AMD Llano: Immer noch schlechte Ausbeute

Laut Fudzillas "gut informierten" Quellen aus der Industrie soll die Ausbeute von AMDs A-Serie-Prozessoren – also den ersten funktionierenden Fusion-APUs - irgendwo zwischen 50 und 60 Prozent liegen.

Das ist natürlich problematisch für AMD, da ein Unternehmen mit besserer Ausbeute natürlich mehr Geld macht. Dazu kommt noch, dass der Chip ziemlich groß ist und man nicht so viele von auf einem 32-nm-wafer unterbringen kann.

Zum Vergleich: Bei einer Ausbeute von 80 bis 90 Prozent an funktionierenden Chips spricht man in der Industrie normalerweise von guten, bei Werten über 90 Prozent von sehr guten Werten.

Hauptgrund für die schlechte Ausbeute soll vor allem die an den CPU-Kern angeflanschte GPU sein. Bei der für 2012 erwarteten zweiten Fusion-Generation (Codename: "Trinity") soll die Ausbeute besser werden. Beim kommenden Bulldozer soll die Ausbeute bereits jetzt deutlich besser sein.

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1 Kommentar
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  • dfx
    Sry, aber ich verstehe das nicht. Warum produziert man etwas mit so einer geringen Ausbeute überhaupt? Das könnte man jetzt fragen.
    Aber liegen die Ursachen nicht auch am Produktionsstandort, dem Material oder Design? Es könnte auch sein, dass die dort ziemlich unter Druck standen und zu früh in Serie gegangen sind.
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