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3D-Notebook auch von Acer

von - quelle: Tom's Hardware DE

Nach Asus bringt auch Acer ein Notebook mit 3D-Funktionalität auf den Markt. Das Aspire 5738D soll auch herkömmlichen Games, Bildern und Filmen eine dritte Dimension beim Ansehen verleihen.

Acer Aspire 5738D

Acers Aspire 5738D hat ein 15,6 Zoll großes Display, das 1366 x 768 Bildpunkte darstellt. Der 3D-Effekt wird durch eine Beschichtung mit Polarisationsfilter erzeugt. Neben bereits für 3D vorbereiteten Bildern und Filmen sollen auch beispielsweise herkömmliche Videos oder etwa Games und sonstige Multimedia-Anwendungen in 3D anzusehen sein. Die dritte Dimension rechen dann die Programme »TriDef Media Player« und »TriDef Ignition« hinzu. Der Mediaplayer wandelt diverse Videoformate in Echtzeit in 3D um, Ignition dient der Umwandlung von Bildern für Spiele und sonstigen Anwendungen ins 3D-Format. Voraussetzung hierfür: Sie müssen mindestens die DirectX-9-Version unterstützen. Eine Polfilter-Brille wird mitgeliefert.

Basis des Notebooks ist der Core-2-Duo-Prozessor T6600 (2,2 GHz) von Intel, die Grafik erzeugt ATis Mobility-Radeon-HD4570-Chip, der Arbeitsspeicher ist maximal 4 GByte groß, die Festplatte fasst 160 GByte, darf aber auch eine Nummer größer geordert werden. Die Wahl haben Käufer auch beim optischen Laufwerk zwischen einem DVD-Brenner und einem Blu-ray-Laufwerk.

Die sonstige Ausstattung umfasst unter anderem einen Gigabit-LAN-Anschluss, ein WLAN-(802.11n) und ein Bluetooth-Modul (2.1/EDR) sowie einen Kartenleser. Eine Bildausgabe ist via HDMI-Ausgang möglich. Der 6-Zellen-Akku ist für eine Laufzeit von 3,5 Stunden gut. Vorinstalliert ist Windows 7.

Asus G51JDas Aspire konkurriert mit dem Asus G51J: Auch dessen Display ist 15,6 Zoll groß und zeigt 1366 x 768 Bildpunkte. Asus setzt Intels Quad-Core-CPU Core i7-720QM und Nvidias GeForce-Grafik des Typs GTX 260 M ein. Allerdings wird der 3D-Effekt hier durch Shutter-Technik erzeugt. Als Brille liefert Asus das Modell Nvidia 3D Vision mit. Für das Shutter-Notebook ist noch kein Preis bekannt. Da Shutter-Technik aufwendiger und auch die Ausstattung des Geräts unterm Strich etwas besser erscheint (4 GByte RAM, 640-GByte-Festplatte), kann man davon ausgehen, dass das Asus-3D-Notebook auch ein gutes Stück teurer ist als das Acer-Modell. Letzteres soll 800 Euro kosten.

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checkmate 05/11/2009 07:05
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-1+

Die spuckige 3D Brille gab es schon bei Tutti Frutti, lang lang ist es her. Ich frage mich wo die jetzt noch eine 160GB Platte her bekommen wollen. Auch dürfte es einen großen Preisunterschied machen ob mit oder ohne BD LW Ausstattungsvariante. Ich habe das 5738G (G steht wohl für ganznormaloder so), meins hat eine 500GB HDD . Ansich ein solides Gerät, sogar mit Fingerprint Sensor, was oben vergessen wurde zu erwähnen. Das spiegelnde Display ist wohl geblieben, das stört wirklich ungemein. Mein Gerät kam bei Blödmarkt 699€ als DVD LW Variante.

uhuebner 05/11/2009 07:39
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--1+

Wie funktioniert das mit beschichteten Polarisationsfiltern?
Entweder horizontal _oder_ vertikal. Aber beides übereinander?
Oder muss ich 50 mal in der Sekunde den Kopf neigen?

Davon abgesehen sehe ich darin die einzige Alternative zu 3D mit Brille. Kein Mensch möchte sich mit extra Brille vor die Kiste setzen. Geschweige denn die Übelkeit überwinden, wenn man das Bild mal ohne Brille sieht.

checkmate 05/11/2009 07:49
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-1+

@ Hübner

Zitat :Eine Polfilter-Brille wird mitgeliefert.

KatSeiko 05/11/2009 07:50
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-0+

@uhuebner: Erst informieren, dann nörgeln.

Die Polarisationsfilter sind schon in der "Grundausstattung" eines TFT-Panels dabei... Wenn man sich mit so einer Brille vor den normalen TFT setzt, sieht man nämlich auf einem Auge schon mal nichts mehr. Wenn man den Effekt so ausnutzt wie die Leute bei Acer... Gern, warum nicht.
Und ganz nebenbei gibt es beim Optiker auch Polfilterbrillen. Ein wenig schicker als die aus dem Kino, und bei Bedarf sogar in der passenden Sehstärke.

babbage 05/11/2009 08:11
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-2+

Also das ganze Asus und Acer geraffel liest sich immer ganz gut von den technischen daten und vom preis aber im endeffekt haste nur Stress damit.

Da mal ein disconnect, ein treiberproblem hier, hitzestau da, mainboarddefekt ...

Akkulaufzeit 3.5h ist auch nicht gerade berauschend, bei nem 15.6" wär sich sicher ein 8Cell Akku ausgegangen.

Und was denken die sich eigentlich bei der Konfiguration für den Auslieferungszustand. Total zugemüllt mit extrasoftware für sachen die in den meisten fällen standardmäßig besser/stabiler/schneller funktionieren.

sry für den negativen kommentar, aber habe bis jetzt nur schlechtes mit acer und asus erlebt.
Das einzige was positiv ist, ist der preis.

Aber zurück zum 3D. Hat das ding schon jemand "live" gesehen wie das aussieht bzw. wie es ohne Brille aussieht ?
Kann man die 3D effekte dann noch abstellen und "normal" ohne Brille arbeiten?

daimonion81 05/11/2009 09:27
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-0+

Das ist sooo alt. Im zweiten Jahr des Euro-Disney habe ich da sowas schon gesehen, auf der großen Kino Leinwand. Das jetzt so langsam die Filme in 3D ins Kino kommen (auch bei uns im armen Deutschland), finde ich ja löblich, aber für zu Hause? Bei Notebook und PC?

Vor bestimmt jetzt 5 Jahren habe ich auf der Cebit einen Phillips Monitor gesehen, der 3D ohne Brille gemacht hat. Sah das geil aus. Hatte statt einem Pixel 9 Pixel hinter einer Optik (soweit meine Erinnerung). Sowas würde ich mir kaufen. Dafür bräuchten wir dann vielleicht auch Grafikkarten mit mehr Power.

Aber 3D mit Brille? Elsa 3D Revelator hatte ich mal, unter anderem X-BTF und Need for Speed 3 sahen richtig gut aus damit (3D Cockpit und Auto zum Greifen nahe). Shooter gingen eher nicht (wenn das Fadenkreuz fokussiert war, waren eigene Waffe und Gegner unscharf bis doppelt -> Kopfschmerz).

Und: Das angesprochene Fokussieren übernahm die Software, nicht das menschliche Auge - Auf einem Doppel-TFT (fester Monitor-Versatz, weil eingebaut) dürfte das allerdings fest sein. Kann man sich das mal irgendwo ansehen? Stehen die Dinger im Blödmarkt rum?

EDIT: @babbage: Um "normal" arbeiten zu können, sollte sich ein Monitor/Polarisationsbereich abschalten lassen, oder beide werden interlaced benutzt, oder so.
Ich muß mich echt mal informieren, wie die Monitore ausgeführt sind.

uhuebner 05/11/2009 11:16
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-0+

@checkmate
Das klärt meine Frage nicht.

@KatSeiko
Ich nörgel nicht. Mir ist nur das Prinzip unklar. Wenn das Display bereits mit Polarisationsfiltern beschichtet ist, wie werden diese aktiviert. Wie wird einem Pixel gesagt, dass es vertikal oder horizontal raus muss? Beides gleichzeit hebelt 3D wieder aus.

checkmate 05/11/2009 11:24
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-0+

Was die Defektrate bei Acer angeht, da kenn ich mich nicht aus. Aber zumindest scheint die Hitze kein Problem zu sein. 70C° CPU Temp hatte ich maximal. Bei wirklich langer Volllast und 25C° Raumtemperatur. Auf 0,925V untervoltet kommen übrigens nur noch max. 60C° zustande. Ein centrino2 Chipsatz und eine T6X00 CPU inkl. dedizierter nVidia Grafik sind eigentlich ausgereift und funktionieren. Rein Anwendungstechnisch ist der ACER 5738 schon zu gebrauchen. Das die ACER so mit sinnfreier Software zugemüllt sind, ist ein Tribut an den Preis. Das gleiche trifft auf den eher lahmen Akku zu. Wobei bei meinem fast Neugerät mit undervolting gut 3 Stunden Film angucken möglich sind. Was sich aber leider schnell verringern wird, weil der Wear Level des Akkkus schnell steigt. Kostet ja nur 99 Euro bei Acer. :ouch:

babbage 05/11/2009 11:44
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-0+

@checkmate
Naja, wenn dann der lüfter so laut wie die maximale lautstärke der laptopboxen läuft kannst vlt. noch auf "kühle" 70°C CPU machen.
Chipset, Gehäuse und so weiter sind dann warscheinlich bei ca 50°C.
Mit der zeit verdrecken die lüfter dann ein bisschen und wenn die umgebungstemperatur nicht gerade unter 18°C ist, kommen dann die 1. abstürze. Verkürzt dann halt auch die Mainboardlebensdauer.

Hab ich im Bekanntenkreis (woanders sollte acer auch nicht sein) mehrfach gehabt und ist bei neueren modellen nicht viel anders.

Ich nehme mir mal die freiheit Acer zu unterstellen bei diesem Modell nicht viel anders gemacht zu haben.

Aber es gibt auch leute die stört sowas nicht und leben damit glücklich. sind ja nicht alle so penibel wie ich :)

checkmate 05/11/2009 12:16
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-0+

Ich habe bis jetzt nur versuchseweise Volllast generiert. MSN un FF erzeugen wenig Last. Ergo läuft der Lüfter meist auf Stufe 1 oder 2, nicht auf max. 4. Abwarten wie der ACER sich schlägt die kommenden Jahre. Verdreckung, Überhitzung, Defekt. Bis jetzt gefällt mir die Kiste noch ganz gut, ich lebe glücklich damit und penibel bin ich nicht so. Außerdem habe ich noch nie "was richtig gutes" erlebt und weiß somit nicht was ich verpasse.

anonymous 05/11/2009 14:59
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-0+

Nach so vielen Jahren der platten dreidimensionalen Darstellung, ist es konsequent, in die echte räumliche Dimension zu wandern. Allerdings sollte das Ziel sein, ohne Brille auszukommen.
Ich möchte mal für Acer eine Breche schlagen. Seit zwei Jahren benutze ich die größeren Acer 7520G und 8920G. Sie haben sich als äußerst zuverlässige und universelle Arbeitsgeräte entpuppt, so dass ich meinen Desktoprechner kaum noch benutze. In der Zeit gab es keinerlei Ausfälle, Abstürze oder sonstige Abnormitäten. Die Temperaturen liegen selbst bei starker Belastung im eher grünen Bereich. Die Lüfterlautstärke ist bei beiden bemerkenswert niedrig, bei hoher Belastung zwar hörbar, aber immer noch dezent im Hintergrund (sind regelmäßig gereinigt worden). Beide Rechner sind ausschließliche Linuxrechner. Somit ist Softwaremüll kein Thema. Die Linuxtauglichkeit ist hervorragend.
Der allgemeine Trend zu den verspiegelten Displays und glatten spiegelnden Oberflächen empfinde ich als die Pest. Schon nach kurzer Zeit sieht das Gehäuse unansehnlich aus und die Displays sind im Freien bei Sonnenschein kaum benutzbar.

cesarsommer 19/12/2009 20:26
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-0+

Hi – cool kommt jetzt das 3D. Hat doch einige vorteile dinge räumlich abzubilden, aber noch einiges an nachteilen in der kreation und in der darstellung. Aber vermutlich in 2-3 Jahren wird das ganze ausgereift sein und autostereoskopische displays sind endlich in guter qualität auf dem markt. Hatte etliche diskussionen bzw. erfahrungsaustausch mit profis in dem bereich und ohne brille gibts noch keine gute (qualitative) alternative was auflösung des schirms und "tiefe" des 3D effektes angeht. Ausserdem muss der content auch extrem aufwendig aufbereitet werden und betrachtungswinkel sind sehr klein.
Fotografiere selber professionell in 3D, darum hoffe ich das es bald massentauglich wird.

http://www.youtube.com/watch?v=wMaee-ZSfio

anonymous 06/02/2010 13:17
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--1+

Das mit dem Polarisationsfilter ist doch völliger Quatsch. Zumindest wird es hier kein einziges Mal plausibel erklärt. 3D-Effekte über Bildschirme auszugeben funktioniert bisher lediglich über Shutterbrillen, die mit Strom versorgt werden (Akku) und jedes Brillenglas mit LCD-Technologie ausgestattet ist und durch Kommunikation über Infrarot mit der Grafikkarte synchron jeweils ein Glas abgedunkelt wird während vom Bildschirm das Bild für das andere Auge dargestellt wird. Damit das alles Flimmerfrei über die Bühne geht sollte der Bildschirm mindestens 120 Hz unterstützen, so dass jedes Auge mit mindestens 60 Bildern pro Sekunde versorgt werden kann. Im Kino ist die Technik mit den Polarisationsfiltern möglich, da hier die Bilder vom Projektor für jedes Auge durch jeweils einen eigenen Polarisationfilter gejagt werden, die dann von der Silberleinwand weiterhin polarisiert zurückgeworfen werden und durch die Polarisationsfilter der Brille zu jeweils ihrem Bestimmungsort (rechtes oder linkes Auge) durchgelassen werden. Wie sollen jedoch bei einem Bildschirm die Polarisationsfilter aktiviert bzw. deaktiviert werden? Denn wenn alle Bilder durch beide Filter geschickt werden so würde sie bei Keinem Auge mehr ankommen. In dem Moment in dem z. B. das Bild für das linke Auge dargestellt wird dürfte dieses Bild ja dann nur durch den Filter geschickt werden der sich auch auf dem linken Brillenglas befindet. Für unmöglich halte ich das nicht, es könnte ja sein, dass jede 2. Pixel-Zeile oder -Spalte mit dem einen und jede dazwischeliegende mit dem anderen Polarisationsfilter ausgestattet ist und die Bilder für linkes bzw. rechtes Auge jeweils um eine Pixel-Zeile oder -Spalte versetzt dargestellt werden, also Interlaced. Bei recht hoher Auflösung und somit kleinen Pixeln würde diese minimale Versetzung wahrscheinlich nicht auffallen. Ich habe jedoch noch nie von solch einer Technik gehört (ist mir gerade selbst eingefallen diese Idee) ich habe jedoch bisher auch keine Seite gefunden auf der näher auf die hier verwendete Technik eingegangen wird. Es würde mich stark interessieren. PS: Ich bin nicht der Vollprofi was dieses Thema angeht, aber auch kein absoluter Laie. Ich weiß z. B. das Sony, die zur Zeit führend sind in der 3D-Kinoprojektortechnik, 3D-TVs mit Schutterbrillen plant. Ich glaube, wenn es eine Möglichkeit gäbe dies mit Polarisationsfiltern zu tun, sie das auch tun würden außer die Technik ist zur Zeit noch durch Patente geschützt oder so.

anonymous 26/02/2010 18:22
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Also, hier die Erklärung: Die Acer displays sind mit zeilenweise unterschiedlich polarisierenden Filtern beschichtet, und zwar zirkulare Polarisation, nicht lineare. Das 3D Bild wird horizontal zeilenweise verschachtelt, Zeile 1 Linkes Bild Zeile 2 rechtes Bild undsoweiter. Ganz einfach. Das heißt für 3D halbiert sich die Auflösung in vertikaler Richtung. Es gibt ähnliche Monitore auch von Zalman und Pavonine.
Ohne eingeschaltetes 3D und ohne brille sieht man ein ganz normales Bild.
Die angesprochenen auto-stereoskopischen Displays, wie etwa das von Philips, funktionieren mit einem Linsenraster, so ähnlich wie die bekannten 3D Postkarten. Dafür sind aber mehr als 2 Ansichten erforderlich, üblicherweise 8-20 Teilbilder, die entweder per Software erzeugt werden oder in einem speziellen Format abgespeichert sind.

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