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Neue Details zu AMDs 32 nm CPU "Llano"

von - quelle: Tom's Hardware DE

Auf der ISSCC verriet AMD neue Details über seinen 32-Nanometer-Chip, der vier CPU-Kerne und DirectX-11-Grafik auf einem Chip vereint.

AMD versucht aus der Defensive zu kommen und lässt erste Details zu seiner neuen Prozessorgeneration durchblicken, die momentan den Codenamen "LLano" trägt. Erste fertige Produkte im SOI-Fertigungsprozess (Silicon on Insulator) werden jedoch erst 2011 erwartet. Lediglich OEM-Partner sollen dieses Jahr schon erste Prototypen testen dürfen. Großes Augenmerk hat AMD auf die Stromsparfunktionen gelegt. Wie bei Intel sollen einzelne Kerne bei Bedarf komplett vom Netz genommen werden, bekannt unter dem Begriff Power Gating. Dabei sollen die Temperaturen digital überwacht werden, was genauer als das bisherige analoge Messverfahren sein soll.

Nach CPU und GPU versucht AMD einen neuen Begriff für seinen Hybrid-Prozessor zu prägen - die Accelerated Processing Unit, kurz APU. Ob sich dies durchsetzten wird, bleibt abzuwarten. Bei Vorgängergeneration rührte AMD mächtig die Werbetrommel, dass der vorhandene AM3-Sockel weiterbenutzt werden könne. Diesmal hört man darüber gar nichts, was ein Indiz für einen neuen Sockel sein könnte, zumal die Grafikcore mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Pins zur Ansteuerung abverlangt.

Für komplette Fotogalerie (8 Bilder) auf dieses Bild klicken

Kommen wir zu den technischen Details: Gefertigt wird der Llano in den Global Foundries in Dresden nach dem 32nm High-k + Metal Gate Prozess mit elf Lagen Kupfer. Verfeinert wird wie bei Intel mit Germanium. Intel bedient sich übrigens mit neun Lagen Kupfer. Da mit jeder Lage zwar die Die-Fläche kleiner ausfallen darf, aber gleichzeitig auch die Fehleranfälligkeit steigt, betrachten wir dies als einen mutigen Schritt von AMD. Anscheinend ist der Hersteller von dem Fertigungsprozess recht überzeugt.

Der Hinweis auf eine DirectX-11-fähige Grafik verschafft AMD sicherlich einen Wettbewerbsvorteil. Es wird deshalb ein Derivat der Radeon-HD-5000er Generation zum Einsatz kommen, die mit passabler Spiele-Leistung und Full-HD-Videowiedergabe aufwarten kann. Erwartungsgemäß integriert AMD einen DDR3-Speicherkontroller auf dem Hybrid-Chip.

Anvisiert wird von AMD eine CPU-Taktfrequenz jenseits der 3-GHz-Marke. Bei Kernspannungen zwischen 0,8 bis 1,3 Volt pro CPU-Kern sollen laut AMD Verlustleistungen von 2,5 bis 25 Watt entstehen. Jeder einzelne Kern ohne L2-Cache ist 9,69 Quadratmillimeter groß und besitzt über 35 Millionen Transistoren. Ein Megabyte L2-Cache stehen jeder Core zur Seite. Angaben über einen L3-Cache findet man in der Präsentation keine. Daraus könnte man schließen, dass der Llano eher einem "Vierkern"-Athlon II als dem Phenom II ähnelt.

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Iraklis 10/02/2010 18:24
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--3+

Oh je erst 2011, da ist aber Intel Lichtjahre voraus :-)

klomax 10/02/2010 19:15
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-1+

Warp 10, Engage!

Intel soll erst mal den Ausdruck "fairer Wettbewerb" 1 000 000 000 mal auf die Tafel schreiben. Soviel wird das nächste Ordnungsgeld nämlich wieder betragen, wenn den Kartellämtern der Kragen endgültig platzt. :D

ABER: Intel hat vieles sehr gut gemacht mit ihren Kraftmonstern Core 3 und 5.

Jack67 10/02/2010 21:22
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-1+

intel ist mit der technologie ganz weit vorne aber mit den preisen auch selbst cpus für den sokel 775 kosten heut fast das selbe was vor nem jahr noch gekostet haben lieber amd bezahlbar als die hyperneue intel cpus die dir loch in die tasche fressen

borizb 10/02/2010 21:34
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-0+

Tja, wenn das gleich da wär und nicht nur auf dem Papier und in einem Jahr, dann wär das jetzt grad echt ein Grund aus dem Häuschen zu sein. So ist es einfach nur AMD's persönlicher Fermi. Schade eigentlich, denn ein Quadcore mit Grafik kann sicher als potenter Rechenknecht einen Anfang machen, eine neue Mid oder High End-HTPC Klasse zu definieren.

Gudi 10/02/2010 22:40
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-1+

Das hat mit Fermi gar nichts zu tun.
Wenn ihr euch mal die Langfristplanungen von vor einem Jahr anguckt, stand da nie etwas anderes drin.
Auf sämtlichen Hardwareseiten ist das Thema schon in x Beiträgen beim Erscheinen von i7 und i5 durchgekaut worden.

Bratkartoffel 11/02/2010 00:33
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-2+

Lass die AMDler das mal machen!Ich hab hier unter anderem den Athlon II X4 (605e) am laufen und der verbraucht nur 45 Watt.Er hat zwar nur 4x 2,3 Ghz ,aber darauf kommt es mir nicht an ,denn die Leistung reicht völlig!Entscheidend wird der Stromverbrauch in naher Zukunft sein ...!Da sag ich nur weiter so!Da können sich die GPU-Hersteller auc mal eine Nase dran abschneiden.Es muß nicht immer das letzte Quentchen herausgequetscht werden.Die Strompreise werden steigen ...!

metal_alf 11/02/2010 02:07
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Bratkartoffel 11/02/2010 02:15
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-2+

Also der 605e ist aktuell und ich habe gar keine Probleme damit!

metal_alf 11/02/2010 08:36
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metal_alf 11/02/2010 08:38
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Techniker Freak 11/02/2010 09:32
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-6+

Ich kenne eine Menge Leute die keinerlei Probleme mit ihren Karten der 5xxx Serie haben, ausgenommen das 2D Problem.
Außerdem, bis 2011 ist noch eine Menge Zeit diese Probleme zu beheben ;)

anonymous 11/02/2010 10:12
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-5+

@metalalf:
Der Großteil der User haben keine Probleme mit den ATis.
Also ich seh bei dir nur 3 Möglichkeiten:
-die Treiber sind einfach noch nicht perfekt. Das kann man bei einer nagelneuen Grafikkarte leider auch nicht mehr erwarten, ist bei Nvidia ja auch nicht besser (auch wenn die Schlagworte "ATi" und "Treiber" natürlich für alle Trolle immer wie ein Aufputschmittel wirken. Wobei Nvidia hoffentlich in den Monaten der Verspätung von Fermi gut an den Treibern gearbeitet konnten), dann muss man halt auch mal am Anfang damit leben, oder man gibt die Karte zurück. Definition von Early Adopter sag ich mal.
-ist deine Grafikkarte defekt, dann tausch sie doch einfach um!
-deine Settings oder dein System ist dran Schuld, nicht die ATi. Inkompatibilitäten hats schon immer gegeben.

Alles kein Grund hier munter beim großen AMD/ATi-Bashing an den Start zu gehen. Es gibt natürlich auch Einige, die in Wirklichkeit gar kein AMD/ATi Produkt besitzen und trotzdem etwas meckern wollen. Vor 4 Jahren bin ich von Nvidia auf ATi umgestiegen und hatte seitdem bei 4 ATi Grafikkarten noch nie ein Problem mit irgendwelchen Treibern, auch unter Ubuntu lief immer alles gut.
Greetz

TheCritter 11/02/2010 12:39
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-1+

THG schreibt diese News nur halb. Die schreiben zwar was ein Kern benötigt, da aber da eine Grafikengine mit drin ist, so müsste das auch mit dazu gerechnet werden.

@Einige, die AMD Produkte laufen doch...

derGhostrider 11/02/2010 13:34
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-0+

Borizb hat damit recht, daß sich diese CPUs sehr nach CPUs für den Low-, Midrange- und HTPC-Markt anhören.
- Integrierte Grafik
- scheinbar niedriger Stromverbrauch (sofern die Angaben für das gesamte Modul gilt und nicht nur für einzelne Kerne)

Es mag abgedroschen klingen, aber was AMD bräuchte, wäre ein zweiter Athlon (für die, die noch nicht so lange dabei sind: Ein zweiter Athlon 64)
Das waren jeweils CPUs, mit denen AMD unangefochten die Benchmarks dominierte und durch technische Weiterentwicklung klar vor Intel lag.

Leider dominiert Intel nun seit längerem derartig, daß es für AMD recht traurig aussieht. Wenn man sich einen Prozessor bereits allein über den Preis schönreden muß, dann ist es ein eindeutiges Zeichen, daß Leistung fehlt.

... und kommt nun bitte nicht mit: "Der ist aber schnell genug!"
Das ist hochgradig relativ! Bereits auf dem C64 konnte man nicht so schnell tippen, wie die Zeichen dargestellt wurden. Ebensolches galt für jeden 286er, ja sogar XTs. Für verdammt viele Aufgaben wären also selbst über 20 Jahre alte PCs mehr als nur schnell genug.
XP läuft auf alten Pentium III PCs mit 500MHz Taktfrequenz und 256MB RAM "einigermaßen". Solange man nicht mehrere Aufgaben gleichzeitig macht, das System schlank gehalten ist und im I-Net sämtliche Flash-Klamotten und Werbeinblendungen unterdrückt werden, kann man damit problemlos surfen, Office benutzen, eMails schreiben, etc.
Viele Leute machen nichts anderes, kaufen aber aktuelle PCs.

"Schnell genug" ist also relativ und sollte, wenn man über soetwas wie CPUs spricht, lieber am aktuellen technischen Entwicklungsstand gemessen werden, als an komplett uninteressanten eigenen Bewertungskriterien.
"Schnell genug" wären sonst alle PCs seit mindestens 10 Jahren und man könnte die Entwicklung einstellen.
Andererseits gibt es auch immer anspruchsvollere Aufgaben und Intel zeigt, was CPUs heute problemlos leisten können. Somit ist eine CPU-Generation nur dann "schnell genug", wenn sie sich in ihrer Klasse (Desktop-CPUs) mit den Besten messen kann.

Genau das fehlt aber AMD und es ist eigentlich keine eigene Klasse, wenn man nur den "Midrange"-Markt bedient - das ist reines Marketing-blabla, damit das eigene Produkt nicht so schlecht darsteht.

"In der Klasse der CPUs, die von Herstellern mit drei Buchstaben und einem A am Anfang gefertigt werden, sind wir führend!"

drno 11/02/2010 15:12
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-1+

Nichts gegen AMD, solange wie von denen die Preise halbwegs stimmen, sorgt mehr Wettbewerb für mehr Kundenorientierung und macht die Kisten bezahlbarer

derGhostrider 11/02/2010 15:18
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-2+

Hach, was wär' es schön, wenn ein dritter etwas Schwung in den Laden bringen würde. IBM - die Macht (Finanziell, Know-How, Fabs, Herstellungsverfahren) hätten sie bestimmt, aber wirtschaftlich ist der Markt wohl dann doch zu uninteressant.
Genau so würde ich mir gern einen dritten Grafikkarte-Hersteller wünschen, der etwas die alten Hersteller aufmischt. S3 in altem Glanz des 964/968... *seufz*
Schade, daß XGI mit dem Volari so vortrefflich auf die Nase gefallen ist, sonst hätten wir vielleicht heute drei Mitspieler im Grafikkarte-Markt.
Bei den CPUs, wie bereits gesagt, wäre ein Dritter im Bunde nicht übel. Nur schade, daß man heute ohne Lizenzen der anderen kein brauchbares Produkt mehr etablieren kann. Allein das sorgt doch dafür, daß es fast unmöglich ist den Markt zu betreten, selbst wenn man das Geld dafür hätte.

derGhostrider 11/02/2010 15:57
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-0+

Aber IBM kann es noch immer:
http://www.heise.de/newsticker/mel [...] 63525.html

Zitat:

Zitat :Jedes Power7-Prozessormodul beherbergt vier Prozessoren mit jeweils acht Kernen, kann mit einer Datentransferrate von 512 GByte/s auf den Speicher zugreifen...

jokerman 11/02/2010 16:04
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-0+

Es bleibt abzuwarten welche pro Mhz Leistung die neuen AMD Kerne bieten. Darüber weis man bis jetzt halt noch gar nichts. Da AMD zur Zeit aber ein ziemlich techniklastige Führung hat, kann ich mir gut vorstellen, dass die Chip-Performance höchste Priorität besitzt.

Und ich stimme Ghostrider zu:
Rechenleistung und Rechenleistung/Watt, das sind die Hauptfaktoren die eine CPU definieren. Für mich logisch, denn wenn die CPU's fehlerfrei laufen und die Stromspartechniken funktionieren, dann zeigt sich in der Performance auch der einzigste Unterschied, den man zwischen verschiedenen CPU's "spüren" kann.

Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass der Llano allein im Midrange Segment Verwendung findet. Dessen Kerne findet man mit ziemlicher Sicherheit auch in AMD's zukünftigen Server CPU's wieder.

anonymous 11/02/2010 17:15
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-1+

Zitat :Borizb hat damit recht, daß sich diese CPUs sehr nach CPUs für den Low-, Midrange- und HTPC-Markt anhören.
- Integrierte Grafik
- scheinbar niedriger Stromverbrauch (sofern die Angaben für das gesamte Modul gilt und nicht nur für einzelne Kerne)


Zitat :Leider dominiert Intel nun seit längerem derartig, daß es für AMD recht traurig aussieht. Wenn man sich einen Prozessor bereits allein über den Preis schönreden muß, dann ist es ein eindeutiges Zeichen, daß Leistung fehlt.


Definiere low-, Midrange? 99% der Benutzer sehen doch die nächsten 3Jahre absolut gar nichts von der Leistung die Ihnen ein i7 etc. gibt. Auch bei Spielern limitiert fast immer nur die Grafikkarte. Wenn ein i7 20% schneller ist, dafür aber 100% mehr kostet und dass die Mobos bei AMD(die sehr sehr gut sind) auch noch n Stück billiger sind, kommt noch dazu, dann ist das kein Schönreden über den Preis, sondern im Gegenteil vielmehr andersherum. Du redest den extremen Preis der Intels mit einem geringen und meist nicht spürbaren Leistungsvorsprung schön. Ich hab mir nen Athlon II 235e mit 45W TDP für bissl mehr als 50Euro gekauft, auf 3,5GHz per K10stat hochgetaktet, limitieren tut der Prozessor nun eigentlich nie, sondern eher die Festplatte und Grafikkarte. Schnell, sparsam, günstig, AMD eben. Irgendein i7 Sys erreicht in Spielen bei 1920*1200 auch nicht mehr Frames (jetzt bitte nicht mit den schwachsinnigen Spiele-Benchmarks kommen, die mit 800*600er oder ähnlicher Auflösung gemacht wurden) als mein günstiges und stromsparendes Sys. Die Einzigen die die heutigen Dickschiffe brauchen, sind Leute, die irgendwelche Programme darauf rechnen lassen, Filme konvertieren, Bilder bearbeiten und son Krams, aber 99% aller Leute eben nicht. Und für die sollte dann eigentlich der Preis und Verbrauch an erster Stelle stehen. Ein Wunder, dass AMD bei der Intel Preispolitik bei Desktops nicht bei 60% Marktanteil ist, aber das macht eben das negative Image, dass geschmierte Intel-Händler AMD aufgehalst haben (zu langsam, stürzt immer ab, blablabla). Äußerst unvernünftig liebe Leute.

modena 11/02/2010 18:02
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-0+

LLIANO wird Midrange sein, ZAMBESI ist für Enthusiasten und
mit Bulldozer haben die Kerne auch den richtigen Codenamen ;-)

http://www.planet3dnow.de/photoplo [...] n=8073&w=o

LG

derGhostrider 11/02/2010 18:42
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-0+

[endlos langer Text gelöscht]
Kurzfassung:
AMD hatte höhen und tiefen. Obwohl ich von 1991 an eigentlich ausschließlich AMD PCs gekauft habe, nicht da ich Fanboy wäre, sondern da es jeweils die beste Wahl war, bin ich nun mit einem dual Xeon unterwegs, da AMD einfach nicht mehr mithalten kann.

Übertakten als Vergleich ist zudem immer denkbar schlecht: Die kleine übertaktete CPU ist nicht so schnell wie die große, da man für einen fairen Vergleich auch diese übertakten müsste. Damit verschiebt sich der Vergleich im wesentlichen, es bringt nur nichts. Von den unzähligen Problemen, die dadurch hervorgerufen werden mal ganz abgesehen.

Du meinst, daß das System günstig und stromsparend wäre. Ich sehe da eine Horrorvorstellung. Ein Tag ausfall kann für mich im Extremfall teurer sein als der ganze von Dir beschriebene bastel-PC.
AMD CPUs sind bestimmt nicht schlecht - warum hätte ich sonst vom 386er bis zum Opteron nur AMD gekauft? Zur Zeit hat AMD aber ein massives Problem mit der Leistungsfähigkeit der CPUs. Damit nicht genug: Die Features liegen entweder brach oder sind nicht auf den gleichen Niveau wie bei Intel. Stichwort: Virtualisierung.

Das kann ich nicht schönreden, selbst wenn ich mich in die Lage einer Person versetze, die es nicht braucht. Entweder argumentiert man egoistisch und hochgradig subjektiv: "ICH brauche nichts anderes, das ist toll so wie es ist" oder man macht es objektiv, auf einer Grundlage, mit der jeder etwas anfangen kann. Dann wird aber klar, daß im direkten Vergleich AMDs Produkte zur Zeit nicht so toll darstehen. Es Fehlen Funktionen, an vielen Stellen liegen sie im Vergleich zurück und es fehlt bereits seit Jahren ein Entwicklungsschub, der sie wieder mit an die Spitze bringt.

jokerman 11/02/2010 18:48
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-0+

Das ist ja mal ein klärender Link modena, thx :-).

derGhostrider 11/02/2010 18:49
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-0+

Ist mir schon klar. Beachte aber auch die Speicherbandbreite. Da können wir armen x86-User nur leise weinen... ;)

So ein POWER-Modul, wie im oben genannten und gezeigten Artikel, kann ich nichtmal in mein Rack einsetzen, da mein Rack nur 19" breit ist. Diese Teile sind 24" (oder waren es sogar 27"?) breit. Da ist ist zwar alles proprietär, aber die reinen Daten sprechen für sich. *g*
Ich würd's nehmen - und wäre es nur zum Mails-schreiben. ;)

jokerman 11/02/2010 19:09
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--1+

@derbene
Genau, der Preis sollte oben stehen. Und wie definiert sich der?
Dadurch welche Leistung man für einen bestimmten Geldsumme bekommt. Das beste Preis/Leitungsverhältniss bei Desktoprechnern findet man momentan aber nicht bei AMD, leider. Und selbst wenn die Unterschied größten Teils von der Graphikkarte verschluckt werden, wie sieht es dann in 2 bis 3 Jahren aus, dann wenn der Prozzesor wieder zum schwächsten Glied der Kette geworden ist? Ganz einfach: je schneller die CPU, desto länger kann ich den Rechner verwenden. Und das spart natürlich Geld.

anonymous 11/02/2010 22:11
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-0+

Zitat :Dadurch welche Leistung man für einen bestimmten Geldsumme bekommt. Das beste Preis/Leitungsverhältniss bei Desktoprechnern findet man momentan aber nicht bei AMD, leider.


bitte was??? Willst du die Leute verarschen oder sollte das ein schlechter Witz sein oder hat dir das einfach der Mann bei MediaMarkt oder Saturn erzählt?????
Ein Intel Mainboard kostet etwa 20-30Euro mehr als ein entsprechendes AMD Board. Schau einfach nach. Und einen Preis/Leistungsvergleich der Prozessoren findest du z.b. hier(12/09):
http://www.computerbase.de/artikel [...] n_2009/27/
Ich würde sagen die Graphen sprechen eine eindeutige vernichtende Sprache. Platz 1-6 AMD
Du kannst auch hier schauen und nach Preis/Leistung sortieren:
http://www.chip.de/bestenlisten/Be [...] ex/id/693/
Nun schau auf die vorderen Plätze und schau auf die hinteren. Na? was gemerkt?
Fazit: Intel hat keine Chance gegen AMD was Preis/Leistung angeht und das hat den Grund darin, dass es selbst bei überteuerten Preisen immer noch genug Unterinformierte gibt, die fröhlich weiter Intel kaufen. Warum sollte Intel Preise senken, wenn ihre Kunden doch eh weiter blind jeden Preis zahlen.

FormatC 11/02/2010 22:55
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-1+

Ich glaube, Du hast ihn falsch verstanden. In der Oberklasse findet Du eine bestimmte Leistung eben nur bei Intel. Das relativiert den Preis gewaltig. So günstig sind gute AM3-Bretter auch nicht mehr und auch Intel-Bretter bekommt man mittlerweile günstig. Was nicht heißt, dass ein AMD-System schlecht sein muss. Aber Du bekommst eben nun mal momentan kein HighEnd. Dann kannst Du auch keine Preise mehr vergleichen ;)

http://www.computerbase.de/artikel [...] ancerating

Es gibt nun mal nicht nur Zocker.

derGhostrider 12/02/2010 01:16
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-0+

Stimme FormatC zu. Es gibt einige Anwendungsszenarien, bei denen AMD zur Zeit hinterherhinkt und absolut nichts im Angebot hat. Da hilft das tollste P/L-Verhältnis der vorhandenen Produkte leider nicht, wenn sie nicht zur benötigten Anforderung passen.

"Billig aber unpassend" ist teurer(!) als "teuer aber passend".
... und wenn es nur daran liegt, daß man schließlich nochmal neu kaufen darf.

wallkecks 12/02/2010 01:42
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-0+

Also für spieler ist mal komplett latte ob er sich nen amd oder intel reinkloppt, die mehr fps sind einfach zu teuer(dann lieber sli/cf).
Und wenns um Image Processing/Video Transcoding/etc dann nehm auch lieber ein xeon. Und dann seh ich schon eher so das die i7 einfach zu teuer sind, die mehrleistung im mainstream betrieb(spiele/surfen/bissl bild- u. video bearbeitung/, was anderes ist für mich im privaten bereich etwas fraglich) ist jetzt nicht gerade so viel schneller. Zeigt mir mal jemand der am pc wartet und genau abwartet bis sein video fertig decoded ist? Und selbst dann ist es egal ob das 2-3 min länger dauert. Wenn natürlich einem das geld egal ist kauf ich mir natürlich die vergoldene i7 version deswegen fahr ich auch porsche. aber weinen das alles teuerer wird, ja nee ist klar. Die diskussion intel/amd ist in meinen augen auch etwas lächerlich, wär mir neu das die jemand was schenken weil man eine cpu von dennen kauft weder noch weil man werbung in diversen foren macht......ein paar aufkleber gibts vllt XD

anonymous 12/02/2010 01:43
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-0+

Naja dann zählt mir mal die Leute auf, für die solche Anwendungsszenarien Bedeutung haben. AMD bietet eben genug für ich sag mal 99% der Nutzer.

Ihr stimmt mir also zu, dass für alle unterhalb des Oberen Mainstream (Prozessor

anonymous 12/02/2010 01:47
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-0+

aaaah was nu passiert, sch... da. Etz hat er meinen halben Post gekillt. :D
Immerhin mal was neues neben dem Doppelpostproblem :D

Ihr stimmt mir also zu, dass für alle unterhalb des Oberen Mainstream (Prozessor


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