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Lab Notes: Treiber müssen noch reifen

Kraftakt 4x4: Grafikbooster für den OpenGL-Workstation-Bereich
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In den vergangenen Jahren liefen OpenGL-Karten bei THG immer stabil. Diesmal sorgte ein Lockup im Applikationsbenchmark 3D Studio Max für einiges Kopfzerbrechen. Er betraf lediglich die Quadro FX 3000 und die FireGL T2. An einer bestimmten Stelle im Benchmark zeigte sich eine Fehlermeldung. Kurioserweise zeigte sich bei NVIDIA und bei ATi der Fehler an der gleichen Stelle. Alle anderen sechs Kandidaten liefen tadellos.


Während beide Karten den Grafikteil des Benchmarks mit Bravour bestanden, erzeugte der CPU-Test die Meldung Insufficient Memory for Shadow Buffer for Light "Spot SUN". Um einen Hardware-Fehler der E7505-Plattform auszuschließen, bauten wir unsere Testanordnung mit einem i875P-Board erneut auf und installierten Windows auf eine frisch formatierte Festplatte. Wieder das gleiche Problem. NVIDIA schickte uns daraufhin einen neuen Interim-Treiber, der Abhilfe schaffte - zumindest wenn man im BIOS des Motherboards die AGP Aperature Size auf 256MB beließ. Andere Einstellungen wie 128MB funktionierten nicht. NVIDIA ist der Sache also auf der Spur: Man sagte uns, dass kleine Veränderungen am Treiber vorgenommen wurden, die die Speicherallokation von Video- und Systemspeicher betreffen.

Bei ATi löste sich das Problem durch die neue Plattform auf. Stellte man beim i875P-Motherboard die AGP Aperature Size auf 128MB verschwand der Fehler (beim E7505 blieb es trotzdem dabei). Hier zeigt sich, dass die Treiber von NVIDIA und ATi noch auf wackeligen Beinen stehen. Veränderungen der AGP Aperature Size dürfen nicht zu Lockups führen, sondern dürfen sich nur in der Performance bemerkbar machen.

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