Fazit: HD 5750 Crossfire versus HD 5850 Einzelkarte
Wenn man sich den Leistungszuwachs bei Crossfire anschaut, sollte man selbst bei übertakteter CPU nicht mehr als ein Doppelpack HD 5750 ins System stecken. Hier liegt die Ausbeute noch bei 82 Prozent, mit zwei HD 5830 als Crossfire fällt sie schon auf 65 Prozent. Diese Grenze im Zuwachs erzeugt die CPU-Limitierung, wobei das Testsystem mit 4 GHz schon sauber übertaktet ist. Klar kann man nun argumentieren, was bringen Frameraten jenseits der 60 fps. Für den HD-Gamer ist das auch keine Option, erst Widescreen-Gaming und weitere DirectX-11-Leistungsfresser wie Metro 2033 werden dieses Potential sinnvoll nutzen.
Wer genau auf die Preise kuckt, ist im Moment mit der HD 5750 Crossfire bei 200 Euro genauso schnell wie mit einer HD 5850, aber gut 60 Euro günstiger. Da viele Mainboards Crossfire unterstützten und zwei PCIe-Steckplätze eigentlich Standard sind, spricht kaum was gegen den Einsatz dieses Doppelpakets. Außer man nimmt es ganz genau und sieht die zusätzlichen 25 Watt Leistungsaufnahme unter 3D-Volllast als Hindernis.
Die Radeon HD 5830 fügt sich schön in das Leistungsgefüge von ATI ein und platziert sich zwischen HD 5770 und HD 5850. In der Gesamtleistung kann sie die HD 4890 ersetzen, beim Preis fehlen noch 20 bis 50 Euro, was man im Moment für DirectX 11 und 40 nm mehr bezahlt.
Ein sehr schönes Produkt ist die HD 5830 mit Twin Frozr II von MSI, sie erzielt bei der Leistungsaufnahme 2D, 3D, Temperatur 2D, 3D und der 2D-Lautstärke die besten Ergebnisse unter den Retail-Karten, der geniale Doppellüfter hat viel Potential für Übertaktung. Sapphire und HIS haben extrem gute Kühlungen, die die Übertaktung ab Werk mühelos schlucken. HIS bietet bei den Testkarten mit Radeon HD 5830 das beste Gesamtkonzept aus Kühlung und Mehrtakt, Sapphire ist mit 2 GByte Grafikspeicher bestens für Widescreen-Gaming ausgestattet. XFX protzt mit den dicksten Heatpipes und bietet von allem etwas, gute Testergebnisse bei kleiner Lautstärke und guter Kühlleistung.
Eine klare Kaufempfehlung fiel diesmal extrem schwer. Alle Karten sind Spitzenprodukte, Fehler muss man suchen und die Bewertung von Kommastellen ist leicht unfair, weil es die anderen Testprodukte ungerechtfertigt abwertet. Der Kauftipp geht an Asus, für die schnellste Einzelchipkarte im Test, mit Übertaktung ab Werk und sehr leiser Kühlung.

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Schoener Test, Danke! Haette nicht gedacht das zwei kleine 5750 so viele fps produzieren koennen.
joa, echt schöner Test, auch wenn ich gern noch die HD56XXer im Crossfire gesehen hätte un die HD5870 vermisse.
nice test vermisse aber die pcs+ 5830
Test ist super. Fehlt noch Single HD5870 und HD5770 im CF. Und es wäre nicht verkehrt in einem oder zwei Sätzen über Microruckler zu schreiben. Mich würde interissieren, ob die Microruckler mit neuen Treiber weniger geworden sind.
Schöner Test.

Da ich u.a. AvP auch gebencht habe, noch zwei Fragen:
Sind die FPS-Angaben Average oder Maximum? Die Werte der GTX sind im DX11-Modus so eigentlich nicht vergleichbar, denn das Fallback und das Fehlen der Tessellation lassen die Nvidia-Karten ein wenig besser dastehen, als sie es sind.
Und Zweitens:
Ich fand, dass gerade CF bei AvP nicht wirklich sehr gut skaliert, wenn die Tessellation mit ins Spiel kommt, dann brechen die FPS nämlich stellenweise sogar auf Werte unterhalb denen einer Singlekarte ein. Das Phänomen hatte ich bei anderen DX11-Spielen wie Metro übrigens auch. Hast Du davon nichts bemerkt? Ich wollte eigentlich noch eine zweite 5870 in meinen PC stecken, bin aber rein kaufmännisch bei vielen Spielen und Anwendungen im Minus.
Ich finde die Ergebnisse der kleinen CF-Gespanne durchaus bemerkenswert, habe aber leider auch eine Menge DVDs im Regal stehen, in denen sich nette Spiele befinden, die mit CF überhaupt nichts anfangen können. Dann liegt der Mehrwert eines solchen Gespanns sogar noch unter Null. Ich finde, man sollte die Anwender seelisch und moralisch darauf vorbereiten, dass diese Maximalergebnisse wohl doch eher die Ausnahme sind. Denn auch im 2D-Bereich liegt ein CF-Gespann aus zwei HD5870 noch hinter einer Einzelkarte zurück. Kein hinterlegtes Profil, keine Aufsummierung der Leistung. Ist wie mit SLI, nur ruckliger
Eine 295GTX mit DX11 und Tesselation ist schon was feines.
Lasst doch bitte nächstes mal jemand mit Kompetenz und Technischen Know-How die Benchmarks machen.
Ja, die sind richtig kräftig, es hat auch seine Vorteile, wenn die 3D-Engines etwas länger auf dem Markt sind, da sind die Treiberoptimierungen schneller da. Die 5750er arbeiten mit der CPU wirklich gut zusammen.



5670 habe ich für den nächsten Test geplant, der Rest kommt mit den folgenden Tests. Powercolor war informiert, die reagieren aber sehr träge, vielleicht klappt es beim nächsten Test.
Mikroruckler, müsste man gezielt und länger testen.
AVP ist Average. Unterschied DX10 zu DX11, ist zu gering, steht im Test:
http://www.tomshardware.de/ATi-Rad [...] 45-10.html
Mit der Benchmarksuite skalieren sie super, 85% was will man mehr. In der letzten Suite, waren Spiele dabei, die mit ATI nicht so recht wollten, da wurde dauernd gemeckert. In dieser Suite läuft alles sehr gut, jetzt passts auch wieder nicht, man kanns nie recht machen, ich mache weder die Spiele, noch die Patches, noch die Treiber
Nein, nichts bemerkt, das würde man auch an den Ergebnissen sehen. Dieses Verhalten von Metro ist typisch für einige Spieleschmieden, das hat man auch 3 Monate lang mit Stalker, bis dann nach 8 Patches und 3 Treiber die Speicherverwaltung auch mit Crossfire einigermaßen funktioniert und synchron läuft. Zwei Möglichkeiten, Einzelkarte nehmen oder ein anderes Spiel, bis das optimiert wurde. Wie man an The Last Remnant oder Hawx gesehen hat, kann das auch gar nicht mehr repariert werden.
Für mich sind das schon lange kein Grund gegen Crossfire oder SLI, die Unterstützung ist seit 2 Jahren in den gängigen Titeln nach 2-3 Monaten okay. Ein größerer Faktor ist die Treiberunterstützung nach 2 Jahren, wenn nur noch für neue Generationen optimiert wird und das noch relativ starke Gespann unschön aussortiert wird. Momentan ist die Lebensdauer für X2 und CF 2-3 Jahre, danach wirds langsam unschön.
@kaan
Das gilt nur für ATI 5000er-Serie, weil die Fragen kommen, ob die mit DX11/Tesselation getestet sind. Da oben stehen immer die Maximaleinstellungen, nicht der Fallbackmodus, der auch DX9 sein kann. Das würde die Head-Beschreibungen sprengen, wenn man alle Angaben da reinspressen müsste.
Steht auch deutlich im Text:
http://www.tomshardware.de/ATi-Rad [...] 45-10.html
"Alle DirectX-11-Grafikkarten werden direkt mit dem Normalmodus vergleichen, in dem die älteren DirectX-10- oder DirectX-9-Modelle laufen, die kein Tessellation beherrschen. "
http://www.tomshardware.de/ATi-Rad [...] 545-2.html
Geforce GTX 295
Shader 4.0 = DX10
Man kann nicht bei der Grafik DX11 und Tesselation reinschreiben und Nvidias der 2xx Reihe mit in der Grafik aufführen.
Die Blamage würde nicht mal Computerbild wagen.
Ich stimme 3D Mann da voll zu. Wenn man abseits der in den Medien präsenten Spieleregionen wildert dann ist ne Einzelkarte definitiv zu bevorzugen. Obwohl es selbst dann vorkommt das Spiele nicht laufen oder mit Grafikfehlern. Es ist immerhin mit imensen Kosten verbunden teure Programmierer an ein Treiberprofil zu setzen, da lohnt es nicht für das allerletzte Spiel (was definitiv nie in den Benchmarks verwendet werden wird) Ressourcen zu opfern die man in Form von verkauften Karten wieder sieht. Das ist ne ökonomische Entscheidung sonst nichts.
Für die gängien Spiele ist die Unterstützung mittlerweile echt gut. Man siehe sich hier z.b. Battlefield Bad Company 2 an. Bei mir skaliert die 2te Karte hervorragend und stemmt die FPS auf 60 bei maximalen Details und Filtern. Ne Einzelkarte schafft 35 im Mittel. Diese Werte finde ich hier wieder wenn ich die GTX260 216SP und die GTX295 vergleiche.
Das wird es immer geben, die Unterschiede zwischen den Technologien sind einfach da. Nvidia hat auch Vorteile durch Hardware-PhysX, wo ATI nichts hat. Das war auch schon Thema bei ATI und der verbesserten AF-Filterung, einen gemeinsamen Nenner immer bei allen Technologien zu finden, ist bei 3D-Grafik unmöglich und reine Augenwischerei. Unterschiedliche Qualität bei der Filterung, andere Grundeinstellung bei den Treibern, bezahlte Spieleunterstützung in der Entwicklung, unterschiedliche Optimierung bei SLI und Crossfire, angepasste 3D-Engines für einen Hersteller, PhysX, unterschiedlicher Grafikspeicher, HDR-R DX9...
Es gibt drei Varianten:
Alle Technologien in getrennte Charts
Alle auf einen gemeinsamen Nenner bringen
Alles miteinander vergleichen
Das Aufsplitten bringt nichts, weil man damit nur noch einen Hersteller mit sich selbst vergleicht, dass eine HD 5770 schneller als eine HD 5750 ist, ergibt sich von selbst. Der Leistungsunterschied wäre auch egal, da der Abstand nur eine reine Zahl ohne Bezug zur Konkurrenz wäre. (Das erste, was ich bei getrennten Tabellen machen würde, ich würde kucken, wo die Konkurrenz bei der Framerate liegt, dann die Optik vergleichen und den Leistungsunterschied mit dem Grafikvorteil abwägen. Den Zwischenschritt kann man sich bei AVP sparen, Grafikunterschiede nur bei bestimmten Sachen (Aliens) schwer und selten zu sehen, der Leistungsunterschied deshalb nahezu unbedeutend.)
Alles auf einen gemeinsamen Nenner bringen, würde die neuen Technologien nicht nutzen. Ich will wissen, wie viel Unterschied das ergibt. Viele Leute hatten lange Zeit eine X800, weil der Umsteig auf DX10 weniger Frames für mehr Geld bedeutet hätte. Da immer noch viele Spiele DX9 oder wieder (Assassins Creed 2) benutzen, kann man auch keinen optischen Vorteil sehen.
AVP ist so minimal im Leistungsunterschied, dass ich mich entschieden habe, keine getrennten Charts zu machen. Wäre Metro 2033 in der Suite, wo DX11 stark genutzt wird, gäbe es natürlich getrennte Charts für DX10 mit allen Karten und DX11 für HD5000er und 400er. Das wird auch irgendwann kommen.
Bei AVP, was Tessellation und DX11 sehr sparsam verwendet, nicht nötig, weil der Unterschied, wie im Text beschrieben, bei 1-3 fps liegt, das ist eigentlich Messtoleranz, jedes Treiberupdate kann die 5fache Änderung bewirken.
Die Arbeit der Computerbild schlecht zu machen, um eine Argumentationen zu rechtfertigen, ist doch gar nicht nötig. Die Formulierung ist etwas streitsüchtig, aber die Frage war doch okay. Deine Meinung wird dir niemand ausreden, du hast es mit dem Vorwurf fehlender Informationen probiert, ich habe gezeigt, wo sie im Artikel stehen und sie dir als Auszug kopiert. Dann die Inkompetenzschiene, die Gründe für ein gemeinsames Chart habe ich ausführlich beschrieben, es liegt an dir, wie du damit umgehst. Man kann es auch positiv sehen, du wirst nicht der einzige sein, der die Charts durchschaut und den Text darunter nur überfliegt. Das ist nicht neu oder ungewöhnlich, dafür haben wir das Forum und ich beantworte gerne sachliche Fragen.
Es wäre das gleiche wenn man ein Test für Elektromotoren macht und ein V10 Hemi als Referenz System für Elektromotoren mit in den Test aufnimmt.
Sehr interessant, auch mal die 5750 im Crossfire-Betrieb zu sehen!
Wer sich noch für die Kombination 5770 (Crossfire) auch im Vergleich zur 5850 & 5870 interessiert, der findet hier http://www.radeon3d.org/artikel/gr [...] inleitung/ vielleicht noch ein paar nette Anregungen.
Schöner Test !

....Handelt es sich um kleine und schwache Grafikchips, können die Daten problemlos über den PCIe-Bus ausgetauscht werden, mit der HD 5750 sollte man die flexiblen Crossfire-Steckbrücken benutzen....
1.sehe auf dem foto 2 brücken ? habe aber oft die meinung gelesen "eine brücke" oder geht beides ? (sinnvoll)
2. sind die 2 cf brücken (auch) ein ersatz oder notbehelf gegen einen 2. lahmen pci-e slot ?
Ich nehme immer beide Brücken.
die Busgeschwindigkeit wird damit nicht verbessert, du entlastest ihn. Früher konnte man es sich aussuchen, mit den aktuellen Treibern wird Crossfire kaum erkannt, wenn die Brücken fehlen.
Nein, leider nicht