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Fazit

Dell Inspiron 17R und ASUS K73SV - Zwei Mal 17 Zoll in Schick
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Dell Inspiron 17R N7110Dell Inspiron 17R N7110Das Asus K73SV wie das Dell Inspiron 17R hinterlassen einen guten Gesamteindruck. Sie bieten ähnlich gute Verarbeitung mit robusten Gehäusen und gut geschützten Displays. Beim Design wird wie immer eher der Geschmack als das kühle Tester-Urteil entscheiden: Bei Asus bekommt man eine sehr schicke Handballenauflage aus echtem Aluminium in verschiedenen Farben, bei Dell kann man den Chassisdeckel individuell auswählen und das Notebook peppig in bunt oder edel in schwarz kleiden.

Auch bei den Batterielaufzeiten liegen beide Geräte praktisch auf Augenhöhe, denn Asus schafft im Leerlauf 5:07 Stunden, Dell im gleichen Test mit kleinerem Akku 4:46 Stunden. Bei der DVD-Wiedergabe darf man auch längere Filme in Betracht ziehen (Asus: 3:13 Stunden; Dell: 2:30 Stunden). Bedenkt man, dass beide Notebooks von der Performance her durchaus einem Desktop Konkurrenz machen, sind diese Akkulaufzeiten ein wirklich positives Ergebnis. Jedenfalls muss man den Tagesablauf nicht anhand der Steckdosenverfügbarkeit planen. Bremsfaktor bei der Mobilität ist hier wie da eher das hohe Gewicht von deutlich über 3 Kilo.
Pluspunkte erhalten beide Geräte ebenfalls in Puncto technischer Ausstattung: Mit Sandy Bridge Core i5-2410M Prozessor, Optimus-Kombination aus Nvidia GeForce GT 500M und Intels HD Graphics 3000, 4 GB RAM, 500 GB Festplatten und USB 3.0 lassen die Prüflinge praktisch keine Wünsche offen.

ASUS K73S-TY032VASUS K73S-TY032VZu bemängeln ist vor allem das verbaute Panel beim Asus. Hoher Schwarzwert, niedriger Kontrast, ein Ausleuchtungsdiagramm, das einer Hügellandschaft gleicht und dazu noch ein hochglänzendes Display trüben schnell den positiven ersten Eindruck, den ein tolles Design, die gute Verarbeitung und die technischen Daten hinterlassen. Insgesamt schlägt sich das Dell-Display besser, obwohl es sich auch hier um ein Glossy-Panel handelt.

Die Benchmarks bescheinigen beiden ebenfalls einen de-facto-Gleichstand, sofern die Grafikkarte nicht zum Zünglein an der Performance-Waage wird. Ausschlaggebend mag dann wohl der Preis sein: Dell verlangt für die getestete Konfiguration 699 Euro (plus Versand), wobei der Online-Shop auch ständig wechselnde Aktionen bereithält. Die Preisempfehlung des K73SV lautet hingegen offiziell auf 829 Euro. Im Online-Handel sind es aktuell aber eher 750 Euro. Ob man für die zusätzliche Grafikleistung also den Aufpreis zahlt und dafür das schlechtere Display in Kauf nimmt, muss der Käufer selbst abwägen - zumal man beim Dell USB 3.0 bekommt.

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