Führungswechsel bei AMD in Dresden
Vor zwei Tagen haben die Aktionäre des Chipherstellers AMD den Auslagerungsplänen offiziell zugestimmt. Kurz darauf wurde bekannt, dass der Dresdener Geschäftsführer Hans Deppe sein Amt niederlegt.
Führungswechsel in Dresden: Wie unter anderem Ad-Hoc-News meldet, nimmt Hans Deppe, der Geschäftsführer der hiesigen AMD-Werke, seinen Hut. Nachfolger soll Jim Doran werden, der zuvor beim Speicherhersteller Spansion beschäftigt war. Doran war bereits vor Deppe bis 2001 Chef der Dresdener AMD-Werke und kehrt nun als Geschäftsführer und General Manager zurück.
Als Grund für die Ablösung gelten strategische Differenzen zur Entwicklung des AMD-Standorts Dresden, berichtet die »Sächsische Zeitung«, die sich auf Informationen aus dem AMD-Umfeld beruft. Erst am Mittowch haben die AMD-Aktionäre den Umstrukturierungsmaßnahmen offiziell zugestimmt. Die Dresdner Chipwerke werden in die Foundry Company ausgegliedert, die zum größten Teil der Technology Investment Company (ATIC) aus Abu Dhabi gehört.
Das künftige Geschäftsmodell soll dem Standort laut AMD »neue Perspektiven eröffnen«; das Unternehmen verbindet diesen »Schritt vorwärts mit einem Wechsel an der Dresdner Führungsspitze«. Für die rund 2700 Arbeitskräfte gilt seit Anfang Feburar Kurzarbeit. Diese Maßnahme kündigte noch der jetzige Ex-Chef an: »Wir tun alles, um in dieser schwierigen Situation mit Augenmaß und Realitätssinn den neuen Herausforderungen am Standort Dresden gerecht zu werden«, so Deppe.
Bilder: Spansion/AMD
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Hmm.....naja AMD ist meiner Meinung nach eh wieder am Rückgang, die halten nicht mehr mit. Die seeehr kurzen Erfolge in der letzten Zeit seh ich ehrlich gesagt nicht als Schritt vorwärts an. Der Wechsel interessiert mich ehrlich gesagt nicht so, hoffe nur das die Arbeitenden dort wieder festen Fuß fassen und die Zeitjobs verschwinden. Also viel Glück AMD
MfG I-LoVeRaP
Ich halte es für falsch, daß sie das Fusion-Projekt nicht intensiv weiterverfolgen. Diese Technik würde im Notebook und Office-Markt ein sicheres Geschäft sein.
Wenn dann Hybrid-Grafik funktionieren würde, ist das schon eine Offenbarung und auch für Gamer mal eine echte Alternative.
Richtig schick wäre es, wenn der integrierte Grafikkern dank HT direkt zum Speicher darf und nicht den FSB benutzen muß. Dann sind externe Grafikkarten obsolet und ATIs Wissen wird trotzdem gebraucht.
Wenn die dann ihre Sockelstrategie beibehalten, ist es dann sinnvoll jährlich eine neue CPU mit neuer GPU zu kaufen.
Aber leider läuft Fusion wohl derzeit auf Sparflamme.
Ich wünsche mir von Zeit zu Zeit die alten Zeiten zurück, als eine Grafikkarte noch einen Sockel mit GPU und weitere Sockel für Grafikspeicher hatte. Wenn AMD/ATi so etwas durchsetzen würde, wären Intel und nVidia sowas von unten durch, kein Aas würde mehr komplette Grafikkarten kaufen und die Teile, die man hat, auf volle Breite aufrüsten... Bisher ist doch die Grafikkarte eher ne Wegwerfkarte, weil es nach so wenigen Monaten bereits eine neue, bessere gibt.