum kinetische. Hier wird meines Erachtens aber ein niedriger Entropiewert erreicht, im Fachdeutsch Rechenleistung. Rechenleistung + Abwärme = Verbrauch. Gut, ich hab mir noch keine Gedanken gemacht, wie wenig die Rechenleistung dazu beiträgt, aber es ist zu vermuten, dass dieser Betrag hinreichend gering ist. Aber wenn ein Prozessor mal keinen Strom mehr verbrauchen würde, dann würde er auch garantiert Null Rechenleistung bringen. ;-)... Und gibts auch schon!!! Nennt sich Intel Atom ;-)
Danke erstmal für die Antworten. Es geht mir um folgendes: Ich habe mich mal jemandem über Abwärme bei Prozessoren unterhalten, und der meinte da Leistungsaufnahme = Verlustleistung ist. Sprich; wenn meine Prozessor 100W aufnimmt, muss ich auch 100W an Abwärme abführen. Das kann so nicht stimmen, aber eine gute Begründung habe/hatte ich nicht, was mich wiederum zum nachdenken gebracht hat.
Ich habe mir folgendes Überlegt: Unser supraleitender Prozessor nimmt 100W auf, der Strom kann aber frei fließen da er keinen Widerstand hat. Das bedeutet das die vollen 100W für die Schaltvorgänge der Transistoren benutzt werden können da ja keine Abwärme entsteht.
Der zweite baugleiche Prozessor besteht aus Halbleitermaterial und nimmt ebenfalls 100W auf. Jedoch werden durch den Widerstand sagen wir mal 40W in Abwärme, also Verlustleistung umgewandelt und müssen durch einen Kühlkörper abgeführt werden. Es stehen also nur tatsächlich 60W für die Rechenleistung zur Verfügung.
Ist diese Annahme so richtig?
Energieerhaltung?!
Irgendwo muss die Energie hin. Sie wird zu 100% in die niedrigste Energieform umgewandelt -> Wärme
Nein.
Weil a) von nichts kommt nichts,
und b) sind Deine Überlegungen eh hinfällig, da es tatssächlich keine Supraleiter bei Raumtemperatur gibt! Und wenn Du Deinen Rechner nicht gerade im All (Außerhalb Deines Raumschiffes) betreiben willst...kannst Du ja mal ausrechnen, wie viel Energie Du brauchst um Dein System auf eine geeignete Temperatur runterzukühlen...
Es ist so traurig dass THG ausgerechnet auf den Flame-Beitrag von Intel verlinkt...
Anstatt sich zu freuen, dass die neuen Dualcores mit vollem 6MB Cache kommen, anstatt 0MB wie eigentlich geplant, heulen hier alle rum, dass es ja kaputte CPUs wären.
Der Phenom II X3 720 ist eine super CPU zum super Preis und wird nicht ohne Grund von vielen Magazinen als Geheimtipp gesehen, denn er schlägt so schon jeden Intel Dualcore, noch dazu ist es eine Blackedition, womit man den so schon hohen Takt locker auf 3,2Ghz und mehr bekommt, da es ja immer noch ein Phenom II ist.
@bensen:
Sorry, war in die Spalte beim 810er gerutscht
dual core mit 95 watt TDP :-) super cpu für ahnungslose komplett system käufer wenigstens macht sie im winter schön warm :-)
In der Theorie möchte man ja keinen Stromfluss. Potentiale (Spannungen) beschreiben die Zustände low und high (0 und 1) hinreichend, ein Strom der aufgrund dieser Potentialunterschiede fließt, wäre unnötig. In der Theorie nimmt man den Gate-Strom eines MOS-Transistors auch zu 0 an (Beim MOSFET wird im Gegensatz zum Bipolar-T. aufgrund einer Spannung Ugs geschaltet)
Praktisch ist es aber nicht möglich integrierte Schaltungen so zu bauen, dass keine Ströme fließen. Der Kondensator am Transistor-Gate lässt natürlich einen geringen Strom durch und mit immer kleineren Strukturbreiten wird dieser Strom natürlich größer, da der Abstand zwischen den "Kondensatorplatten" kleiner wird. Benachbarte Transistoren auf dem Substrat "lecken" natürlich ähnlich - man hat ja nicht ewig Platz...
Supraleitung in Prozessoren funktioniert aus 2 Gründen nicht:
Erstens braucht man für Transistoren einen Halbleiter, supraleitende Halbleiter sind meines Wissens nicht möglich.
Zweitens verlieren Materialien ihre Supraleitende eigenschaft sobald eine höhre Frequenz anliegt(schneller Wechsel zwischen Strom und kein/geringerer Strom)
Prozessoren haben tatsächlich keinen Energieverbrauch, da ja nur Elektronen bewegt werden. Das Bewegen verbraucht zwar Energie, die bekommt man aber wieder zurück sobald das Teilchen wieder in die Urspungsposition zurückkehrt.
Wenn man also die dadurch enstehende Wärme und elektromagnetische Strahlung zu 100% in elektrischen Strom wandeln könnte, wäre der Vebrauch 0W
Ich habe unter allen, neuen Phenom-II Prozessoren noch keinen brauchbaren Ersatz für meinen 5050er gefunden.
Also 95W TPD kann ja wohl nicht sein. Der X3 720 hat mit 3 Kernen 95W TPD... Wie soll dann ein 2-Kerner mit gleicher Architektur und 2 abgeschalteten Kernen das gleiche verbrauchen? Klärt mich auf (O.o)
mit gleicher Architektur und 2 abgeschalteten Kernen

Da die zwei verabfallten Kerne nicht komplett getrennt werden können, heizt auch "das abgestorbene Fleisch" ein wenig mit