ARM und TSMC beschließen endgültiges Aussehen des Cortex A15
Produziert in einem 20-nm-Verfahren, soll der Cortex A15 dafür sorgen, dass der Siegeszug der ARM-Chips weiter anhält
Lange Zeit waren ARM-Prozessoren vorrangig im Embedded-Bereich zu finden. Doch seit die mobile Kommunikation nach leistungsfähigen, aber dennoch sparsamen Prozessoren giert, die zudem noch günstig sind, scheint sich dem Siegeszug der Chips kaum noch ein Hindernis in den Weg zu stellen. Zahlreiche Hersteller entwickeln eigene Versionen auf der Basis der ARM-Referenz für Smartphones und Tablets und wollen künftig auch im Notebook-Bereich angreifen.
Nun setzt ARM zum nächsten Entwicklungssprung an und legt – zusammen mit dem Hersteller TSMC – das Design des künftigen ARM Cortex A15 fest. Der Mehrkern-Prozessor, dem ARM eine überarbeitete physikalische IP-Technologie von Artisan angedeihen lässt, wird demnach auf eine Strukturbreite von 20 nm hin optimiert. Allein dadurch soll der Prozessor schon doppelt so schnell wie sein Vorgänger werden. TSMC gab dabei an die Prozessor-Entwürfe bereits auf den üblichen Produktionslinien gefertigt zu haben, was vermuten lässt, dass erste Chips auf der Basis des A15, wie schon früher Gerüchte vermuteten, bereits Ende 2012 auf den Markt kommen könnten.
Davon dürften allerdings SoCs für Smartphones und Tablets ausgenommen sein, denn hier haben viele Hersteller schon die nächste Entwicklungsstufe ihrer Chips in der Schublade, sodass mit A15-Architekturen wohl nicht vor 2013 gerechnet werden kann.
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Gut zu sehen, dass es noch Konkurrenz auf dem Markt gibt, hoffetlich blühen diese Prozessoren auch noch für den PC Markt auf. Ich kann mich noch an den ACORN Archimedes erinnern und andere Systeme in den 80'ern.