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AMD kämpft mit Umsatzrückgang

Von - Quelle: Tom's Hardware DE

Prozessorherstelller AMD hat weiterhin mit gesunkenen Umsatzzahlen zu kämpfen. Das Unternehmen gab an in der kommenden Woche verlässliche Zahlen in einer Zwischenbilanz zu veröffentlichen.

Prozessorhersteller AMD hat in einer kurzen Pressemitteilung über sinkende Umsatzzahlen informiert. Wie aus der Erklärung hervorgeht, fiel der Umsatz gegenüber dem Vorquartal voraussichtlich um 11 Prozent. Ende des letzten Monats lief das 2. Quartal dieses Geschäftsjahres ab.

Schon im ersten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen recht hohen Verlust. in Höhe von 590 Millionen US-Dollar. Das daraufhin gesteckte Ziel den Umsatz künftig mindestens stabil halten zu wollen konnte leider auch nicht erreicht werden. Als Grund wurden die geringere Nachfrage in China und Europa genannt. Am 19. Juli hat der Konzern angegeben ausführlichere Informationen zu den Umsatzzahlen bekannt zu geben. An der Börse quittierte die Aktie diese Nachricht mit einem Einbruch um ebenfalls 11 Prozent.

Es gibt 10 Kommentare.
Weitere Kommentare
  • 2
    MortiPCM , 10. Juli 2012 13:27
    Vieleicht sollten sie einfach mal weider anfangen, gute CPUs zu bauen.
    Bis auf die APUs wüsste ich nicht, wo man AMD atm empfehlen kann...
  • 1
    Ashraf , 11. Juli 2012 07:22
    Ein großes Problem von AMD ist aber auch, dass sie nicht auf das neueste Fertigungsverfahren zurückgreifen können, das kostet schonmal sehr viel in Richtung Effizienz. Ich denke auch nicht, dass Intel es zulassen wird, dass AMD ganz zusammen bricht, dann bestünde die Gefahr, dass Intel als Monopolist zerschlagen wird. Sinnvoll wäre dann zum Beispiel eine Abspaltung der Fertigungstechnik, damit alle Konkurrenten auch darauf Zugriff haben.
    Ich mache mir also noch keine Sorgen um die Käuferfreundlichkeit des CPU-Markts in Zukunft :) 
  • 1
    klomax , 10. Juli 2012 14:05
    Wird schon wieder. - Der Undergog muss sich erst wieder erholen.

    Denn abgesehen davon, dass tatsächlich Schwächen in der Architektur zu sehen sind, liegt's auch teilweise am merkwürdigen Ressourcen-Management der betreffenden Spiele. - Metro profitiert von vielen Kernen und starker Graka (FX 8150 = sehr gut), SC2 und Skyrim sind teilweise auch nur extrem CPU-lastig auf der Basis antiquierter DualCore-Beschränkungen. - Besonders bei einem Strategie-Spiel darf man ja wohl erwarten, dass 3 und mehr Kerne unterstützt werden (Anno 1404).

    Ob der Bully also gescheitert ist, bemesse ich an einer variablen Brennpunkt-Einstellung, nicht danach, was die Presse gebetsmühlenartig seit der Veröffentlichung gepredigt hat.

    Zum Thema Energie-Verbrauch: Benutzer von High-End-Grakas sollte es besser nicht jucken, ob die CPU 50 Watt mehr verballert. - Das nennt man dann nämlich "doppelzüngig", bzw. "schizophren".