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ZTE bald mit eigenen ARM-SoCs

Von - Quelle: Digitimes

Die Abhängigkeit von einem Chiphersteller löste schon öfters Unmut bei einem Gerätehersteller aus. Zum einen zeigen sich die Produzenten immer wieder unzufrieden mit der Abhängigkeit zu den Chipentwicklern, zum anderen sind die Kosten für die Chips immer wieder Anlass für Ärger.

Dabei ist die Entwicklung eines eigenen ARM-SoC ist vergleichsweise einfach. Man sucht sich ein Team von Entwicklern und kauft bei ARM eine Lizenz, die entweder den Bauplan für den gesamten SoC oder nur den Befehlssatz enthält. Die erste Methode nutzen jene Hersteller deren SoCs beispielsweise auf ARMs aktuellem Cortex A9 basieren, dazu gehören unter anderem Nvidia, Texas Instruments oder auch Samsung. Auf Basis des Befehlssatzes entwickelt Qualcomm und vermutlich neuerdings Apple.

Nun scheint auch ZTE in den Reigen der Eigenentwickler vorstoßen zu wollen und nimmt sich dabei vermutlich den großen Konkurrenten auf dem Heimatmarkt, Huawei, als Vorbild der mit sem Tochterunternehmen HiSilicon ebenfalls schon seit einer ganzen Weile CPUs und LTE-Module entwickelt, die im kommenden Jahr verstärkt in Mittelklasse- und Highend-Smartphones genauso wie in seinen Tablets verwendet werden sollen.

Ziel von ZTE ist es sich schneller auf wechselnde Marktbedingungen einstellen zu können. Auch bei HTC und LG wird wohl über einen solchen Schritt nachgedacht; entsprechende Gerüchte kursieren schon seit einer ganzen Weile.

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