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Entlassungswelle bei AMD

von - quelle: Tom's Hardware DE

AMD gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sich das Unternehmen von jedem zehnten seiner Mitarbeiter trennen wird. Mitarbeiter aller 47 Standorte sind von den Entlassungen betroffen.

Vor wenigen Tagen hat AMD seine Quartalszahlen bekannt gegeben. Als Folge des guten Ergebnisses und einer von Analysten auch für das vierte Quartal prognostizierten Umsatzsteigerung, legte die Aktie an der Frankfurter Börse um beachtliche 10 Prozent zu. Die positiven Zahlen stehen im krassen Gegensatz zu den jüngsten Meldungen. Das Unternehmen kündigte nämlich jetzt an, dass es sich von einer großen Anzahl seiner Beschäftigten trennen werde.

Schon vor drei Jahren strich das Unternehmen tausende Arbeitsplätze. Damals betrug die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter noch 15.000. Momentan beschäftigt der amerikanische Chip-Hersteller noch rund 12.000 Menschen. Die Entlassungen, die jetzt angekündigt worden sind, betreffen alle 47 Standorte weltweit. Aus der Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass sich der Konzern nun von ungefähr jedem zehnten Mitarbeiter trennen wird. Gegenüber Marketwatch gab ein Unternehmenssprecher in einem Statement an, dass konkret mit 1400 gestrichenen Arbeitsplätzen zu rechnen sei. Begründet hat Rory Read als neuer CEO des Konzerns diese Entscheidung damit, dass AMD zukünftig effektiver agieren muss. Durch die sogenannten Restrukturierungspläne sind im Jahr 2012 Einsparungen in einer Höhe von über 200 Millionen US-Dollar möglich. Die so eignesparten Gelder will das Unternehmen neben der Entwicklung von stromsparenderen Chips, den Ausbau der Märkte in den Schwellenländern und in das Cloud Computing investieren.

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Defragg 05/11/2011 02:17
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wäre super wenn das eingesparte GELD nicht nur von der "unteren" Schicht bezahlt werden würde, sondern auch von den etwas höheren angesiedelten Mitgliedern der Gesellschaft...

Milo 05/11/2011 13:41
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So läuft's im Kapitalismus...

Krampflacher 06/11/2011 02:54
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@Milo: Im Kommunismus würden alle noch arbeiten ... an 80286ern!

@Tomshardware: Im deutschen Sprachraum ist eine "Entlassung", alleine aufgrund unserer gesetzlichen Lage, ein sofortiger "Rausschmiss" aufgrund schwerem oder wiederholtem Fehlverhaltens. Das andere nennt man "Kündigung".

He, Leute, seht das locker. Die bekommen sicher wieder Arbeit (obwohl es ja eigentlich ums Gehalt geht), und das Leben wird vielleicht sogar wieder interessanter, wenn mal was neues kommt. Die, die sich immer an die Götze "Job" heften, sind am Unglücklichsten.

Milo 06/11/2011 23:31
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@Krampflacher: dafür ALLE ;) Aber wir müssten immernoch Tetris spielen ;)

kraftmalz 21/11/2011 07:54
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@Krampflacher Du meinst wohl in einem real existierenden Sozialismus einen Kommunismus im Marxschen Sinne gab es noch nicht. Anders gesagt seit der Existenz des Kapitalismus hat sich noch niemand außerhalb des Ganzen befunden auch nicht die Menschen in den Ostblock Staaten und co.

dfx 22/11/2011 06:42
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@Krampflacher: 'Entlassung' - Erlaubnis oder Zwang von etwas auszuscheiden.
Das ist gleichbedeutend mit Kündigung.
Einen Unterschied zwischen Gehalt und Lohn machst du aber anscheinend nicht?

Denke Milo wollte darauf anspielen, dass es ein ganz normaler Vorgang ist, wobei auch damit zu rechnen ist, dass der Aktienkurs steigt. Aus Sicht der Anlage ist es etwas positives, wenn 'die Belegschaft schlanker werden soll'.

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