Kraftakt 4x4: Grafikbooster für den OpenGL-Workstation-Bereich

Dieses Jahr ist alles anders. Bislang musste man circa drei Monate warten, bis die OpenGL-Derivate der Mainstream-Grafikkarten auf den Markt kamen. Die geringere Nachfrage in Zeiten der Stagnation hat bei den Herstellern scheinbar zu einem Umdenken geführt. Bei NVIDIA beispielsweise sollte kurz nach Einführung des Grafikchips NV35 (GeForce FX5900 Ultra) auch die OpenGL-Variante NV35GL pünktlich zur SIGGRAPH-Computermesse fertig sein, welcher auf der Quadro FX 3000 zum Einsatz kommt. ATi handelte gleichermaßen.

Wer im Marktsegment der OpenGL-Grafikkarten erfolgreich sein will, braucht nicht nur die Hardware. Das A und O ist Zuverlässigkeit. Käufer von Workstations zahlen oft mehr als das Doppelte für eine OpenGL-Karte, obwohl die Hardware nur homöopathische Änderungen im Vergleich zu ihren Mainstream-Pendants aufweist. Der wesentliche Unterschied liegt in der Treiberentwicklung. Etwas suspekt war uns die Sache schon. Ist es etwa NVIDIA und ATi gelungen, die Entwicklungszeiten für die Treiber erheblich zu verkürzen? Lediglich die Hardware im THG-Testlabor abzugeben ist zumindest kein Kunststück.

Wir testen in diesem Vergleich die FireGL X2-256 von ATi gegen die NVIDIA Quadro FX 3000. Neben diesen Highend-Produkten kommen auch die Budget-Karten Quadro FX 500 und FireGL T2-128 zum Zuge. Aktuell sind immer noch die FX 1000 und FX 2000 sowie die X1 und Z1 . Letztere mussten ebenso den Testparcours durchlaufen.

Erstelle einen neuen Thread im Artikel-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
Noch keine Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar