Server-Chipsätze von AMD

»Wir waren bislang zufrieden mit den Chipsätzen, die unsere Partner bereitgestellt haben. Seit der ATI-Übernahme sind wir aber kein reiner CPU-Anbieter mehr, sondern stellen auch Grafik- und Chipsatzlösungen zur Verfügung. Deshalb wollten wir nach Desktop- und Mobilplattformen nun auch eine All-in-One-Server-Lösung anzubieten«, erläutert Stephan Schwolow von AMD den Marktstart der Chipsätze.

Version SR5650 ist für Systeme gedacht, die nur wenig Energie aufnehmen sollen, der SR 5670 stellt die »Mittelklasse« dar und soll etwa in Blade-Systeme eingesetzt werden. Der SR5690 gilt als »High-Performance-Chip« und ist für Hochleistungs-Server konzipiert. Die Chipsätze unterstützen HyperTransport 3.0 (HT3) sowie PCI-Express 2.0.

Laut AMD bietet die Version SR5690 bei einem TDP-Wert von 18 Watt 42 PCIe-Lanes für bis zu 11 Ports, das 5670-Modell stellt bei 17 Watt TDP 30 PCIe-Lanes für bis zu neun Ports bereit, und der 5650 bietet bei 13 Watt TDP 22 Lanes für acht Ports. Erste Mainboards mit den Chipsätzen werden für November erwartet.

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
1 Kommentar
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • derGhostrider
    Das Blockschaltbild ist ja ganz nett, aber was mir fehlt, das ist eine Verbindung zwischen den beiden SR5690ern. Eben so, wie es Intel bei den dual IOH-36D macht.
    42 Lanes, je nach Zählweise, ergibt zwei 16x und einen 8x, dazu 2 Lanes für z.B. GbE. Umwerfend toll ist das nun nicht unbedingt, da brauchen die großen Workstation-Boards, falls es solche geben sollte, schon fast zwangsweise die dual-Chip Lösung. Dabei stellt sich dann automatisch wieder das alte Problem: Hat man "nur" eine CPU installiert, dann fehlen dem System alle PCIe-Lanes, die am zweiten 5690 angeschlossen wurden.
    Wie schon damals bei einigen Server-Boards für die ersten Opterons: Nur eine CPU = nur ein GbE-Ports (von zweien) und nicht alle Slots nutzbar.
    Schade, schade.
    0