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Energieverluste: Wenn Cool`n`Quiet nicht funktioniert

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Es kommt vor, dass es nicht möglich ist, den Prozessor dazu zu bewegen, den Cool’n’Quiet-Modus im Leerlauf zu aktivieren. Entweder gibt es einen Fehler im Bios, das Betriebssystem arbeitet nicht korrekt, oder die Platine stürzt beim Versuch einfach ab. In einigen Fällen ist der Grund unbekannt und man muss zwangsläufig damit leben. Es kommt auch vor, dass Programme durch das dynamische Schalten der CPU in ihrer Arbeit gestört werden und der Anwender deshalb den Energiesparmodus abschaltet muss.

Die geringsten Energieverluste mit bis zu 3.2 Watt müssen die BE-Prozessoren einstecken, da sie im Normal-Takt schon eine geringe Stromaufnahme im haben. Die Sempron 64-Prozessoren müssen mit Energieverlusten von 5,1 Watt bis 6,6 Watt zurechtkommen. Bei den Energy Efficient-Prozessoren liegen die Verluste ohne Cool’n’Quiet bei 5,2 Watt bis 10,7 Watt.

Bei den klassischen Athlon 64-Modellen sieht es am schlimmsten aus: Die erhöhte Energieaufnahme ohne Cool’n’Quiet zwischen 11,4 Watt und 21,8 Watt.

Der Phenom liegt mit zirka 8 Watt gut im Rennen, jedoch beruhen diese relativ geringen Verluste auf den zu hohen Leerlauf-Verbrauch, der mit 20 Watt doppelt so hoch gegenüber allen anderen CPU-Modellen ist.

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anonymous 26/03/2008 08:07
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Mmmh schade das der 6000+EE nicht dabei ist

MrLighz 26/03/2008 08:42
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mir fehlt der BE 2400,
dieser soll mit Stepping G2 laufen im Gegensatz zum BE 2300 oder BE 3250 mit G1.
Aber ansonsten eine schöne Übersicht

apocalypsecow 26/03/2008 09:01
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Erstmal Danke für diese Übersicht. Finde ich nicht schlecht.
Ich wurde sogar auf den X2 4850e aufmerksam, diese Prozessoren sind komplett an mir vorbei gerauscht.

Ich hatte mit gestern bei Alternate-B2B eine mATX-System zusammengestellt, so quasi als Nebenbeisystem. Mit einem Athlon, einem 780G Board und ASUS-Komponenten, 2GB RAM, 200er Platte und bin auf magere 320 Euro brutto gekommen (mit Tastatur und Maus, ohne TFT).
Zusammen mit dem 4850e wäre System ja fast schon perfekt. Ein idealer Begleiter für Kodierungsjobs, TV-Aufnahmen, Browsing usw. usw.

hoFFy 26/03/2008 09:18
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Wie kann es eigentlich sein, dass manche CPUs mit DEaktiviertem CnQ weniger verbrauchen als mit AKtiviertem?
Besonderes Beispiel der BE2300:
mit aktiviertem Cool 'n Quiet kommt er auf 9,88 Watt idle und mit deaktiviertem nur noch auf 2,8 Watt?! Wie passt das denn?

Montellese 26/03/2008 09:37
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@hoFFy: Du hast die Grafik falsch gelesen. Diese 2.8 Watt sind die Leistung, die mehr verbraucht wird, wenn CnQ ausgeschaltet ist. Du musst also zu den 9.88 Watt noch die 2.8 Watt dazurechnen. Zumindest habe ich das so verstanden und macht doch irgendwie auch Sinn oder?

Finde es auch schade, dass der BE-2400 nicht dabei ist, da ich mir den letzte Woche zugetan habe.

Bert 26/03/2008 09:38
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@hoFFy

Es geht um die verlorene Energie, wenn Cool 'n Quiet nicht Funktioniert. Alles korrekt.

vfrreiter 26/03/2008 09:44
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Die neueren Semprons in 65nm (Sparta) fehlen leider auch. Ich denke, die dürften auch recht gut dastehen, zumindest der in meiner Surfkiste verbaute LE-1150 erwärmt selbst bei Vollast den Kühlkörper nicht nennenswert, bei 800MHz und 0,9V garnich.

Aber vielleicht wirds ja nochmal eine Neuauflage dieses Tests geben, bei dem die hier noch fehlenden Modelle nachgestestet werden. Wär praktisch, mir fehlt das Messequipment, um das mal selber auszumessen.

snooze 26/03/2008 11:03
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Diesmal wieder ein etwas besserer Artikel. :)

Schade, dass der Phenom im Leerlauf so verschwenderisch ist... es könnten doch in dieser Situation 3 Kerne komplett abgeschalten werden!

Hennimo 26/03/2008 13:11
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das der phenom doppelt so viel verbraucht ist irgendwie auch logisch da er doppelt so viel kerne hat, noch dazu ein natives design. dem gegenüber steht aber der verbraucht der x2 gegen die a64, die verbrauchen auch nicht das doppelte. also ist das irgendwie komisch...

Bert 26/03/2008 14:59
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@Heinnimo

Bei Intel benötigt der Quad-Core nicht mehr Energie im Idle als der Dual-Core.

hades85 26/03/2008 15:40
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Kann mir einer mal erklären warum hersteller immer fettere Netzteile herausbringen , wenn man nur maximal 200watt braucht. Mal abgesehen von SLI oder anderem schnickschnack, oder habe ich da etwas komplett falsch verstanden?

hrahn 26/03/2008 18:26
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nein, das siehst Du vollkommen korrekt. Aber ein Netzteil, welches 250W liefert, leistet die nicht nur auf der 12V-Schiene sondern teilt ne bestimmte Menge davon auch auf die 3.3V und 5V auf. Letztere war besonders früher stärker in Benutzung, ist heutzutage beinahe vernachlässigbar. Was im Umkehrschluß aber auch heisst, das ein altes 400W-Netzteil u.U. zu wenig Leistung für ein System bringt, bei dem ein modernes 300W-Netzteil langt. Zudem kommt da ja noch die Verlustleistung rein, bei einem Wirkungsgrad von 70% (bei den alten Dingern nicht unüblich) bleiben Dir von den 300W ja nur 210 effektiv zum Arbeiten.

Ich gebe Dir aber Recht das 1000W-Netzteile ausser in Servern nix zu suchen haben, der Leistungsgewinn den man durch Triple- und Quad SLI/Crossfire erzielt steht in keinem Verhältnis zum Aufwand.

anonymous 26/03/2008 22:55
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Ich hätte gerne den LE-1640 im Test gesehen. Damit möchte ich meinen neuen Rechner ausstatten.
Messergebnisse für den BE-2400 hätten mich auch interessiert.

Bohne 27/03/2008 10:20
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Hätte auch mal gerne gewusst, wie der BE2400 mit G2 Stepping in der Liste steht. Ich vermute ja mal, etwa wie der 4050e. Aber so bleibt es leider eine Vermutung.

Ansonsten schöne Liste.

fips_de 27/03/2008 12:17
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Mir fehlt ein Digramm mit dem Bezug Leistung zu Verbrauch. So das man die Effizienz besser einschätzen kann. Denn wenn man z.B. statt zwei CPUs besser eine neben kann die nur 50% mehr Energie benötigt als eine bisherige CPU spart man auch deutlich Strom. Dies wäre dann entscheidend bei 24h Laufzeit/24h Last. Bzw. Wenn die Lastzeit dadurch abfallen würde, da die Arbeit unter Volllast deutlich schneller erledigt würde.

blue-screen 27/03/2008 12:42
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ich finde, wie einige mitleser auch, das die einstufung zu kurz gedacht ist, effektivität heißt ja schließlich leistung/einsatz also hier am ende rechenleistung/euro, und ein sempron braucht sicher länger für eine standardaufgabe als ein phenom. ich denke mal der nutzer mit dem phenom kann nach 4 stunden arbeit nach hause gehen während der am sempron noch überstunden machen muß. das war jetzt polemisch aber es geht ja um die richtung.
und wir hatten ja nüscht!

Gelbsucht 27/03/2008 12:47
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Super Vergleich. Ich habe selbst einen Athlon 5600+ auf einem Gigabyte GA-MA69G-S3H und wollte anmerken, das er ohne C&Q auf nur 1,360 Volt läuft und nicht wie hier angegeben auf 1,408. Somit behaupte ich sogar, das er die versprochenen 89W TDP korrekt einhält.

Bert 27/03/2008 15:06
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@Gelbsucht

Die Core-Spannung ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Dann hast du eine gute CPU erwischt. ;-)

kscr13 27/03/2008 16:49
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Mir bleibt nur anzumerken, dass man mit der manuellen Konfiguration (CrystalCPUID) der VCore den Verbrauch nochmals gegenüber normalen C&Q senken kann. C&Q setzt nur auf einen Wert herunter, den alle AMD-CPUs erreichen können/müssen. Manuell eingestellt kann man nochmals sehr viel rausholen. Gerade beim "BE" wie auch beim alten "EE SSF". Die Gefahr, den Prozessor zu zerstören ist nahe Null, da nach einem Freeze wieder ein höherer Wert getestet werden kann.
Wünschenswert wäre auch ein Vergleich zwischen Betriebssystemen, da Linux (speziell Suse) dazu neigt, Fehler zu verursachen beim runtertakten. Hier empfiehlt es sich meistens, das C&Q auszuschalten, was dann auch zu einem Mehrverbrauch führt gegenüber Windows.

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