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AMD im vergangenen Quartal in der Verlustzone

von - quelle: Tom's Hardware DE

Aus Sicht des Prozessorherstellers ist das Jahr 2011 eigentlich ein erfolgreiches gewesen, doch die Beteiligung an den Globalfoundries machte die Gewinne des letzten Quartals zu nichte

Eigentlich war das Geschäftsjahr 2011 für AMD ein erfolgreiches. Mit den mobilen APU-Prozessoren, von denen mehr als 30 Millionen Stück ausgeliefert wurden, und den Radeon-HD-GPUs konnte man nicht nur technisch überzeugen, sondern auch gute Umsätze erzielen. Insgesamt nahm der Konzern im letzten Jahr 6,57 Milliarden Dollar ein, wovon 491 Millionen Dollar als Gewinn verbucht werden konnten.

Weniger erfreulich entwickelte sich jedoch das letzte Quartal. Zwar blieben die Umsätze im Vergleich zum vorhergehenden Quartal auf gleichem im Niveau und konnten hinsichtlich des Vorjahreszeitraum sogar noch gesteigert werden, dennoch rutschte der Konzern mit 177 Millionen Dollar ins Minus. Als Grund gibt AMD seine ehemalige Prozessoren-Fertigung an, die unter dem Namen Globalfoundries als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert wurde, an dem AMD jedoch noch 8,8% der Anteile hält.

Die Globalfoundries sorgten 2011 für negative Schlagzeilen, weil es immer wieder zu Problemen bei der Umstellung von Produktionsverfahren gekommen war. So musste AMD die Nachfolger-Plattform der Brazos-APU, die in Netbooks und Einsteiger-Notebooks zum Einsatz kommt, aufgrund von Schwierigkeiten bei der Produktion der Chips in einer Strukturbreite von 32 nm gänzlich streichen.

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