Der Filius wünscht sich seinen ersten eigenen PC, aber es ist nichts zum "Auftragen" da? Wer den Billigangeboten der Discounter nicht traut, nur unwesentlich mehr als für eine Spielekonsole zahlen will und dabei auf Qualität schaut, wird hier nun fündig.
Wenn Papa Angst um seine Steuer-Daten und die Korrespondenz mit dem Finanzamt am Familiencomputer hat, der Sprössling aber laut und beharrlich auf einem eigenen PC besteht, ist guter Rat meist teurer als das, was man an meist billigen, aber nicht wirklich preiswerten Angeboten bei den PC-Discountern findet. Nicht jeder hat die finanziellen Möglichkeiten, sofort einen Hochleistungs- oder Mittelklasse-Computer zu erwerben - schon gar nicht bei mehreren Geschwistern. Selbst- und Nachbau ist natürlich Ehrensache, schließlich bewerben wir ja keine Fertigprodukte, aber wie soll die Realisierung aussehen?

Zwei Leistungsstufen als Motivation oder Sparziel
Wir haben im Kontakt zu Eltern nämlich eine interessante Variante aufgegriffen, die wir als Artikel in dieser Form noch nicht hatten. Zunächst schaffen wir - und genau das ist neu - eine möglichst günstige, aber trotzdem qualitativ akzeptable Basis als Ausgangspunkt, die auch leistungsmäßig anspruchslosere Spieletitel locker verkraftet und zudem als Lern- und Arbeitscomputer dienen kann. Später dann, je nach den finanziellen Möglichkeiten, soll diese Basis dann z.B. mit einer diskreten Grafikkarte nachgerüstet werden können. Dies kann gleichzeitig als Motivation und Fernziel für zu erbringende schulische Leistungen oder als eigenes Sparziel genutzt werden. Zusammengefasst: die Basis ist voll einsetzbar und kann später aus eigener Kraft erweitert und verbessert werden. Auch hier soll als finanzieller Rahmen die Einsteigerklasse dienen.
Unlösbar ist dies beides nicht, allerdings muss man sich Schritt für Schritt an die optimale Lösung heran tasten, wobei wir dafür nun die richtigen Anregungen parat haben. Eine APU von AMD oder eine Intel-CPU mit IGP? Welche von beiden Varianten macht später dann mit einer diskreten Grafikkarte die bessere Figur? Wir benchmarken abseits der üblichen Pfade, suchen die optimale Variante für beide Ausbauschritte und beobachten ganz nebenbei, wie ein günstiger PC entsteht und was man als Laie für einen Selbstbau wissen muss.
- Einführung und Aufgabenstellung
- Intel oder AMD? Wir wählen aus 4 CPUs
- Kühlung im (Low-)Budget-Bereich
- Speicher: schneller, größer, besser?
- Die richtige Netzteilauswahl
- Das Gehäuse und der Zusammenbau
- Benchmarks ohne diskrete Grafikkarte
- Der Einbau einer zusätzlichen Grafikkarte
- Benchmarks mit diskreter Grafikkarte
- Zusammenfassung und Fazit
2. Ging es hier, um den reinen PC oder, weil für Kinder gedacht, um Komplett PCs? Dann fehlt in dem Artikel noch ein Display, sowie Maus und Tastatur, sollten die Eltern, so etwas nicht schon haben.
Aber ich habe die einleitende Worte so verstanden, dass um selbst zusammengestellte Komplett PCs geht.
Gruß
Ich persönlich warte noch auf den Fett und Dunstfreien Küchen-PC für Muddi
Wie du sagst: Trinity gibt es aber eben nur bei OEMs, und die verkaufen wiederum nicht in dieser Preisklasse. Zudem wird Trinity voraussichtlich teurer werden - und es ging in diesem Beitrag ausdrücklich um Low-Budget-Plattformen. Trinity unter 100 Euro? Sehe ich so schnell noch nicht.
@zeutan - Klar soll kein 11-Jähriger Crysis spielen. Der Benchmark ist auch nur dazu da, die Leistungsfähigkeit der (integrierten) Grafikhardware in neueren und anspruchsvolleren Spielen zu bestimmen. Nicht zu "wörtlich" denken, bitte.
@guest - Klar geht es um die Zusammenstellung eines PCs. Aber den Monitor kann man nicht selbst zusammenschrauben, und eine "Leistungsbestimmung" muss man da auch nicht durchführen. Der Ansatz war hier die Überlegung "mit welcher Plattform komme ich fürs Geld am weitesten" - dass Peripherie und Monitor noch dazu kommen, ist glaube ich jedem klar.
@MrSonic - in der Tat. Wir korrigieren den Abschnitt umgehen. Danke für den Hinweis!
Nochmal, wann kommt der Küchen-PC ??
http://www.mini-tft.de/xtc-neu/product_info.php/info/p26922_picoPSU-90--Netzteil--12V-DC----ATX--90-Watt.html
http://www.mini-tft.de/xtc-neu/product_info.php/info/p144837_Netzteil--AC---12-Volt-DC--80-Watt--Hohlstecker--l.html
Habe die Kombi seit Sept. 2011 so laufen und bin hochzufrieden. Sehr effizient. Nie Probleme gehabt mit der Stromversorgung. 1080p Wiedergabe funktioniert einwandfrei (trotz fehlendem QuickSync und co, sogar noch Leistungsreserven nach oben, auf 1080i Aufnahme, Windows Media Center, top). Außerdem reicht es den boxed Lüfter zu montieren, aber nicht anzuschließen; ein 12cm Lüfter manuell auf 800rpm, auf die CPU gerichtet, hält das System lautlos kühl; hier bestand der Celeron sogar Prime. Gruß an alle Effizienz- und Silence-Fans
Mit der BR-Wiedergabe hatte ich auf dem G530 leichte Probleme, HD-Flash ist auch nicht so prall. Der G620 ist kaum teurer, aber echt besser
Man.... Der war lustig ^^ Ich geb Dir noch ein paar Tipps für die nächsten Selbstbau-Kisten:
Der Schlafzimmer Einschlaf-PC, der 10min TagesflurPC, der wasserdichte BadPC, der KellerasselPC mit passiv-Kühlung, der HauswirtschaftsraumPC, RasenmäherPC, TrabbiPC^^ ..... Senioren und Allround-HighEnd-PCs haste schon durch, ne war ?
Du beschwerst Dich wie einer, der keine Gegenleistung fürs Geld bekommt, vergisst aber dabei schnell, dass Du (a) gar nicht dafür zahlst und (b) außer Dir noch andere Leute existieren. Gerade mit solchen kleinen "Trivialartikeln", die zusätzlich mit etwas tiefer gehenden und trotzdem verständlichen Kurzanalysen versetzt sind, gelingt es immer wieder, neue Leser zu gewinnen, die sich eben nicht jeden Tag nach dem Aufstehen auf die Schulter klopfen, weil sie sich für Mr. Brain halten.
Man kann nicht jeden Tag nur akademisch rumsülzen, das verblödet und gewinnt keine jungen Leser. Das Argument pro PC und kontra Konsole/Tablet ist auch eine mögliche Kindersicherung und Surfsperre, sowie die Tatsache, das viele ausgemusterte TVs in den Kinderzimmern landen. Da sind oft genug sogar 32"er dabei.
Da der Llano aber ein Auslaufmodell ist und APU-Interessierte ihr Auge auf Trinity werfen ist ein llano-Test aber das falsche. Zumindest las ich nirgendwo das jemand jetzt losrennt und einen Llano kauft
Also gebraucht bekäme man für 300 sicherlich mehr (Bzw. ist ja logisch). Man darf zwar nicht alt gegen neu vergleichen, aber trotzdem sollte man diese Option aufzeigen (Oder zumindest Teilkomponenten) .
Vielleicht könnte man dagegen auch noch die aktuelle Kiste bei Aldi dagegen stellen oder sowas (Ja ich weiss, es gibt unendlich viele Optionen) und nen Link für die Untervoltungsgeschichte für den 3850/3870k wäre hier ebenfalls eine Option (Das steigert halt einfach mal die Effizienz um 10-15%).
Schade ist eigentlich: Für "richtiges" Spielen ist die Llano-GPU eigentlich fast immer an der Grenze;-/ Das sieht man auch an den Komplettrechnern: Da wird selten nur die APU alleine verbaut. Fast immer ist noch eine HD7670 oder sowas dabei.
Da könnte man dann gleich den "normalen" Athlon X4 631 nehmen + GPU.
Bin schon lange am überlegen, wie ich den Kleinen adäquat (sprich: altersgerecht) an den PC heranführe...
als alternative vielleicht ganz hilfreich