Die neuen CPU-Charts 2008 von Tom’s Hardware sind da. 18 AMD- und 36 Intel-Prozessoren stellen sich nun in unseren großen Benchmark-Parcour. Für eine bessere Vergleichbarkeit und optimale Benchmark-Ergebnisse wurden die Testplattformen komplett neu ausgestattet. Als Grafikkarte setzen wir die leistungsstarke MSI N280GTX-T2D1G-OC ein, die auf einem Nvidia GeForce GTX 280 basiert.

Eine X-Fi Xtreme Gamer Soundkarte von Creative entlastet den Prozessor bei den Audio-Berechnungen und sorgt für reproduzierbare Ergebnisse. Jede Plattform ist mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet und wird mit Windows Vista Enterprise betrieben. Das AMD-System arbeitet mit DDR2-1066- und das Intel-System mit DDR3-1333-Speicher.
Desweiteren werden die Workloads der Benchmarks in einer RAM-Disk verarbeitet, damit die schnellen Quad-Core-Prozessoren nicht von der Festplatte ausgebremst werden.
Wir testen mit 31 Benchmarks aus den Bereichen Office, Video, Audio und Spiele. Neu hinzugekommen sind sechs Linux-Benchmarks, welche ebenfalls komplett in einer RAM-Disk ausgeführt werden. Die Linux-Benchmarksuite umfasst die Kernel-Kompilierung, PHP, Packen von Dateien mit Gzip, den SciMark, OpenSSL-Verschlüsselung sowie die Übersetzung der Software Mplayer mit dem Compiler GCC.
Damit unser Testverfahren für die kommende Prozessor-Gernerationen gerüstet ist, beinhaltet sie fünf Anwendungen für 8-Kern-CPUs und fünf weitere für 4-Kern-Modelle. Nur wenige Benchmarks können mit mehr als einem Prozessorkern umgehen. Dies liegt jedoch daran, dass die Software-Entwickler aktuell keine Notwendigkeit sehen, ihren Code auf Multicore umzustellen: Beispiele sind iTunes und Lame. Aus diesem Grund, fällt bei einigen Multi-Core-Benchmarks der Geschwindigkeitsvorteil gegenüber einem Dual-Core-Prozessor nicht sonderlich groß aus.
Bei den Desktop-Prozessoren hat sich die Wettbewerbslage zwischen Intel und AMD deutlich geändert. Im Gegensatz zu früher führt Intel jetzt in nahezu allen Kategorien. Auch lassen sich die Intel-Modelle wesentlich besser übertakten. So ist es möglich, für relativ geringe Kosten ein High-End-System zu bauen. AMD hat zunehmend Probleme, den Anschluss zu halten. Ferner bieten dessen aktuelle Prozessor-Modelle nur ein geringes Übertaktungspotenzial, erst ein neues Herstellungsverfahren könnte diese Situation ändern.
Klasse!
Von daher ist der Vergleich für mich uninteressant.
Zur Strafe schenkt ihr mir den Phenom 9350e.
Ist ja auch soooooo schwer 2x zu klicken..manchmal fragt man sich...
Mir persönlich gefällt besonders, dass es auch Linux rein geschafft hat
Hier noch ein paar Verbesserungsvorschläge:
-HD-Wiedergabe: bei Blu-Ray werden drei Codecs verwendet, vielleicht sollte man alle 3 testen.
-Die TDP-Angaben von AMD/Intel kann man nicht vernünftig vergleichen, die bei Intel sind im Vergleich zu sehr "geschönt" -- vielleicht könnte man die Leistungsaufnahme des Gesamtsystems noch messen. Sind zwar unterschiedliche MBs, aber die hat der Kunde ja auch, in sofern nur fair.
-Der neue Athlon 6500 sollte noch in die Liste. Gegenüber den bisherigen Athlons holt er angeblich über 20% dank neuerer Architektur raus, ausserdem lässt er sich mühelos über 3GHz takten, das macht ihn doch sehr interessant. In dem Zusammenhang finde ich die Formulierung
etwas ungeschickt. Ich schaue bewusst nur nach 2-Kernern, da meine typischen Anwendungen nur einen Kern nutzen. Daher will ich weder Geld noch Strom für zwei weitere Kerne investieren.
Zum Abschluss: den anngegebenen DDR2-Speicher habe ich nicht gefunden. Ich nehme an, dass es sich um CL5 und nicht CL4 handelt:
http://www.heise.de/preisvergleich/?cat=ramddr2&xf=254_1066~255_5~253_4096
An der Stelle kann man noch zu gunsten von AMD anmerken, dass hier (bei 4GB) Speicher für 77€ gegen Speicher für 170€ antrit. Viele Leute schauen nur auf die CPU-Preise, wenn sie das P/L-Verhältnis ausrechnen. Die Lösung mit DDR2 gefällt mir persönlich aus Preisgründen besser.
Hat da Intel mit den Textexemplaren noch ein paar Euros mitgeschickt, damit keine X2´s vorkommen?
Oder kommen die noch?
jurij ich muss dir recht geben!!
MfG
Gigabyte GA-X48T-DQ6, X48 204€
A-DATA Vitesta X Series DIMM Kit 4GB PC3-12800U CL7-7-7-20 (DDR3-1600) 207€
gegen ein
ASUS M3A32-MVP Deluxe/WiFi-AP 150€
A-DATA Vitesta Extreme Edition DIMM Kit 4GB PC2-6400U CL4-4-4-12 (DDR2-800) 57€
an
Also ein Intelsystem für 411€ gegen ein AMD für 207€ .
ist so ein Vergleich fair? Ich glaube nicht außer ihr habt einen Esel zu Hause der Geld scheißt.
ps selbst wenn ich mir die stärkste AMD-CPU (AMD Phenom X4 9950 140W Black Edition,) für 141€ raussuche bleiben immer noch 63 € für einen Kühler übrig . Damit hätte ich dann ein kp. System das bestimmt im oberen Mittelfeld liegt.
Wenn ich ein vergleichbares Intel-System wollte müsste ich nochmal 200-250 hinlegen .
das ist für die, die selber Zahlen müssen 50% mehr als für das vergleichbare AMD-System .
Vergleicht mal bezahlbare Systeme gegeneinander . Board max 100€ Speicher 50-70€ CPU mal max 60€ / max 100€ / max 150€
oder anders ausgedrückt Systeme für 200 /300 /400€
Wenn geld keine Rolle spielt kann ich mir auch einen Superrechner in den Keller einbauen lassen
mal sehen wer dann die Nase vorne hat
Der 64 X2 5000 Black Edition wird in 65 nm gefertigt und hat auch nur 65W TDP
Hab in letzter Zeit sicher 30 Intelsysteme verkauft, ohne ein einziges Problem, dann verkauf ich einmal ein AMD System weil der Kunde drauf besteht und was passiert?
Ständig Bluescreens während der Installation des OS, war klar.
Und nein es liegt nicht an was anderem da schon alles getauscht wurde außer der CPU....
Was nützt mir ein um 50€ Billigeres System wenns nicht funktioniert?