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ASUS N10: Netbook in Champagnerlaune

ASUS N10: Netbook in Champagnerlaune
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Die Technik ist bei allen Netbooks durch strenge Vorgaben seitens Intel und Microsoft praktisch gleich. Da bleibt wenig Platz, sich von der Konkurrenz abzusetzen. ASUS schafft vor allem beim Design, durch die Wahl eines 11-Zoll Rahmens und mit einigen Ausstattungsmerkmalen eigene Akzente, denn die N10-Reihe hat einen ExpressCard/34 Slot, Gigabit Ethernet und sogar schon Draft-N WLAN. Der Preis ist ebenfalls untypisch für ein Netbook, denn laut Preisliste kostet selbst das hier getestete Einstiegsmodell N10E 499 Euro.

Design

Schon von außen wirkt das N10E recht edel. Seinen champagner-farbenen Deckel ziert nur der ASUS -Schriftzug. Auch die Arbeitsfläche ist im Champagnerton gehalten. Mit ihren weißen Buchstaben bietet die schwarze Tastatur einen guten Kontrast. Die Shortcuts für weitere Funktionsbelegungen sind blau aufgedruckt.

Unter dem breiten schwarzen Displayrahmen, der leider ebenso wie das Display glänzt, verläuft ein weiterer Chrom-Streifen, in den die blau unterlegte Power-Taste und zwei weitere Tasten eingebettet sind. Optisch macht das zwar viel her, ist ergonomisch betrachtet aber nicht hilfreich: Auch hier gibt es Spiegelungen und Lichtreflexe, die das Auge anstrengen. Dass eine Hochglanzfläche außerdem eine hervorragende Leinwand für Fingerabdrücke darstellt, sollte ebenfalls klar sein.

Durch das 11-Zoll Format des N10 fühlt man sich innen weniger bedrängt als in manch anderem Netbook - das Raumgefühl ist naturgemäß großzügiger. Gleichzeitig weckt der breite Rahmen um das 10,2-Zoll Display Erinnerungen an die ersten EeePCs - dort steckte im 9-Zoll rahmen ein 7-Zoll Display. Der Stummelakku, der hinten ein Stück absteht, stört allerdings das ansonsten gehobene und stimmige Erscheinungsbild.

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Beispiel: Notebook, Festplatte, Speicher

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  • jehaa , 23. Februar 2009 11:55
    also ganz ehrlich das design wirkt zumindest auf den bildern nicht besser/hochwertiger als andere netbooks. soll heißen eher nicht so dolle, aber vllt. macht das ding ja live mehr her, hatte selbst noch nich die gelegenheit.
    was mich viel mehr verwundert is der vergleich mit dem dell. gerade den 12er könnt ihr doch getrost ins kl... werfen. sowohl preis als auch leistung ist eigentlich nicht vergleichbar, versteh deshalb den vergleich nicht ganz. ich hätte lieber nen vergleich mit zb dem samsung nc10 gesehen oder dem lenovo s10.
    ich denke im vergleich zu den beiden alternativen wird der asus nich so gut in der wertung ausfallen weil sich der höhere preis meiner meinung nach nicht rechtfertigen lässt
  • aconst , 23. Februar 2009 12:30
    Im Luxusbereich sich die Preise alles: je höher desto besser.
    Teuer bedeutet wenig verbreitet und somit exklusiv.
    Ich hätte noch mer Luxus eingebaut (z.B. Designer Gehäuse, mit Name und Unterschrift) und das Netbook für um 600-700€ verkauft. Schon beim anschauen muss man sehen konnen, das ist was besonderes und nicht für alle. Das Performance ist nicht wirklich relevant.
  • woerli , 23. Februar 2009 13:10
    Mit Interesse habe ich den Test gelesen, hätte mir aber auch einen Blick auf das erwähnte Schwestermodell gewünscht. Grade dieses steht mit seiner Ausstattung im Netbook-Markt noch allein dar und scheint dank dedizierter Grafik eine wirkliche Alternative, wen man doch nicht gänzlich auf Multimediafähigkeiten verzichten möchte.
    Ich bin grade dabei ein solches Gerät zu beschaffen und wirklich gespannt...
  • aconst , 23. Februar 2009 15:46
    Für Multimedia Anwendungen auf Atom-Plattformen habe ich so meine Bedenken.
    Nur für eine Internet-Surfstation mag ich keine 400€ ausgeben.
    Ich warte bis die Ion-Plattform auf Netbooks erhältlich wird und dann denke ich nach.
  • bonzebonze , 23. Februar 2009 16:05
    "Mit ihren weißen Tasten bietet die schwarze Tastatur einen guten Kontrast."

    ???
  • woerli , 23. Februar 2009 16:26
    Für eine Video-Wiedergabe sollte es reichen.
    Aber wann kommt eigentlich "ION" endlich? Mir würde allerdings eine bessere Lösung auch gefallen, wenigstens mit einem Via Nano-Prozessor (der wohl mehr Power haben soll als Atom).

    Was mich auch stört: das N10J wird dummerweise mit Vista vertrieben, nicht wie das N10E mit XP. Ich hoffe XP lässt sich problemlos installieren.

    Eine Frage habe ich zu ExpressGate: Ist das eigentlich sicher? Kann man damit beruhigt Onlinebanking betreiben, oder fehlt es dort am Virenscanner oder tauglicher Firewall??
  • aconst , 23. Februar 2009 17:14
    woerliFür eine Video-Wiedergabe sollte es reichen....citation]
    Ebend, es reicht nicht immer völlig aus!
    Die online Testberichte sind verschiedener Meinungen.
    Das wurde auf THG schon mal diskutiert.
  • woerli , 23. Februar 2009 17:47
    Eben und genau deshalb ja das Asus N10J mit dedizierter Grafik und nicht nur ein Netbook nach Intel-Spezifikation.
    Nebenbei bemerkt ganz schön frech von Intel eine ganze Geräteklasse nur unter verwendung eigener Produkte definieren zu wollen.
  • Anonymous , 24. Februar 2009 17:59
    Iiiiih, wie häßlich ist das denn? Und das ist schon überdurchschnittlich "designed"?!
  • CaptainChaos , 24. Februar 2009 23:40
    schonmal was von geschmack gehört? ^^
    ich hab seit ein paar tagen das n10j, das sich äußerlich ja nicht unterscheidet und zumindest mir gefällt es sehr gut - halt jedem das seine.
    das n10 bietet im vergleich zu anderen netbooks schon einige features an, die den preis (das ding gibts für max. 400€ im handel) eigentlich auch nicht sooo hoch erscheinen lassen... von den abmaßen und anschlüssen geht das n10 wirklich in richtung normales notebook und bietet grundsätzlich noch die vorteile eines netbooks. es ist groß genug um damit einigermaßen vernünftig arbeiten (also zumindest tippen zu können), hat eine ausreichende akkulaufeit und ist immer noch klein und leicht genug, das man nicht grad nen notebook-rucksack braucht, wenn man das gute stück mal mitnimmt.
    gerade auch in der n10j-variante geht die ganze sache schon in richtung vollwertiges klein-notebook, die dann doch wieder deutlich teurer sind - ich kenne genug notebooks, die nicht mit 3 usb-port, hdmi-ausgang und wlan mit n-standard ausgestattet sind. da fehlt dann praktisch nur noch etwas prozessor-power, die man je nach anwendung wenn man ehrlich ist auch nicht unbedingt braucht - für ein paar office-anwendungen und internetapplikationen reicht die performance auch gleichzeitig locker, teilweise ist kein unterschied zu einem normalen c2d-notebook spürbar. da für dauerhaftes arbeiten (außer unterwegs vielleicht) ein 10,2" bildschirm nicht so das wahre ist, empfiehlt sich da natürlich der anschluss eines externen bildschirmes - wenn man einen flachbildfernseher sein eigen nennt und sich die j-variante des n10 zulegt hat man gleich eine passende verwendung für den hdmi-anschluss und endlich internet auf dem fernseher im wohnzimmer ;D
    das die tester mit dem sound nicht ganz zufrieden waren überrascht mich ehrlich gesagt - ich hätte nicht gedacht das überhaupt so guter klang aus so ner kleinen kiste kommen kann, jedenfalls schlägt er viele normale notebooks um längen (multimedia-geräte werden da sicherlich noch besser sein).
    ich werde die tage mal versuchen die tauglichkeit von atom+9300gs für hd-videos zu testen und dann hier mal bescheid geben
  • Anonymous , 25. Februar 2009 18:00
    Das schlimmste ist einfach das Display. Wenn es 1280x800 wäre, würde ich auch 600 Eur dafür ausgeben. Hoffentlich wird das beim NVIDIA ION was. Oder hoffentlich spätestens beim ION2, denn da wird der langsame Atom durch einen deutlich besseren VIA Nano ausgetauscht und hoffentlich gibt es da auch höher aufgelöste Displays. Das grösöte Manko ist 1024x600, da viele Anwendungen 1024x768 voraussetzen und man bei diesem Notebook leider dann oft buttons nicht erreichen kann, da nur 600er Höhe.
  • CaptainChaos , 25. Februar 2009 20:02
    die auflösung des displays hat aber doch nichts mit dem verwendeten chipsatz zu tun; da steht es, denke ich mal, jedem hersteller frei, was für ein display er verbaut.
  • m4cke , 26. Februar 2009 02:13
    Beim Dell Mini 12 wird gerne vergessen dass die Grafik an sich wirklich ein tolles Stueck Technik ist: www.mitrax.de
    Allerdings sind die Treiber ein Disaster ...

    MfG
  • woerli , 6. März 2009 18:53
    Ich jetzt grade das N10J vor mir und find es toll. Ersteindruck ist super und die Performance für Vista gut. Nur wenn mehrere Programme gleichzeitig laufen wirds langsam - verständlich.