Eigentlich sollten AMDs Einsteiger-APUs schon längst von einem Nachfolger abgelöst sein, doch weil die Globalfoundries bei der Umstellung der Produktion der Chips auf eine Strukturbreite von 32 nm Probleme hatte und die nötigen Stückzahlen nicht schnell genug liefern konnte, sagte AMD den Prozessor, der für das dritte Quartal geplant war, kurzerhand ab.
Nun lässt der Hersteller erste Details zum Nachfolger von Brazos, Brazos 2.0 und Zacate durchblicken: Die unter dem Namen Kabini geführte APU wird in einer Strukturbreite von 28 nm gefertigt und setzt bereits bei der CPU auf die kommenden Jaguar-Kerne. Ähnlich wie auch der Trinity-Nachfolger Richland soll die APU im einfachsten Fall mit zwei CPU-Kernen arbeiten; in „Highend“-Desktops könnten bis zu vier CPU-Kerne ihr Werk verrichten.
Unklarheit herrscht noch bei der GPU, die bereits der 8000er-Baureihe entstammen soll und dem Gerücht zufolge Direct X 11.1 unterstützen. Mit einem Erscheinen der Kabini-Generation ist jedoch nicht vor Mitte nächsten Jahres zu rechnen.

Allerdings deuten nicht wenige Quellen daraufhin, dass Wichita und Krishna ursprünglich bei Globalfoundries gefertigt werden sollte. Dort allerdings gab es zunächst Schwierigkeiten beim 32-nm-Verfahren, was dort auch die Umstellung auf 28 nm verzögerte und schließlich zur Absage der besagten beiden APUs führte. AMD hat wohl daraus gelernt und hat angeblich seine 28-nm-Fertigung zu TSMC verlagert.
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