Ausstattung, Messwerte
Die technische Basis des Aspire 5741G repräsentiert die kleinste Stufe von Intels aktueller mobiler Core-i-Serie mit Arrandale-Kern. Als CPU kommt ein Core i3-330M mit 2,13 GHz zum Einsatz, der zwar über Hyper-Threading verfügt, aber ohne AES-NI oder Turbo-Modus auskommen muss. Er steckt in einem Board mit Intels HM55-Chipsatz und kann auf 4 GB DDR3-1066-RAM zugreifen. Seine integrierte Grafikeinheit liegt allerdings brach, denn Acer greift stattdessen zu einer DX11-kompatiblen Mobility Radeon HD 5470 von ATI mit 512 MB dediziertem GDDR3-Speicher. Zwischen den Grafiklösungen kann man nicht umschalten.
Die Festplatte ist mit 500 GB großzügig dimensioniert und dreht mit 5.400 U/Min. Um optische Medien kümmert sich die übliche CD/DVD-Brenner-Kombi, die akustisch zurückhaltend agiert. Im Netzwerkbereich gibt es standesgemäß Gigabit-Ethernet-Anschluss und ein b/g/n-WLAN-Modul, Bluetooth ist hier allerdings nicht mit an Bord. Peripherie schließt man über drei USB-2.0-Ports an. Für externe Monitore stehen sowohl ein VGA- als auch ein HDMI-Ausgang bereit. Eine 1,3-MPixel-Webcam und der Kartenleser runden die Hardware-Ausstattung ab.
Der Sound der eingebauten Lautsprecher klingt leicht komprimiert, aber für ein Notebook gut. Die kleinen Speaker liegen direkt vor dem Display. Deshalb wirkt sich der Öffnungswinkel die klangliche Ausprägung. Vor allem die Mitten sind sehr präsent, während die Höhen dünn ausfallen. Der Bass schwächelt wie bei praktisch allen Notebooks.
Die 64-Bit-Variante von Windows 7 Home Premium dient dem Aspire 5741G als Betriebssystem. Neben den üblichen Acer-Utilities, die vom Launch-Manager über die Recovery-Funktion bis zum Update-Tool recht komplett ausfallen, sind noch Vollversionen von Cyberlinks PowerDVD 9, Microsofts Works 9.1 und die NTI-Anwendungen Media Maker 8 und Backup Now 5 vorinstalliert. Zeitlich begrenzt lauffähig sind die Trial-Version von Microsoft Office 2007 Home and Student und MccAfee Securtiy Center. Wiederherstellungsmedien liegen nicht bei; die muss sich der Anwender selbst brennen, wozu er von Acer auch mehrfach aufgefordert wird. Die eingebaute Recovery-Funktion stellt den Werkszustand innerhalb einer halben Stunde wieder her.
Messwerte
Über die Wärmeentwicklung braucht man nicht viele Worte zu verlieren: Im Leerlauf merkt man durch das kühle Plastik, dass der Bereich um das Trackpad ein wenig wärmer wird als der Rest der Handballenauflage. Unter Last ändert sich daran nichts. Allerdings wird die Abluft an der Kühlöffnung etwas wärmer, aber nicht unangenehm. Auch beim Betriebsgeräusch ist das Aspire 5741G erfreulich unauffällig, denn im Leerlauf ist es kaum zu hören. Ist die Grafik gefordert, säuselt der Lüfter zurückhaltend. Erst bei Volllast ist das gerät akustisch präsent, mit 36,1 db(A) aber noch gut zu ertragen.
Als Vergleichsgerät für die Benchmarks diente das kürzlich getestete Dell Studio 15 1558 mit einem Core i5-520M, 4 GB RAM und Mobility Radeon HD 4570. Beim Aspire macht sich die geringere Taktrate des Core i3-330M deutlich bemerkbar, der außerdem noch auf den Turbo Modus verzichten muss. Liegt er ohnehin immer hinter dem Core i5, wächst der Abstand bei Single-Threaded-Aufgaben so noch weiter. Das AVG-Ergebnis scheint ein Ausrutscher zu sein. Auch bei der Grafik dominiert das Dell trotz nominell älterer Grafikkartengeneration.
Die Laufzeiten des Acer sind auf seine Batteriekapazität von 48 Wh bezogen gut. Verglichen mit dem Dell holt es mehr Laufzeit aus seinem Akku. Eine Stunde unter Last ist normal, knapp vier im Quasi-Leerlauf nicht verkehrt. Immerhin handelt es sich nicht um ein ULV-Notebook oder ein Atom-Netbook. Die Medienwiedergabe wird von der Player-Software nach 2:40 wegen einer Batteriestandswarnung abgebrochen - auch das ist völlig okay. Eine Vollladung der Batterie dauert eine Stunde 37 Minuten.
| Testergebnisse und Messwerte | ||
|---|---|---|
| Modell | Acer Aspire 5741G | Dell Studio 15 1558 |
| Synthetische Tests | ||
| PCMark 2005 | 6042 | 6858 |
| PCMark Vantage (32 / 64 Bit) | 4871 / 5232 | 6483 / 6953 |
| 3DMark 2006 @ 1024 / native | 3785 / 3382 | 4691 / 3029 |
| 3DMark Vantage | P971 | P1230 |
| Cinebench R10 (64 Bit) 1 Core / xCore / OpenGL | 2897 / 6594 / 4015 | 3714 / 8272 / 4631 |
| Cinebench R11 (64 Bit) 1 Core / xCore / OpenGL | 0,69 / 1,76 / 10,93 | 0,93 / 2,2 / 9,69 |
| Anwendungstests | ||
| iTunes (256 kBit/s) (mm:ss) | 02:07 | 01:37 |
| Powerpoint als PDF drucken | 02:35 | 01:57 |
| WinRar 3.90 Verzeichnis packen (mm:ss) | 02:29 | 02:21 |
| AVG AntiVirus Verzeichnis scannen (mm:ss) | 03:50 | 04:10 |
| TMPGEnc DivX 6.8.3 / Xvid 1.1.3 (mm:ss) | 08:32 / 04:16 | 06:13 / 03:19 |
| Batterielaufzeiten | ||
| Leerlauf (hh:mm) (Battery Eater Reader, Display auf 100 cd/m² WLAN & Bluetooth ein) | 03:50 | 05:15 |
| Medienwiedergabe (hh:mm) (DVD-Wiedergabe "Battlestar Galactica" Display auf 100 cd/m², WLAN & Bluetooth ein) | 02:40 | 03:24 |
| Volllast (hh:mm) (Prime95, Display auf 100 % WLAN & Bluetooth ein) | 01:00 | 01:29 |
| Ladezeit, 100 % Laden (hh:mm) (Battery Eater Recharge) | 01:39 | 02:37 |
| Lautstärkemessungen in dB (A), 50cm Abstand | ||
| Leerlauf | 31,7 | 32,4 |
| DVD-Wiedergabe | 34,7 | 35,9 |
| Prime 95 | 36,1 | 41,5 |
| Furmark | 32,3 | 41,7 |
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Da hat ACER sich wohl endlich den Käufern zugewandt und so manche Schwäche (SPEZIELL Tastatur) ausgemerzt. Offensichtlich will man die Gunst der Käufer wiedererlangen.
Was das verspielte Design der älteren Notebooks betrifft, so kann man sagen, dass dieses Notebook eher als Businessmodell auftreten will und daher Acer's Entscheidung richtig war, das Geblinke und Gebitze aussen vor zu lassen.
(Etwas, was mir persönlich auch an den Toshiba's gefällt. die notwendigen Tasten sind im Dunklen beleuchtet, nicht mehr, nicht weniger)
Allerdings sollten beleuchtete Tastaturen so langsam Einzug halten (tragen zwar nicht unbedingt positiv zur Akkulaufzeit bei, aber immer noch ein sinnvolles Feature, wofür ich die Apple MacBooks beneide)
Bis auf den Schminkspiegel hat Acer hier vieles gut optimiert!
Die meisten Notebooks die ich wegen Garantie einschicken musste waren Acer und diese konnte man nie problemlos abwickeln.
Selbst wenn Acer zum Notebook eine Holde Jungfrau reines Blutes dazu gibt würde ich den Technischen Schrott im Regal liegen lassen.
Dass Acer wohl lange nicht in die Eliteregion von Dell, HP, Toshiba und Sony aufsteigen wird, ist klar, auch was die solide Verarbeitung der Notebooks angeht, war Acer immer so der klassische Plastikbomber, den man gern liegenlassen hat. Aber Acer wird dies sicher erkannt haben. Ein Test des Geräts seitens THG könnte hier wohl Licht ins Dunkel bringen, ob das Gerät mehr Sein als Schein hat...
Ich habe sehr skeptisch geprüft, weil ich bei Acer auch schon mehrmals bös geerdet wurde - mein kleines Acer One ist bestens und sauber verarbeitet. Vielleicht hat man sich ja doch eine Besseren besonnen? Schön wärs schon.
Auch sehr gut und hervorhebenswert ist die Steuerungstaste in der linken, unteren Ecke (und nicht FN).
Ergonomisch fragwürdig finde ich das "Linkshändertouchpad", außer natürlich für Linkshänder - Selbst ohne Ziffernblock liegt dies nicht in der Mitte der regulären Tastatur (ich bin auch kein Fan von Ziffernblöcken im Notebook).
Und das optische Laufwerk favorisiere ich links, weil rechts die Maus liegt (wurde hier früher bewertet).
Aber vielleicht hat Acer hier ja auch ein Linkshändernotebook gebaut...
Mal sehen was noch kommt, aber mein Amilo läuft ja noch.
Der Preis ist für dieses Notebook mit der gebotenen Ausstattung günstig. Aber was ich von Acer halte brauche ich nicht weiter auszuführen, da schon zwie Meinungen hier das wiederspiegeln was ich auch dazu sage.
Acer kommt auch im Low-Budget-Segment nicht unbedingt schlecht weg: Mein Acer 110L ist recht brauchbar, die Einstiegsmodelle der Extensa-Reihe überzeugen häufig durch ihre überdurchschnittlich gute Tastatur und matte Displays. (notebookjournal weißt des öfteren darauf hin)


Mit unserem neuen Büro-Schleppi Samsung R530 Nehro bin ich sehr zufrieden, trotz Schminkspiegel: Denn HDMI-Ausgang, kratzunempfindliche Oberflächen und extrem leise Lüftung ohne aufheizendes Gehäuse sind mir besonders wichtig. Und: Illuminiertes Trackpad sowie eine sehr gute Tastatur versüßen das ganze.
Und mehr als 400 Euro muss ich bei meinem Anwendungsgebiet,"Powerpoint", "Office", etwas "GIMP" und 4 Stündchen Archiv ohne Steckdose, nicht einplanen.
Vielleicht bin ich nicht mehr auf aktuellem Wissensstand. Nun, die Acer und auch Hyrikan die ich kenne, haben hinten eine gesperrte Partition für die Syswiederherstellung im Auslieferungszustand. Da kommt Paragon oder Acronis nicht mit klar. Auch haben die eine eigenwillige Partitionierung,
die von der Software nicht erkannt wird. Ergo müßte ich denen das OS neu aufspielen. Warum Arbeit machen, wenns auch ohne geht. Es gibt PC's und NB's, da gibts solche Probs nicht
Hmm, habe von Acer 3x Aspire7520 (ohne G), 1x Aspire7736ZG und 1x Aspire One und bis jetzt keine Probleme mit der Hardware.
Beim einen 7520 wurde die Deckelverriegelung problemlos ersetzt, aber da ist eher Vista das Problem.
Es gibt ja immer von einem oder anderen Hersteller "Montagsgeräte", aber es kommt auch auf den Service des Verkäufers an.
@drno
Das erste was ich bei einem Notebook mache, ist das OS neu aufspielen.
Ob da ne Rettungspartition drauf ist oder nicht ist mir egal - wird gelöscht. Aber diesen ganzen vorinstallierten Bullshit der Hersteller muß weg. Und eine Win7-Neuinstallation dauert auch nicht wirklich länger als 25 Programme von Hand zu deinstallieren.
@bwolf
Da muss ich Dir völlig zustimmen. Neuinstallation ist immer besser als den ganzen Rotz runter zu schmeisen. Irgendwo setzt sich von dem Müll immer was fest.
Eine These die sich mir da gleich in den Kopf drängt ist, der Müll braucht auch Rbeitsspeicher und macht das System träge. Vielleicht soll das dazu dienen die Kunden wieder zm Händler zu treiben um noch ein Arbeitsspeicherupgrade zu erwerben....