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Gaming: AMD greift Cloud-Gaming mit Radeon Sky an

Von , Kevin Parrish - Quelle: AMD | B 8 kommentare

Aufgepasst Nvidia: AMD steigt ins Geschäft mit dem Cloud-Gaming ein.

Auf der GDC 2013 enthüllte AMD mit Radeon Sky Graphics eine neue Komponente seiner 'Unified Gaming'-Strategie, die Spielkonsolen, Cloud-Plattformen, Tablets und PCs einschließt. Es ist eine völlig neue Cloud-Gaming-Plattform, die auf AMDs Graphics Core Next-Architektur basiert und von AMDs RapidFire-Technik angetrieben wird, die hoch effizientes und reaktionsfreudiges Game-Streaming erlauben soll.

AMDs Radeon Sky wird in drei Modellvarianten – eine Single-Slot- und zwei Dual-Slot-Modelle, alle drei in voller Bauhöhe und -länge – angeboten. Alle drei Karten unterstützen RapidFire, PowerTune und DirectX 11.1 (und zwar laut AMD vollständig) und werden über eine PCIe-3.0-x16-Schnittstelle ins System eingebunden.

Von den Spezifikationen her hat die AMD Radeon Sky 900 einen Kerntakt von 825 MHz, sechs GByte GDDR5-Speicher (drei GByte pro GPU), ein 384-Bit-Speicherinterface, 480 GByte/s Speicherbandbreite und eine TDP von 300 Watt. Diese Karte unterstützt nicht AMDs ZeroCore Power-Technik.

Die nächstkleinere Karte ist die Radeon Sky 700. Sie hat einen Kerntakt von 900 MHz und ebenfalls sechs GByte GDDR5-Speicher. Auch sie hat ein 384 Bit breites Speicherinterface, aber die Bandbreite ist mit 264 GByte/s deutlich geringer. Im Gegenzug ist auch die TDP niedriger, die bei 225 Watt liegt.

Die letzte und kleinste Karte ist die Radeon Sky 500, die einzige Single-Slot-Karte der Familie. Sie hat einen Kerntakt von 950 MHz und nur vier GByte GDDR5-Speicher. Dazu kommt ein 256 Bit breites Speicherinterface mit einer Bandbreite von 154 GByte/s sowie eine TDP von nur 150 Watt.

AMDs Radeon-Sky-Lösungen scheinen die direke Antwort auf Nvidias Cloud-basierte Streaming-Technik GRID zu sein. Sie soll laut Nvidia ideal für Gaming-as-a-Service-Modelle (GaaS) auf On-Demand-Basis geeignet sein und selbst gegenüber traditionellen Konsolen-Gamign Vorteile bieten, da Titel auf multiple Formfaktoren und nicht nur eine festgelegte Hardwareplattform gestreamt werden können.

Mehr Informationen zu AMDs Cloud-Gaming-Lösung Radeon Sky gibt es hier. Die aktuellen Partner sind Otoy, G-cluster Global und CiiNow.

Kommentarbereich
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  • lukisbg , 2. April 2013 23:38
    für was braucht man(n) eine so dicke grafikkarte, wenn man in der cloud spielen will?
  • Techniker Freak , 3. April 2013 09:18
    Für den Server, irgendwo müssen die ganzen Daten ja berechnet werden.
  • texas , 3. April 2013 16:07
    Endlich mal eine Inovation in die richtige Richtung im GraKa Markt!
  • Elkinator , 3. April 2013 18:36
    braucht eh niemand, das werden die hersteller eh bald merken wenn niemand die karten kauft.
  • texas , 3. April 2013 18:38
    Noch ist es dafür vielleicht etwas früh für solche Karten. Aber sowas gehört die Zukunft. Die Leute wollen schließlich immere kleinere und flachere Tablets, etc. mit ordentlich Rechenpower. Das ist dafür absolut ideal.
  • Elkinator , 3. April 2013 19:17
    solange die meisten keinen ausreichenden internetanschluß haben bringt das aber nichts.

    darüber kann man vielleicht in 5 jahren sprechen, aber nicht vorher.
  • Techniker Freak , 25. April 2013 08:52
    Das gilt nicht für jedes Land, z.B. der japanische Markt ist bereits jetzt dafür geeignet. Bandbreite haben die mehr als genug.
  • Tuan , 12. Juni 2013 21:54
    Die Grafikkarte wird im Server verbaut nicht ! im eigenen Rechner, deswegen so eine hohe Leistung. damit mehrere Spieler gleichzeitig Spielen können. z.B. Nvidias Grid K340 mit der 4-24 Spieler "bestreamt" werden können mit einem Spiel.