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Benchmarks: Overclocking

AMD Radeon HD 7970 im Test: Powerprotz mit Paperlaunch
Von , Igor Wallossek, Don Woligroski

Unsere Ansprechpartner bei AMD zeigten sich uns gegenüber recht optimistisch, was den Übertaktungspielraum der Radeon HD 7970 angeht. Laut ihnen sollen es die meisten Kerne über die 1-GHz-, viele über die 1,1-GHz- und einige sogar über die 1,2-GHz-Grenze schaffen. Außerdem behaupteten sie, dass der serienmäßig mit 1.375 MHz getaktete GDDR5-Speicher locker 1.625 MHz oder mehr schaffe.

Wir waren natürlich mehr als bereit, AMDs Behauptungen auf die Probe zu stellen, aber leider erwies sich das BIOS der Karte als deutlich zurückhaltender als die AMD-Vertreter. Sein Software-basiertes Overdrive-Tool ging nicht höher als 1.125 MHz Kern- und 1.575 MHz Speichertakt. Im Vergleich zu den regulären Taktraten von 925 und 1.375 MHz sind dies aber dennoch respektable Grenzwerte für eine Karte aus dem Heimanwenderbereich.

Natürlich werden Board-Partner die Overclocking-Limits ihrer Angebote selbst anpassen können – und wenn die Radeon HD 7970 wirklich das Übertaktungspotenzial hat, das seitens AMD versprochen wird, hoffen wir auf ab Werk übertaktete Modelle mit netten Performance-Boosts.

Aber wie auch immer: Wir setzten jedenfalls den PowerTune-Schieber auf die maximale 20-prozentige Übertaktung und wurden im Ergebnis mit den besten erreichbaren Frequenzen auf dieser zweifellos handverlesenen Sample-Karte belohnt. Werden die Hersteller bei anderen Karten, die man als normaler Kunde im Handel kaufen kann, auch so sehr  auf das Übertaktungspotenzial achten? Wahrscheinlich nicht. Können wir garantieren, dass jeder beim Übertakten ähnliche Erfolge erzielen wird wie wir? Leider nicht.

Aber wie schlägt sich die Taktfrequenzsteigerung nun in Sachen Performance nieder? Das zeigt ein Blick auf die folgenden drei Charts:

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