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Software: Treiber-Features

ATi FirePro V8700: Effizienter Workstation-Power
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Die FirePro V8700 wird mit dem gleichen Catalyst Control Center (CCC) wie die Radeon HD 4870 ausgeliefert. Äußerlich bemerkt man kaum Unterschiede. Auf den ersten Blick fällt einen nur der zusätzliche Menupunkt Workstation auf. Ein Klick auf eines der Vorschaubilder öffnet die Bildergalerie mit größeren Exemplaren.

Eines der angenehmen Features ist die automatische Applikationserkennung, die ATi AutoDetect nennt. Diese versucht, für die jeweilige Workstation-Anwendung die optimalen Einstellungen zu finden. Besonders User, die mit mehreren Applikationen arbeiten, werden diese Funktion schätzen lernen. Nvidia hat hierbei noch Nachholbedarf.

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  • bummbummer , 5. Februar 2009 20:24
    Bitte mal korrekturlesen, wenigstens bei der Überschrift ;-)
  • Diesel_im_Blut , 5. Februar 2009 20:35
    Das ist der erste Test, welcher mal den Unterschied zwischen Workstation und Gamer Grafikkarten beleuchtet! Zumindest den, ich lese.
    Scheinbar stekt bei Workstation Grafikkarten die Arbeit im Treiber. Jetzt kommt mir natürlich der Gedanke, können da nicht findige Programmierer den Workstation Treiber so austricksen, dass dieser eine Gamer Karte als Workstation Karte erkennt?
  • Toaster , 5. Februar 2009 20:45
    Natürlich kann man das, wurde bisher so weit ich weiß auch schon recht erfolgreich gemacht...
  • derGhostrider , 5. Februar 2009 21:23
    ATI hat schon recht:
    Bei 10bit pro Farbkanal reicht "dual-link" DVI nur für 1920x1200. Natürlich gehen auch höhere Auflösungen, dann aber eben nicht mit der farblichen Auflösung.

    Was mich jedoch verwundert ist die Aussage für die 10bit.

    Als ich den HP2480zx hier hatte, habe ich weder bei nVidia noch bei ATI eine eindeutige Aussage darüber finden können, daß irgendeine derer Grafikkarten bzw Treiber es könnte.
    Der Support von nVidia hat es, obwohl ich ein technisches Datenblatt über die "Lumex-Engine" hatte, in der es angepriesen wurde, sogar bestritten, daß die Karten dazu in der Lage wären. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt.

    Bei ATI sah es noch wilder aus: Seit langem wird damit geworben, die Treiber erlauben aber keine Aktivierung von mehr als 32bit (Windows-Zählweise: 8 pro Primärfarbe + 8bit Alpha).

    Ich wüsste nun zu gerne, ob das ENDLICH behoben wurde.

    Und zur Aufzählung:
    Es gibt einen sehr guten 24" TFT für rund 500Euro, der auch DisplayPort bietet: HP LP2475w. (Tests gibt es im Internet reichlich.)

    DisplayPort ist die Zukunft! Die Karte bietet zusätzlich sogar noch DVI. DisplayPort kann außerdem per Adapter auf alles andere umgesetzt werden (HDMI und DVI garantiert). Ich sehe absolut keinen Grund darüber auch nur ein schlechtes Wort zu verlieren!

    Zudem: Wer eine Graka für 1400 Euro kauft, der wird jawohl nicht am Monitor sparen, oder?
  • numerobis , 5. Februar 2009 21:44
    ...und ein weiteres mal wäre anzumerken ( wie bei jedem workstation- graka-test hier bisher...), daß es doch mal sehr interessant wäre 1 oder 2 aktuelle gamerkarten mit in den anwendungsbenchmarks zu sehen - aber da hat wohl die industrie was gegen...
  • numerobis , 5. Februar 2009 21:47
    asche auf mein haupt... SORRY!!! hätte erstmal zuende lesen sollen! ;)  hab nur die max-benches geklickt und da nix gesehen... RIESEN DANKESCHÖN für den Vergleich! Super!
  • numerobis , 5. Februar 2009 21:52
    ...könntet ihr den vergleich mit ner aktuellen nvidia karte auch noch machen? könnte ja sein, daß es da mit der treiberoptimierung anders aussieht vor allem bei directx in max zb.
  • frEnzy , 6. Februar 2009 10:12
    Wie siehts eigentlich mit den FPS in Spielen aus? Können da die FirePro Karten mit den Desktop Varianten mithalten? Oder dreht sich da wiederum das Verhältnis um?
  • Anonymous , 6. Februar 2009 15:28
    Das würde mich auch interessieren.
    Wenn die Unterschiede zwischen FirePro und Radeon so extrem bei Grafik/Videoanwendungen abweichen - wie sieht es im Umkehrschluss aus?
    Versagt die FirePro in den gängigen Spielebenchmarks?
  • Uwe , 6. Februar 2009 17:10
    Die Treiberentwickler für FirePro und Radeon sind zwei unterschiedliche Teams. Jedes Team interessiert sich nur für Optimierungen in seinem eigenen Bereich. Also das Radeon-Team für die Spiele und das FireGL/FirePro-Team für die Workstation-Applikationen.
    Abgesehen von einigen wenigen Spielen, die eine OpenGL-Engine besitzen, kommt deshalb eine FirePro-Karte auf schlechtere Werte bei den Spiele-Benchmarks. Ist im Prinzip genau umgekehrt wie von mir bei SPECviewperf gezeigt.

    Gruß
    Uwe Scheffel
    Tom's Hardware
  • Anonymous , 7. Februar 2009 18:41
    Könnte man die Treiberdateien (INF) nicht so modifizieren, dass sich bei einer vergleichsweise günstigen Radeon 4870 die Treiber der Workstationskarte installieren liesse? So hätte man doch die Performance Workstationkarte? Für die Quadro von Nvidia klappt(e) ja das ganze mit der Software Riva Tuner. Weiss nicht, ob das für die aktuellen Nvidia Serie immer noch geht.
  • derGhostrider , 7. Februar 2009 22:09
    @bleili:
    Es gab schon immer "versuche" aus den billigen Desktopf-Karten die Pro-Versionen zu zaubern. Letztendlich scheitert das dort, wo die Leistung gebraucht wird, daran, daß der Support fehlt.

    Und hier: Treiber sind nicht alles. Die Firmware wird auch (etwas) unterschiedlich sein.
  • avaka , 7. Februar 2009 22:11
    Ja sicher geht das, nur meistens sind die Treiber in der Regel nicht aktuell und können schonmal abschmieren. Deshalb macht das keiner der damit arbeitet. Nun ist die neue FirePro schon erschwinglich für den Standardingenieur der daheim ein bisschen weiterarbeiten möchte und Darstellungsqualität ist extrem wichtig, was ja auch so eine Sache ist bei nicht unterstützen Treibern.
    Also wenn ich demnächst mit CAD anfange zu konstruieren und stundenlang davor gesessen hab riskiere ich auf keinen Fall, dass mir die Kiste einfriert und alles weg ist.
  • boerdie , 2. März 2009 14:40
    Meiner Erfahrung nach kann man den "normalen" Treiber installieren -
    dann verliert man die Pro- Features aber die "Spieleleistung" wäre dann der "Spielekarte" gleichwertig.

    Früher konnte man bei den NVidia Karten (7k Serie abwärts) teilweise die Pro- Features freischalten. Größentteils ging das sogar mittels Software (Rivatuner, Coolbits etc). Dann konnte man zB. in 3DSMAX Viewportfogging oder ViewportAA einstellen und mit dem eigenen MAXtreme Treiber für 3DSMAX Treiber so richtig Gas geben. Die Karte meldete sich im System als eine FX-XXXX Karte (sogar beim booten zu sehen) Dieses Hintertürchen schloss Nvidia (soweit ich weiß) mittels einer unaufhebbaren Hardwarebeschränkung ab der 8er Serie.

    Bei ATI könnte es durchaus möglich sein dass es eine ähnliche Hintertür gibt. Wenn es jemand weiß dann Guru3D.

    Diese "Hacks" sind verständlicherweise nicht erlaubt - also nicht mal drüber nachdenken!

    LG
  • Anonymous , 3. März 2009 22:27
    Ich kann mich dran erinnern, dass das mit der radeon 9700pro super geklappt hat.
    Warum soll das eigentlich nicht erlaubt sein? Mit dem Kauf der Grafikkarte erwerbe ich alle Rechte daran- Benutzungs, Veränderrungsrecht etc. Und solange bei dem mod die Hardware nicht verändert wird (übertackten) sollte sogar die Garantie noch in Kraft sein.
  • derGhostrider , 3. März 2009 22:32
    @pete: Wenn Du die Grafikkarte außerhalb ihrer Spezifikationen betreibst, dann erlischt jegliche Garantie.
    Die Spezifikationen einer Desktop-Karte sind eben nur für diese und die dazu passende Verwendung "geeicht".
    Veränderst Du die Karte per Soft- oder Hardware, also z.B. durch neue Firmware, dann betreibst Du die Karte danach automatisch außerhalb der Spezifikationen.

    Außerdem ist eine andere Kennung nicht auch automatisch gleichwertig mit einer anderen Karte. Manchmal sind die kleinen Unterschiede eben entscheidend.
    Wer eine "PRO" (FireGL, Quaddro) Karte braucht, und das ist eben eigentlich nur bei einem produktiven Einsatz im Unternehmen der Fall, der zahlt schon freiwillig für den eventuell benötigten Support. Da wird nichts geflasht, getrickst oder sonst wie verändert. Wenn nämlich etwas nicht läuft oder einfach nur nicht genau so, wie es sollte, dann kann das viel teurer werden als eine solche Grafikkarte.
  • netsrot , 5. März 2009 11:11
    mich würde ein Vergleich zur Quadro fx 3700 interresieren...Performance und max. Verbrauch!
    Wieviel Strom zieht den diese FirePro?
    Die FX 3700 liegt bei etwa 80 Watt (was sehr niedrig ist im Vergleich zu Gamingkarten) laut den Shops...nur für die FirePro finde ich keine Angaben.
  • elite2864 , 11. März 2009 12:39
    Warum werden hier von Nvidia keine aktuellen Karten getestet??
    Dazu zählen die 3700, 4700, 4800 und 5800!
    Auf den uralten SpecApc-Test gebe ich garnichts. Wann programmieren die mal einen neuen?
    ATI hat in CG-Kreisen seit jeher einen schlechten Ruf, was die Treiber-Qualität angeht (Viewport-Probleme usw.). ATI kommt bei mir daher nicht in Frage. Wer sich dafür interessiert, sollte in einschlägigen Maya- oder Max-Foren nachfragen!!
    Ich selber benutze eine FX3700 (512MB RAM und bin sehr zufrieden, benutze allerdings auch keine großen Texturen.
    Die FX3700 hat eine Powerconsumption bei mir beim Rendern von gemessenen 50W (Intel Dual-Quad-XEON; max. 235W bei 100% Auslastung!).
    ATI gibt für Fire-Karten keine Verbrauchsdaten an! Ich weiss nicht, warum.
    Mehr Infos hier: http://hothardware.com/Articles/ATI-FirePro-V8700-Workstation-Graphics-Card/?page=1