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Im Test: AMD FirePro V3900 - Workstation Light zum Kampfpreis

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Turks reloaded: mit der neuen Firepro V3900 bietet AMD eine günstige, kleine Workstation-Karte für Einsteiger und orientiert sich dabei preislich an der Quadro 400 von Nvidia. Showdown mit Quadro 400 und 600 auch bei der Leistung? Wir suchen die Antwort.

Natürlich sind die preisgünstigsten Workstation-Karten keine Rennpferde, aber auf vielen professionellen Aufgabengebieten durchaus ausreichend, solange die Aufgaben im überschaubaren Rahmen bleiben. Zeitnah zum Launch der FirePro V3900 wollen wir deshalb einmal testen, was man mit solchen einfachen Karten wirklich anstellen kann und wie sich die neue Karte am Ende gegen die direkten Mitbewerberinnen schlägt.

Ein Preis von 119 (UVP) Euro ist im Bereich der professionellen Karten schon eine kleine Ansage, wenn zum günstigen Anschaffungspreis dann auch noch die passende Leistung kommt. AMD erklärt höchstselbst die Quadro 400 von Nvidia zur direkten Gegnerin, was auf Grund des ähnlichen Preises in dieser Form sicher auch sehr nahe liegt. Was also spricht dagegen, die FirePro 3900 im direkten Vergleich zur Quadro 400 zu testen? Theoretisch eigentlich nichts, praktisch allerdings Nvidia selbst, weil man uns mit dem Verweis auf Kepler (wann auch immer die Quadro-Karten der neuen Architektur irgendwann kommen mögen) das erbetene Testmuster glatt verweigerte. Solche Reaktionen wecken natürlich erst recht unser Interesse und so haben wir die klaffende Lücke zusammen mit Alternate (dank zur Verfügung gestellten Testkarten) und PNY schnell wieder schließen können.

Wenn schon, dann gleich richtig, und so haben wir auch noch eine Quadro 600, eine HIS HD 6570 (die fast baugleich zur V3900 ist), eine GT 430 und eine GT 440 von MSI (die der Quadro 600 ähneln) aus unserem Archiv mit auf die Benchmark-Reise geschickt. Auch wenn die aktuellen HD 7750 von AMD als Referenzkarte so knapp zu sein scheinen, dass AMD uns um die zwischenzeitliche Rücksendung der Karte gebeten hat, um auch anderen Testern eine Chance zu geben - wir konnten zumindest die Benchmarks ohne Antialiasing mit absolvieren. Somit haben wir am Ende dann doch noch ein recht illustres Testfeld zusammen bekommen. Wer hat die Nase vorn: Profi- oder Consumer-Karte? Lohnt der Aufpreis für den exklusiven Treiber und falls ja, bei welcher Karte am ehesten?

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_1u21 21/02/2012 16:17
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Gibt es die Möglichkeit unter Solidworks die Stream-Prozessoren für Berechnungen zu nutzen?

avaka 21/02/2012 16:26
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Welche Art von Berechnungen sollen das sein?
Aktuell nicht, selbst im FEM-Profibereich gibt es erst ganz zarte Ansätze via OpenGL den Solvern die Grafikkarte näher zu bringen aber bisher nix Ernstes.
Bewegungsanalysen sind ohnehin singlethreaded, da is nix zu machen.

FormatC 21/02/2012 16:40
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Solidworks 2012 bietet m.E. diverse Rendering-Features, allerdings ist das, was wir testen, etwas älter ;)

_1u21 21/02/2012 16:47
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Um genau zu sein: CFD-Berechnungen.

Vergleiche ich die Potentiale der Workstationgrafikkarten mit den dicksten CPUs, so ist selbst die FirePro V3900 ein Monster an Leistung. Und das würde ich gerne nutzen, bekomme aber von Solidworks keine genaue Aussage. Es gibt Unterstützung seitens SW zu CUDA, aber eine Quadro 600 ist harmlos gegen eine V3900 und es wird nicht gesagt, was mit CUDA berechnet werden kann.

FormatC 21/02/2012 17:08
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Das Problem ist, dass die Hersteller alle mauern, weil sie es bis dato nicht wirklich breitentauglich auf die Reihe bekommen haben. CUDA ist auf den kleinen Quadros auch nicht die Erlösung, dafür reicht die Leistung der Karten einfach nicht. Ich weiß, dass Nvidia mit Solidworks und CUDA für Strömungsberechnungen warb, das war mal auf einer Messe. Praktisch habe ich aber ehrlich gesagt auch keinen Schimmer, da noch nichts gesehen.

epic-fail 21/02/2012 17:21
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netter Bericht, ich freue mich schon auf die weitere Vertiefung der Workstation Grafiktests!

Für Heimanwender/Studenten wäre des Spaßes halber ein Test der Workstation GraKas im Spielesektor nicht uninteressant, insbesondere bei Hardware-Zwillingen. Wenn man einen PC für Freizeit und Arbeit nutzt ist es vielleicht für sogar ein Kaufkriterium

_1u21 21/02/2012 17:32
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Dann wird es eine kleine Workstation mit kommenden i5 und einer FirePro V3900. Ich weiß nicht, wie die Leute von Autodesk es hinbekommen, aber die nutzen die vorhandene CPU-Leistung weitaus effizienter für das gleiche Ergebnis.

CTAKAH 23/02/2012 10:55
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Quadro 600 hat 128 bit Speicherinterface.

FormatC 23/02/2012 11:16
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Danke, codecopy... Gefixt. :)

deschoe@Guest 23/02/2012 22:05
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in welcher auflösung wird hier gebencht? ich bekomme mit einer radeon 6850 und 1920*1200 nicht annähernd die werte, die hier z.b. die 6570 erreicht.

FormatC 23/02/2012 22:26
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Zitat :SPECviewperf® 11
(Benchmarksuite, 1920 x 1200)


Allerdings ist das Ergebnis auch sehr vom Unterbau abhängig. Eine leistungsstarke und geeignete CPU und vor allem der RAM samt Durchsatz spielen eine große Rolle. Der Test läuft immerhin auf einer Workstation (siehe System). Was hast Du für ein System und vor allem: welchen Treiber? Consumer-Karten eignen sich nur sehr bedingt für solche Anwendungen und es gibt sogar Fälle, da sind kleinere Einsteiger-Karten schneller als die nominell "stärkeren" Gaming-Karten.

deschoe@Guest 24/02/2012 20:06
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Ich muss mich verguckt haben, 'tschuldigung. Ich habs gestern nochmal laufen lassen, und die Werte kommen schon hin. Der Benchmark wurde in einem 1920 x 1080 Fenster ausgeführt.
Was mir aber auffiel, die meisten Tests waren bei mir prozessorlimitiert (FX 8120 bei 4.2 GHz) bei einem, manchmal 2 threads. Würde eine Workstationkarte dem Prozessor Arbeit abnehmen? Denn sonst wären ja keine Performancegewinne mehr einzufahren.

FormatC 24/02/2012 21:28
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Die Workstation-Karte bringt einfach mehr OpenGL-Performance als die "billigen" Gamer-Karten. Da sind echt die Treiber der Schlüssel. Man kann mit einer V4900 (HD6670) in fast allen Benchmarks sogar eine HD 7970 schlagen, toll... :D

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