ASUS präsentiert Notebook in schmalem Format

Kryptisch ist die Bezeichnung U36JC-RX081V. Dahinter verbirgt sich ein Notebook, mit dem ASUS versucht, eine etwas reisefreudigere und anspruchsvollere Kundenschaft zu gewinnen, die sonst vielleicht eher zu stylischen Begleitern wie Apples Macbook Air oder dem kürzlich vorgestellten Samsung 900X3A greifen würde.

Beeindrucken soll das Notebook zunächst durch seine äußeren Maße. Mit einer Breite von 322 mm, einer Tiefe von 232 mm und einer Höhe von 19mm soll das Gerät in jeder Tasche Platz finden. Die Mobilität soll zudem durch ein Gewicht von 1,7 Kg weiter gesteigert werden. Das Gehäuse beherbergt ein 13,3" Display, das dem Nutzer eine Auflösung von 1366 X 768 Pixel liefert.

Im Inneren des Notebooks arbeitet ein Intel Core i5-480M, der eine Taktfrequenz von 2,66 GHz erreicht; wird ein Prozessor nicht verwendet, kann die Taktfrequenz Dank Turbo Boost auf 2,93 GHz erhöht werden. Als Grafikkarte wurde eine Nvidia 310M verbaut, die über 1 GB VRAM Arbeitsspeicher verfügt. Dem gesamten System stehen 4 GB DDR3 RAM als Arbeitsspeicher zur Seite. Daten können auf einer 500 GB großen Festplatte abgelegt werden.

Das Angebot an Schnittstellen entspricht dem Standard. Neben zwei USB-2.0-Schnittstellen findet sich auch ein USB-3.0-Steckplatz. Ein 5-in-1-Kartenleser sorgt dafür, dass die Inhalte von einem Großteil der gängigen Speicherkarten direkt ins System eingelesen werden können. Mit Bluetooth 3.0 können schließlich Peripherie-Geräte drahtlos mit dem Notebook verbunden werden. Für die Verbindung zu Netzwerken stehen Gigabit-LAN und ein WLAN-Modul zur Verfügung, das nach den IEEE-Standards 802.11b/g/n funkt. Bildschirme können via VGA oder HDMI angeschlossen werden. Ein 8 Zellen Lithium-Ionen-Akku soll einen Betrieb von bis zu zehn Stunden fernab der Steckdose ermöglichen.

Damit empfiehlt sich das ASUS U36JC-RX081V trotz seines komplizierten Namens als ein mobiler Begleiter für den digitalen Arbeitsalltag. Der von ASUS angestrebte Preis von 925 € ist durchaus angemessen. Unverständlich bleibt allerdings, warum man bei ASUS noch auf die i5-Prozessoren der gerade abgelösten Baureihe setzt und nicht schon Intels neueste Generation "Sandy Bridge" verbaut. Auch ein DirectX 11 fähiger Grafikchip wäre wünschenswert gewesen. Einfachere Lösung hierzu hätte man leicht bei ATI finden können und damit dem Flachmann noch ein bisschen mehr Potential für die digitalen Stunden nach der Arbeit angedeihen lassen.

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1 Kommentar
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  • brosch-24
    Hi,
    denke über diese Variante,(keine Sandy Bridge)kann der Preis unter 1000€ gehalten werden.
    Gruß
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