AMD kämpft mit Umsatzrückgang

Prozessorhersteller AMD hat in einer kurzen Pressemitteilung über sinkende Umsatzzahlen informiert. Wie aus der Erklärung hervorgeht, fiel der Umsatz gegenüber dem Vorquartal voraussichtlich um 11 Prozent. Ende des letzten Monats lief das 2. Quartal dieses Geschäftsjahres ab.

Schon im ersten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen recht hohen Verlust. in Höhe von 590 Millionen US-Dollar. Das daraufhin gesteckte Ziel den Umsatz künftig mindestens stabil halten zu wollen konnte leider auch nicht erreicht werden. Als Grund wurden die geringere Nachfrage in China und Europa genannt. Am 19. Juli hat der Konzern angegeben ausführlichere Informationen zu den Umsatzzahlen bekannt zu geben. An der Börse quittierte die Aktie diese Nachricht mit einem Einbruch um ebenfalls 11 Prozent.

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10 Kommentare
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  • Vieleicht sollten sie einfach mal weider anfangen, gute CPUs zu bauen.
    Bis auf die APUs wüsste ich nicht, wo man AMD atm empfehlen kann...
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  • Wird schon wieder. - Der Undergog muss sich erst wieder erholen.

    Denn abgesehen davon, dass tatsächlich Schwächen in der Architektur zu sehen sind, liegt's auch teilweise am merkwürdigen Ressourcen-Management der betreffenden Spiele. - Metro profitiert von vielen Kernen und starker Graka (FX 8150 = sehr gut), SC2 und Skyrim sind teilweise auch nur extrem CPU-lastig auf der Basis antiquierter DualCore-Beschränkungen. - Besonders bei einem Strategie-Spiel darf man ja wohl erwarten, dass 3 und mehr Kerne unterstützt werden (Anno 1404).

    Ob der Bully also gescheitert ist, bemesse ich an einer variablen Brennpunkt-Einstellung, nicht danach, was die Presse gebetsmühlenartig seit der Veröffentlichung gepredigt hat.

    Zum Thema Energie-Verbrauch: Benutzer von High-End-Grakas sollte es besser nicht jucken, ob die CPU 50 Watt mehr verballert. - Das nennt man dann nämlich "doppelzüngig", bzw. "schizophren".
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  • AMD konnte in keinem Nieschensegment punkten, sie haben einfach kein positives Alleinstellungsmerkmal. Die Performance-Krone geht an Intel ebenso wie die Effizienzkrone, trotz des niedrigeren Preises für AMD-Produkte sind sie eben doch nicht so "preiswert" wie die Konkurrenz. Den Einstieg in die Mobilen CPUs hat man auch verpasst, einzig bei GPUs kann man noch schritthalten.

    AMD ist auf dem Weg ein Billighersteller zu werden dessen Produkte nur noch wegen ihres niedrigen Preis gekauft werden. Der 08/15 Laptop für den typischen Officenutzer wird das Segment von AMD sein.

    Hoffentlich hat AMD technolgisch noch etwas in der Pipeline, der Wettbewerb hat in dem Bereich ausnahmsweise mal so funktioniert wie er sollte, die Verbraucher bekamen stetig mehr fürs gleiche Geld. Fiele AMD weg hätte Intel wohl ein Monopolproblem wie einst Microsoft als es Apple in dessen dunkleren Tagen einen Scheck zusteckte um sebst nicht zerschlagen zu werden.
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