AMD/Globalfoundries: Ruiz tritt zurück
Der langjährige AMD-Chef und jetzige Aufsichtsratsvorsitzende des Halbleiterherstellers Globalfoundries ist zurückgetreten. Hector Ruiz wird mit Börsen-Insidergeschäften in Verbindung gebracht.

Aufregung gab es Mitte Oktober an der US-Börse Wall Street: Wie unter anderem das Wall Street Journal berichtete, hat der milliardenschwere Investor des Hedgefonds Galleon Group, Raj Rajaratnam, seit Jahren ein Insider-Netzwerk aufgebaut und mit diesem Wissen über 20 Millionen US-Dollar durch illegale Aktiengeschäfte verdient. Seine Informanten bekleideten hohe Stellungen bei Firmen wie IBM, Intel und AMD.
Bei IBM hat man sich laut US-Medien beispielsweise schon von Senior-Vizepräsident Robert Moffat getrennt, auch er soll Rajaratnam mit wertvollen Unternehmens-Informationen vor deren offizieller Veröffentlichung versorgt haben. Und ein weiterer, in der Branche noch viel bekannterer Manager soll in den Skandal verwickelt sein: Hector Ruiz, einst lange Jahre AMD-Chef und jetziger Aufsichtsrats-Boss beim Nachfolgeunternehmen der AMD-Halbleiterfertigung Globalfoundries. Er soll dem Insider-Ring um Rajaratnam im September 2008 Informationen über die Aufspaltung des AMD-Konzerns zukommen haben lassen, bevor dies öffentlich wurde.
Bewiesen ist noch nichts, doch heute hat Globalfoundries per Pressemitteilung den Rücktritt von Ruiz bekannt gegeben. Er habe sich im gegenseitigen Einverständnis mit sofortiger Wirkung beurlauben lassen. Schon im September habe Ruiz seinen Rücktritt mit Wirkung zum 4. Januar 2010 eingereicht. Seinen Posten bei Globalfoundries übernimmt Alan E. Ross als Interims-Chairman.
Bild: Associate Press
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Hoffentlich kommen jetzt mal Leute auf den Stuhl die was verstehen!
Der typ lacht sich doch gerade eins ins fäustchen, und wurde beurlaubt...
Bestimmt hockt der Gerade an seinem neuen Sandstrand und lässt sich die Plauze bräunen.
Ich hoffe doch, dass er keine Abfindung bekommt. Er hat es immerhin nicht geschafft, Global Foundries in einen Gewinnbereich zu bringen.
Nur 20 Millionen mit Insidergeschäften.
Peanuts! Das war zuwenig!