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Samsung: Flexible OLED-Displays verspäten sich

Von , Matthieu Lamelot - Quelle: ETNews | B 1 kommentare

Produktionsschwierigkeiten und ein erhöhter Mehrbedarf bei klassischen AMOLED-Displays aufgrund des Galaxy-S3-Erfolgs sind die Gründe für die Verzögerung

Eigentlich wollte Samsung in diesem Jahr mit zwei großen Neuerungen begeistern: Der Hersteller wollte schlanke Fernseher mit OLED-Displays auf den Markt bringen - doch diese verspäten sich. Gleiches gilt für flexible AMOLED-Displays. Offenbar bindet der Erfolg des Galaxy S3 derart viele Produktionskapazitäten, dass diese an anderer Stelle fehlen.

Samsung arbeitet - wie auch LG, der zweite große Elektrokonzern aus Korea - schon seit Jahren an dieser Display-Technologie. Bei der Herstellung muss die bisherige Glasplatte, die als Träger der OLEDs fungiert, gegen ein Polymer-Substrat, also eine biegsame Kunststofffolie, ausgetauscht werden. Für die Herstellung, die sich von bisherigen Displays unterscheidet, hatte Samsung eigentlich eine eigene Produktionsstätte vorgesehen, aus der Ende des Jahres die ersten Exemplare geliefert werden sollten. Der Produktionsprozess lief aufgrund einiger unvorhergesehener Probleme längst nicht so rund wie erhofft.

Darüber hinaus schien Samsung vom Erfolg des Galaxy S3 ein Stück weit selbst überrascht worden zu sein und beschloss kurzer Hand auch die Fertigung für die flexiblen Displays umzuwindmen und dort ebenfalls klassische AMOLED-Panels herzustellen. Die Produktionskapazität hat sich damit von 56000 5,5G-Panels (1300 × 15005 mm) auf 64000 erhöht.

Mit ersten Geräten, die flexible Displays besitzen, sollte nun nicht vor Mitte nächsten Jahres gerechnet werden.

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  • pescA , 24. Oktober 2012 14:47
    1300 × 15005 mm
    Ähm ja, nehm ich als Fernseher für meine Hausfront bitte :) 
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