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Aus einer Radeon 6950 eine 6970 machen

Von - Quelle: Computerbase | B 32 kommentare

Ein anderes BIOS und eine Übertaktung machen aus den beiden Schwestern Zwillinge

Sie unterscheiden sich schon beim Namen kaum von einander. Nur der Zusatz "XT" hinter dem "Cayman" verdeutlicht, dass man es mit der schnelleren Radeon HD 6970 zu tun hat, während die Radeon HD 6950 unter der Bezeichnung "Cayman Pro" firmiert. Auch technisch ist die Ähnlichkeit der beiden Grafikkarten hoch; der Leistungsunterschied ist lediglich ein künstlicher, indem AMD von Haus aus einige Teile der GPU deaktiviert.

Diese Beschränkung kann jedoch rückgängig gemacht werden. Um die Leistung der Cayman Pro auf das Niveau einer XT zu heben, reicht es die deaktivierten Rechenheiten der Radeon HD 6950 durch das Aufspielen des 6970er-BIOS wiederzubeleben. Damit wird die Anzahl der Streamprozessoren von 1408 auf 1536 angehoben. Um endgültig das Niveau der schnelleren Grafikkarte zu erreichen, muss die modifizierte Karte anschließend noch übertaktet werden.

Auch wenn es sich bei den modifizierten Radeon HD 6950 Karten um Pressesamples handelte, liegt die Vermutung nahe, dass sich diese nicht von jenen Karten unterscheiden, die im Handel angeboten werden. Bei einer Ersparnis von 70 € gegenüber dem Topmodel erscheint ein Umbauversuch sicher lohnenswert. Zumal das Risiko im Falle eines Fehlschlags begrenzt ist. Die 6900-Serie verfügt über ein Dual-BIOS, sodass im Notfall auf die Ausgangskonfiguration zurückgegriffen werden kann.

32 Kommentare anzeigen.
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  • Cookie2734 , 28. Dezember 2010 22:33
    Fast der selbe Verkaufstrick wie bei den prozzis....huch nochn Kern....und jez eben mehr Streamp..
  • NukeBit , 28. Dezember 2010 23:58
    Vermuten ist aber nicht wissen. Das klappte auch nicht mit jedem Prozzi.
    Aber wie heißt es so schön : Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.
  • areanos , 29. Dezember 2010 02:38
    ich erinnere mich gerne an das "freischalten" der ersten athlons, als man noch mit bleistift die kontakte überbrücken musste....super
  • tom tom , 29. Dezember 2010 02:45
    Die "künstlichen" Beschränkungen ziehen sich darauf, dass die Hersteller die Produktionsausbeute erhöhen wollen.
    Wenn z.B. bei der Grafikkarte nicht alle Recheneinheiten richtig funktionieren, so werden halt einpaar deaktivert oder bei voller geschwindigkeit Probleme auftretten wird die karte halt heruntergetaktet und als günstigeren Model verkauft und aus "Schrott*" Geld gemacht.

    Natürlich kauft nicht jeder nur das Topmodell, es ist sogar ehr die Außnahme, so dass die Nachfrage an "defekten" Komponenten höher ist als wirklich Schrott* produziert wird.
    Bevor nun ein Kunde zu einen Konkurenten geht verkaufen die Hersteller nun heile Hardware zu einen geringen Preis, Daher werden hier künstlich Beschränkungen eingebaut. z.B. Recheneinheiten deaktiviert oder heruntergetaktet.

    Wer nun ein Stück Hardware mit deaktiverten Recheneinheiten erwirbt KANN Glück haben und die anderen reaktiveren; aber mann kann auch Pech haben und die deaktiverte Recheneinheit war wirklich defekt

    Wer eben eine Radeon 6970 haben will soll auch eine kaufen, denn nur dann erhält er auch garantiert die Leistung die er haben will.
    Ich vertrette die Auffassung, das ich mir genau das kaufe was ich wirklich will und wenn ich Glück habe kann ich unter Umständen die deaktiveren Einheiten reaktiven und als "zusätzliche dreingabe" verwenden.


    *Schrott: Schrott bezieht sich in diesen Fall darauf, das die produzierte Hardware nicht mit Voller Rechnengeschwindigkeit und/oder allen Rechneneinheiten korrekt arbeitet. Es bedeutet nicht, das diese Hardware überhaupt nicht funktioniert.
  • Jack67 , 29. Dezember 2010 03:35
    Zitat :
    ich erinnere mich gerne an das "freischalten" der ersten athlons, als man noch mit bleistift die kontakte überbrücken musste....super



    war da nicht ma was mit nvidia 6600 oder 6800 gs pixel pipelines

  • mf-tribun , 29. Dezember 2010 11:04
    @ tom tom
    die sache könnte natürlich auch ganz anders liegen als du vermutest.
    es könnte auch sein das einfach nur eine serie produziert wird weils billiger ist als 2 serien zu produzieren und nur im nachhinein ein anteil der serie in eine andere zu verwandeln. da kann man nur spekulieren, wissen wirds man wohl nie denn amd wirds wohl kaum jemand auf die nase binden
  • ladykiller , 29. Dezember 2010 11:36
    Zitat :
    ich erinnere mich gerne an das "freischalten" der ersten athlons, als man noch mit bleistift die kontakte überbrücken musste....super


    falsch das waren NICHT die ersten Athlon das war SLOT A athlon 600 und da wurde es mit einem Goldfinger Modul gemacht.

    Heisst Schnittstelle freilegen Goldfinger Modul drauf und per JUMPER das Ding über takten.

    Ihr seid ihr alle zu Jung um sowas zu kennen^^

    Zitat :
    war da nicht ma was mit nvidia 6600 oder 6800 gs pixel pipelines

    da genau da war es auch, oder auch bei der x800pro zu XT freischalten per Bios mod. Habe so eine noch liegen^^

    Bester Mod ever, war aber damals die Kyro II, per Wiederstand übertakten(musste man SELBST einlöten)

    Es gabe so viele schöne mods damals, ach man bin ich alt geworden :pt1cable:  :pt1cable: 
  • borizb , 29. Dezember 2010 12:03
    Ich hab damals die 9800se freigeschaltet bzw die 9500pro auf jeweils 8 Pipelines. Damals war das mal echt Rakete :D 
  • Ud_Lacio , 29. Dezember 2010 12:17
    Wenn auch der selbe Lüfter verbaut ist wie bei der großen und der einzige Unterschied das Bios ist....dann wäre man ja schon fast dumm die 70€ mehr zu zahlen. Es bliebe einem nur der Garantieanspruch.

    Ich denke die Leute von AMD wissen genau, was sie da tun. In den ersten Chargen sind die 6950er nur per Bios beschnitten um die Nachfrage zu bedienen. Da die Karten noch sehr neu sind und die Gewinnspanne noch hoch genug ist, sollte es kein Problem sein die 6970 als 6950 zu verkaufen. Etwas später sinken die Preise und auch Nachfrage. Dann werden die Karten mechanisch bearbeitet.
    Alle reden im Moment von der kostenlosen Mehrleistung. Gute Arbeit der Marketingabteilung ^^ Werbung für Umme
  • Anonymous , 29. Dezember 2010 12:54
    Zitat :
    Wenn z.B. bei der Grafikkarte nicht alle Recheneinheiten richtig funktionieren, so werden halt einpaar deaktivert oder bei voller geschwindigkeit Probleme auftretten wird die karte halt heruntergetaktet und als günstigeren Model verkauft

    letzterer satz gilt vielleicht für karten ala Nvidia 460SE, aber wo sind die ati pendants?
    Zitat :
    Vermuten ist aber nicht wissen. Das klappte auch nicht mit jedem Prozzi.


    Also bei AMD hat sich das bisher immer so verhalten, dass die Chancen was freizuschalten schon am anfang sehr hoch waren, auch wenn die yield bei der produktion noch niedrig war. nach einer zeit lief dann aber alles so sauber, dass man bei quasi jedem beschnittenen prozessor was freischalten konnte. irgendne seite hatte da mal nen test und ist auf über 90% bei den prozessoren gekommen. ob es überhaupt teildefekte sind, kann doch niemand von euch sagen. es ist einfach so, dass es bei nur minimalen unterschieden im chip günstiger ist, einfach doppelt so viele vom gleichen chip rauszuhauen und den dann zu beschneiden. da spart man sich f&e und die stückzahlen sind auch noch weit höher, was die kosten pro chip senkt und die yield steigert, auch wenn da dann ein minimaler die-anteil für die shader verschwendet wird.

    wenn man bedenkt, dass die stückzahlen der 6950 weit größer sein werden als die der 6970 und man weiß, welche yield bei einem alten gut bekannten prozess ala 40nm erreicht wird, dann wird einem klar, dass fast alle 6950 wohl eher keine teildefekte haben werden.
  • a97584 , 29. Dezember 2010 14:47
    mf-tribun@ tom tomdie sache könnte natürlich auch ganz anders liegen als du vermutest.es könnte auch sein das einfach nur eine serie produziert wird weils billiger ist als 2 serien zu produzieren und nur im nachhinein ein anteil der serie in eine andere zu verwandeln. da kann man nur spekulieren, wissen wirds man wohl nie denn amd wirds wohl kaum jemand auf die nase binden


    meinst du TSMC schafft 100% yield? die leicht defekten chips als leistungsschwächere zu verkaufen ist seit jahren gang und gäbe... es geht wie schon gesagt um die maximierung der ausbeute. allein schon das design der chips muss präzise darauf abgestimmt sein, einzelne defekte einheiten zu ersetzen (ersatzeinheiten, die bei 100% funktionalität brachliegen) oder abzuschalten.
    dass dann auch 100% funktionierende karten heruntergesetzt werden, liegt an der nachfrage der kunden aber ursprünglich ausschlaggebend ist die ausbeute.
  • intergalactic , 29. Dezember 2010 15:36
    ladykillerfalsch das waren NICHT die ersten Athlon das war SLOT A athlon 600 und da wurde es mit einem Goldfinger Modul gemacht.Heisst Schnittstelle freilegen Goldfinger Modul drauf und per JUMPER das Ding über takten.


    Bei den Slot A Athlon war es zum Teil sogar so dass wenn man das Gehäuse geknackt und auf das DIE geschaut hat, ein schnellerer Prozessor verbaut war.
    Sprich man hat nen Athlon 650 gekauft und auf dem DIE stand Athlon 900.

    Die CPUs wurden zum Teil also runter gelabelt weil die Ausbeute zu gut war. So konnte man mit Hilfe des Goldfingers ganz ohne Magenschmerzen übertakten.
  • Anonymous , 29. Dezember 2010 16:27
    Zitat :
    meinst du TSMC schafft 100% yield? die leicht defekten chips als leistungsschwächere zu verkaufen ist seit jahren gang und gäbe... es geht wie schon gesagt um die maximierung der ausbeute. allein schon das design der chips muss präzise darauf abgestimmt sein, einzelne defekte einheiten zu ersetzen (ersatzeinheiten, die bei 100% funktionalität brachliegen) oder abzuschalten.
    dass dann auch 100% funktionierende karten heruntergesetzt werden, liegt an der nachfrage der kunden aber ursprünglich ausschlaggebend ist die ausbeute.


    nein, ursprünglich ausschlaggebend ist sicherlich die nachfrage, der sweet spot. die bissl höhere ausbeute ist ein bonus. 40nm ist langsam erwachsen, die yields dürften mittlererweile im schnitt bei 75% liegen.
    wenn das zutrifft, dann wären 3 von 4 chips ne 6970, 1er eventuell (falls glücklicherweise nur shader betroffen sind) eine 6950. sagen wir das ist bei jedem zweiten der fall, dann haben wir 6 6970 auf 1 6950. im verkauf siehts dann aber genau andersrum aus, kaum einer greift zur 6970, die meisten zur 6950. also muss man jede menge 6970 zu 6950 beschneiden. das ist der grund, warum die wahrscheinlichkeit shader freischalten zu können, sehr hoch sein dürfte.
    dass es die 6950 nur deshalb gibt, weil man defekte chips verwerten will, ist einfach nur unfug. man hat da eine marktlücke geschlossen, die nah am sweet spot liegt und das ohne einen extra chip entwickeln zu müssen.
  • FormatC , 29. Dezember 2010 18:17
    Nur mal so am Rande:

    Mein Engineering Sample der 6950 ließ sich problemlos umflashen, allerdings ist der etwas langsamere Speicher voll am Limit. Unter Volllast hatte ich dann schon mal den einen oder anderen Artefakt. Hilft nur Speichertakt runter. Wir haben das bereits vor dem Launch getestet, aber ich für meinen Teil bin nicht so sensationsgeil wie ein paar Kollegen, die gleich eine Titelstory draus pressen müssen.

    Ich sehe die Freischalterei nämlich etwas kritischer. Von 4 weiteren gekauften und mir zum "höherflashen" vorgelegten Karten ließ sich eine einzige problemlos umflashen. Zwei weitere produzierten nach einer Weile Fehler, es darf davon ausgegangen werden, dass der Dauerbetrieb nicht wirklich standfest von statten geht. Die Vierte versagte gleich den Dienst. Wir haben den Test jetzt erst noch mal gemacht, ich vermute die "älteren" Karten einschließlich der Samples waren anfänglich wirklich alles 6970er. Jetzt wirds jedoch zum Glücksspiel, eine Garantie gibts nicht. Und für sowas übernehme ich z.B. als Autor dann keine Verantwortung. Mir reicht noch der Massenmord an den ganzen Pentium D805.
  • a97584 , 29. Dezember 2010 18:29
    high-end finde ich preislich nicht attraktiv. wie siehts denn bei der 6850 und 6870 aus - gilt das geschriebene auch für die beiden? der speichertakt der 6870 ist ja nur minimal höher als bei der 6850.
  • Anonymous , 29. Dezember 2010 19:27
    Ist gute Werbung für AMD, die gewinnspanne wird nicht so entscheidend hoch sein und jede verkauft Graka bringt Kohle ob nun 10 oder 15€, pro Karte, in den ersten Wochen verdient werden Hauptsache verdienen. Meine 5870 war jedenfalls die erste und letzte AMD Karte lief super aber alles war etwas matschig und diesig, ansonsten schöne Karte gewesen.
  • 1Hz , 30. Dezember 2010 02:14
    Eine Kaufentscheidung jedenfalls sollte darauf nicht aufbauen - ist eher ein Glückslos. Wenn das hilft, mehr Leistung aus der Karte zu kitzeln, gut und schön - wenn nicht, dann nicht, solange man davon keine Kaufentscheidung abhängig gemacht hat ...
  • JTRch , 31. Dezember 2010 14:19
    Erinnert mich an meine erste ATI die 9500pro die ich mit denselben Trick damals zu einer 9700 gemacht habe.
  • Brauseklaus , 31. Dezember 2010 17:44
    Format C scheint wohl extremes Pech mit seinen 6950 gehabt zu haben. Wenn man den Foren im www glauben schenkt, scheint der Mod bei nur sehr sehr wenigen nicht zufriedenstellend zu Funktionieren. Aber Langzeiterfahrungen fehlen natürlich noch...

    @Wahts App...: Brille putzen? Bei den Radeons ist das Gegenteil der Fall, die Texturen und damit das Bild sind etwas schärfer. Nachteil ist aber die höhere Flimmerneigung.
  • Anonymous , 1. Januar 2011 19:00
    @ bauseklausi, Kontaktlinsen sind neu und sitzen richtig daran kann's nicht liegen, das Bild der 5870 wirkt nicht überall aber größtenteils schlechter als das einer 580, naja schärfer weis nicht wo die Infos her hast aber vielleicht hast du auch noch nie andere Gaka als eine Radeon sehen dürfen.
    @ Topic auch wenn es nur bei wenigen funktioniern mag war AMD wieder in aller Munde und sicher haben auch einige eine 6950 gekauft statt nv oder was auch immer
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